Hecheln beim Labrador
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Hallo Marischka,
EXAKT das gleiche Problem haben wir auch mit unserer Labbi-Hündin Ally. Sie nimmt zu,sie hechelt in jeder Situation,
ist null leistungsfähig. Sie ist aus der Arbeitslinie und war immer sehr aktiv.
Wobei Ally vor ca. 3 Monaten Epilepsieanfälle bekommen hat.
Ihre Blutwerte,besonders was die Schilddrüse betrifft sprechen Bände, obwohl sie seit
einiger Zeit Forthyron bekommt.
Bei Ally wurde eine Titerbestimmung auf verschiedene Krankheiten gemacht,dabei waren Anaplasmose und Toxoplasmose positiv.
Toxoplasmose wurde über vier Wochen mit Clinacin behandelt.
Wir waren dann zwischenzeitlich wegen der Epilepsie bei einer Neurologin in Köln, die sagte sofort, es wäre ererbt und man könne die Anaplasmose außen vor lassen,wurde also NICHT behandelt. Was mir Bauchschmerzen bereitet.
Schilddrüsen Komplettprofil wurde irgendwie gar nicht beachtet.
Weil mir das alles keine Ruhe lässt und ich immer noch daran glaube, dass entweder die SD oder ggf.die Anaplasmose die Epilepsie ausgelöst hat.
So habe ich mich auf die Suche nach einem Arzt gemacht, der sich auskennt,speziell mit der SD. Diese wurde empfohlen im Buch von Beate Zimmermann `Schilddrüse und Verhalten`.
Gestern lange mit der Ärztin telefoniert ihr telefoniert und Termin für nächste Woche ausgemacht.
Bin sehr gespannt.
Bei Schilddrüse und die damit bei den meisten Ärzten verbundene Ignoranz bin ich aus eigener Erfahrung sehr streitbar.
Wenn ich als Arzt ein Schilddrüsenprofil mache, sollte man auch in der Lage sein, dies zu deuten. Die Smptome sind so vielfältig.
Ich würde weiter forschen.Liebe Grüße
Karin
- Vor einem Moment
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´ Luna77, Ich weiss noch das der das der TSH-Wert bei 1,2 lag. (1,0-4,5) Die TÄ meinte damals, weil der Wert an der unteren Skala ist, könnte man mit versuchen, mit Forthyron zu behandeln. War aber dann für die Tonne.
Bei der letzten BU lag der TSH-Wert bei 1,7.Der THS allein hat Null Aussagekraft. Auch THS mit T4 hat wenig bis gar keine richtige Aussagekraft, kann allenfalls Hinweise in eine gewisse Richtung geben.
Nur mit allen SD-Werten (THS, T4, T3, fT3, fT4 und entsprechend Antikörper) kann man im Ansatz etwas interpretieren.
Dazu muss man dann eben noch weiter Blutbilder heranziehen, gerade wenn wie bei euch noch andere Sachen dazu kommen.
Das Gesamtpaket mit Abwägung und Begutachtung der Blutbwerte und den Verhaltensauffälligkeiten unter Ausschluss von anderen "gängigeren" Krankheiten, bzw unter Einschluss vorhandener Krankheitsdiagnosen macht am Ende eine SDU-Diagnose aus.Und genau hier liegt das Problem:
Es hört sich nach deiner Beschreibung so an, als ob dein Tierarzt einfach mal auf Verdacht (unter "falscher" Berücksichtigung des THS) Forthyron verschrieben hat. Das wäre schon mal der erste Fehler, meiner Meinung nach.
Dann muss man das Forthyron auch gaaanz langsam einschleichen und immer wieder anpassen, sowie im mehrwöchigem Rhythmus per Blutkontrolle schauen wohin die Werte gehen.
Eine kurzzeitige Verschlimmerung der Symptome ist auch nicht ungewöhnlich. Der ganze Organismus muss sich ja erst an die Zufuhr des Hormons gewöhnen, eben deshalb schleicht man ja u. A. auch ein.
