Hund hinkt Tierärzte und Heilpraktiker fanden bisher nichts
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Hund hinkt
Nachbars Familie, Eltern und zwei Kinder haben nun zwei Jahre einen Hund und keinen Computer, deswegen frage ich für sie.
Rasse Visla, ein Jagdhund mit langen Beinen. Und seit 7 Monaten hinkt der Hund links vorn. Was kann das sein? Sie waren bei 10 Ärzten und Heilpraktikern und Osteopathen.
Zu sehen: Der Hund kann nicht auftreten, er hat wohl keine Schmerzen, so als wäre die Pfote taub. MRT CT Osteopathie mit Tasten, keine Ursache gefunden. Der Hund ist froh, also wohl keine Schmerzen, er rennt auch gern und viel. Aber die Pfote hängt oder wird mitgezogen. Wo könnten die Leute noch fragen? Man kann ja Tierarzt sich nur aus dem Telefonbuch holen und hoffen oder? Der Osteopath fand auch Versteifungen an der Wirbelsäule, weil das ist der Verdacht: Wirbelsäulenschaden, der die Nerven blockiert. Bei den elektrischen Nervenmessungen wurde auch kein Defekt gefunden. Wer hat bitte eine Idee? - Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Hund hinkt Tierärzte und Heilpraktiker fanden bisher nichts schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Kannst Du das mal mit Handy filmen und hier einstellen?
Fällt mir irgendwie schwer, mir das vor zu stellen.
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Leider nicht. Aber gute Idee. Die Pfote wird geschleppt. Also die Schulter ist noch aktiv und dann hängt der Fuss. Aber wegen Video oder Foto schaue ich mal.
Noch eine Frage:
Sollte ein Tierarzt den Hund nicht laufen und springen lassen vor einer Diagnose. Das hat bisher kein Dok gemacht. Würde ich als Laie machen, Hund springen lassen und Muskeln beobachten. -
Für mich klingt das, das der Hund eine Radialislähmung hat.
Sieht das so aus ?Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt. -
Danke danke vielen Dank. Bist Du Tierarzt? Genauso sieht es aus.
Drei Fragen dazu:
Wie wird das diagnostiziert?
Ist es Zufall, dass es auch hier die linke Pfote ist?
Was kann die Ursache sein. Hund geht ca 2 Stunden raus mit Familie und sonst im Haus rumrennt und im Garten und schon ein paar Stunden liegt er auch auf der Couch auf eigener Decke. -
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3 Monate sind vergangen. Zufällig habe ich am Sonntag den Hund mit seiner Familie wieder getroffen. Unverändert. Sie sagen
sie waren bei 3 Tierärzten, die hätten alle nur gesagt, Amputation. Deswegen würden sie nicht mehr zum Tierarzt gehen.
Frage:
Kann man mit Transplantation oder Medikamenten oder Physiotherapie oder Prothese nicht dem Hund helfen?
Ich bin kein Arzt und auch kein Tierarzt. -
amputieren ist ja das Radikalste was es gibt. Ich hab eben diesen Erfahrungsbericht gefunden: Tierschutz ohne Grenzen e.V. - Nur nicht aufgeben! vielleicht ja auch für diesen Hund eine Möglichkeit die man versuchen kann.
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Der Osteopath fand auch Versteifungen an der Wirbelsäule, weil das ist der Verdacht: Wirbelsäulenschaden,
Da weiss man nicht immer, was da Huhn und Ei ist. Die Wirbelsäulen-Probleme könnte die Ursache sein, aber eben auch eine Folge der ständigen Überbelastung durch die Parese. Gegen ein Wirbelsäulen-Problem als Auslöser spricht ein wenig, dass der Nervenschaden sich nur im peripheren Rahmen zu bewegen scheint.
Für solche Paresen sind oft Unfälle/Traumata verantwortlich, wie z. B. Verletzungen durch heftige Befreiungsversuche nach Festklemmen, oder Festliegen in einer Position, in der die Nerven geschädigt werden.Die Diagnostik einer Parese ergibt sich aus dem typischen Bild.
Ehe ich über Amputation nachdenken würde, würde ich mich mit Pfaff Tierorthopädie
kurzschliessen, auf der Unterseite zum Thema Paresen wirst Du einiges finden, was Dir und den HH bekannt vorkommt: Orthetik LG, Chris -
Ich denke, so ein Spezial-Schuh wie in dem Link von @Lockenwolf, ist die einzige realistische Möglichkeit, dem Hund noch zu helfen, abgesehen eben von der endgültigen Amputation.
Man sagt, dass es innerhalb der ersten 6 Monate Chancen gibt, dass ein Nerv sich "erholt", mitunter übernehmen auch andere Nerven die Funktion des ausgefallenen, aber dafür braucht es sehr viel und sehr intensive Physiotherapie von Anfang an. Um die Neuronen zu reaktivieren und um die Muskulatur zu erhalten, die bildet sich ohne Innervation rasend schnell zurück!
Irgendwann ist der ehemalige Muskel nur noch ein bindegewebiger Strang, der wird dann auch nie wieder ein Muskel werden!
Je nach Art und Umfang der Schädigung, kann mit frühzeitiger Physio viel erreicht werden. (Mitunter kann aber auch die bete Physiotherapie nicht helfen)Meine alte Hündin hatte nach Autounfall mit 7 Monaten eine Ischias-Lähmung. Das Bein konnte im Schritt benutzt werden, beim Laufen flog es hinterher (bzw. ich habe es halt zum Fahrradfahren und beim Spazieren gehen unterm Bauch hoch gebunden.
Weil sie auch kein Gefühl in der Pfote hatte, hat sie sich leicht mal da verletzt, die Wundheilung verlief immer extrem langsam, denn auch die Blutversorgung ist von der Innervation abhängig.
Nach 2 Jahren hat sie sich bei einer nicht heilenden Verletzung über Nacht 2 Zehen abgeknabbert.....3 Tage später wurde das Bein amputiert.
Das beste, was ich für sie tun konnte!
Es hat einfach nur gestört, ohne dieses gelähmte Bein war sie viel freier in ihren Bewegungen.
Sie lief weiterhin am Rad mit und hat ganz normal ihr Leben weiter gelebt.Inzwischen wird sie etwas gemütlicher, aber sie ist jetzt auch schon 13 Jahre alt

Ich will damit jetzt nicht zur Amputation raten, nur ein wenig die Angst davor nehmen!Ist allerdings auch abhängig vom Gewicht des Hundes, meine liegt so bei 23 kg.
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