Eine kurzzeitige Forthyron-Gabe bewirkt nichts, außer, dass er den Organismus erstmal durcheinander bringt. Da muss man schon über lange Zeit substituieren um ein aussagekräftiges Resultat zu bekommen.Ich würde an deiner Stelle der Sache doch nochmal nachgehen. Es hört sich jetzt nicht grad fachmännisch an, wie dein Tierarzt vorgegangen ist.
Natürlich kann es sein, dass dein Hund nichts an der SD hat. Aber mit einem THS im unteren Referenzbereich würde ich es zumindest genauer abklären lassen, die Blutbilder nochmal machen lassen, oder die vorhandenen (sofern vollständig) nehmen und bei einem spezialisiertem Tierarzt durchsehen lassen. Eine Liste von Ärzten gibts in der FB Gruppe, wie auch eine Liste mit möglichen Symptomen. -
Hallo,
@Allylabbi
der Fall deines Hundes hat meines Erachtens nach wenig mit diesem hier zu tun. Dieser Hund hat nicht zugenommen, sondern war schon lange übergewichtig.Anaplasmose im Zusammenhang mit Epilepsie habe ich noch nie gehört. Da wäre die Toxoplasmose naheliegender. Neosporose gehört zwingend mit getestet bei einer solchen Symptomatik. Das wäre aber alles Stoff für einen eigenen Thread.
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@Shalea, dass der Hund zu schwer ist, ist mir klar, rein von der Gewichtsangabe. Aber!!! Sie bekommt nicht zu viel zu fressen. Sie hat einen tiefen Brustkorb, man fühlt die Rippen und sie hat eine leichte Taille.
Meine TÄ meinte am Dienstag, der Rücken, dort wo die Spondylose sitzt, wäre nicht schmerzhaft. Aber ich
bin noch bei einer anderen Tierärztin mit dem anderen Labby in Behandlung. Diese arbeitet nur nach TCM,
Osteopathie, Akupunktur etc. Hierhin werde ich in den nächsten Tagen den Hund mitnehmen und nadeln lassen.Gegen die schwere Arthrose in den vorderen Zehgelenken ist schon Goldakupunktur gemacht worden. (Dr. Schweda) Hat leider nicht geholfen.
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Danke für deinen Beitrag, Karin.
Alle Punkte stehen, soweit mit bekannt ist, im Zusammenhang mit der Schilddrüse. Epilepsie, Ana- und Toxoplasmose werdem jedenfalls immer wieder in Fachartikeln im Zusammenhang mit SD genannt. Was von dem welche Sache auslöst, ist wohl noch weitestgehend unbekannt.Auch deine Erfahrung mit Tierärtzen in Bezug auf die SD-Werte kann ich bestätigen. Von vielen Betroffenen hab ich mitbekommen, dass sie ein vollständiges SD-Profil machen lassen wollten, und nur eine Übersichtsprofil mit THS und T4 gekommen ist, weil der Tierarzt nicht den Unterschied kannte, oder meinten allein aus den beiden Werten etwas herauslesen zu können.
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Einen eigenen Thread habe ich eröffnet, auf den auch EINE Antwort gekommen ist.
Wenn Ashanti schon lange Übergewicht hat, kann es ja auch sein, dass sie schon lange
unerkannte SDU hat. Wäre doch eine Möglichkeit. Und...mit einer SDU ist es sehr schwer abzunehmen, da bringt es auch nicht viel, das Futter zu reduzieren, wie wir es bei Ally machen,fruchtet aber nicht.
Ich habe selbst gekocht,alles wggelassen,was nicht sein muss an Leckerchen,kein Getreide usw. Es hat aber nicht geholfen.
Zu allem Übel sind jetzt trotz der Reduktion auch noch die Blutfette sehr hoch.
Was bleibt, ist die berühmte Frage... Pest oder Cholera...bin ratlos. -
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Der THS allein hat Null Aussagekraft. Auch THS mit T4 hat wenig bis gar keine richtige Aussagekraft, kann allenfalls Hinweise in eine gewisse Richtung geben.
Das ist so nicht richtig! Hat man klassische Symptome einer SDU wie Übergewicht bei geringer Futteraufnahme, trauriger Gesichtsausdruck, Trägheit, Lustlosigkeit und dazu einen niedrigen T4 Wert und einen hohen TSH Wert, dann kann man ziemlich eindeutig von einer SDU ausgehen.
Das ist allerdings nichts, was übers Internet geht, denn dazu gehört die Beurteilung des Hundes.
Nur mit allen SD-Werten (THS, T4, T3, fT3, fT4 und entsprechend Antikörper) kann man im Ansatz etwas interpretieren.
Dazu muss man dann eben noch weiter Blutbilder heranziehen, gerade wenn wie bei euch noch andere Sachen dazu kommen.
Das Gesamtpaket mit Abwägung und Begutachtung der Blutbwerte und den Verhaltensauffälligkeiten unter Ausschluss von anderen "gängigeren" Krankheiten, bzw unter Einschluss vorhandener Krankheitsdiagnosen macht am Ende eine SDU-Diagnose aus.
So wie ich das verstanden habe wurde schon einiges überprüft und abgeklärt - was natürlich wichtig ist, da gebe ich dir recht. Das komplette Schilddrüsenprofil ist vor allem beim Verdacht auf eine subklinische SDU wichtig. Das wäre aber bei der geschilderten Symptomatik nicht das erste was mir einfiele.Und genau hier liegt das Problem:
Es hört sich nach deiner Beschreibung so an, als ob dein Tierarzt einfach mal auf Verdacht (unter "falscher" Berücksichtigung des THS) Forthyron verschrieben hat. Das wäre schon mal der erste Fehler, meiner Meinung nach.
Dann muss man das Forthyron auch gaaanz langsam einschleichen und immer wieder anpassen, sowie im mehrwöchigem Rhythmus per Blutkontrolle schauen wohin die Werte gehen.
Eine kurzzeitige Verschlimmerung der Symptome ist auch nicht ungewöhnlich. Der ganze Organismus muss sich ja erst an die Zufuhr des Hormons gewöhnen, eben deshalb schleicht man ja u. A. auch ein.
Eine kurzzeitige Forthyron-Gabe bewirkt nichts, außer, dass er den Organismus erstmal durcheinander bringt. Da muss man schon über lange Zeit substituieren um ein aussagekräftiges Resultat zu bekommen.
Eine versuchsweise Gabe von Thyroxin beim Verdacht auf eine subklinische SDU wird sogar empfohlen, denn diese lässt sich allein über Laborbefunde oft gar nicht nachweisen. Die verwendete Dosierung kennen wir gar nicht und nach 3-4 Wochen der Gabe mit Verschlimmerung der Symptome wieder auszuschleichen finde ich OK. Das ist auch der Zeitraum nach dem eine erste Blutkontrolle erfolgen sollte um die Dosis anzupassen. Der Serumspiegel sollte dann also stabil sein.Ich würde an deiner Stelle der Sache doch nochmal nachgehen. Es hört sich jetzt nicht grad fachmännisch an, wie dein Tierarzt vorgegangen ist.
Natürlich kann es sein, dass dein Hund nichts an der SD hat. Aber mit einem THS im unteren Referenzbereich würde ich es zumindest genauer abklären lassen, die Blutbilder nochmal machen lassen, oder die vorhandenen (sofern vollständig) nehmen und bei einem spezialisiertem Tierarzt durchsehen lassen. Eine Liste von Ärzten gibts in der FB Gruppe, wie auch eine Liste mit möglichen Symptomen.Das Hormon heißt TSH (nicht THS), Thyreoidea-Stimulierendes Hormon, bei einer Unterfunktion der Schilddrüse wird dieses Hormon vermehrt vom Körper gebildet um die Produktion der Schilddrüsenhormone anzukurbeln. Ist das TSH im unteren Referenzbereich würde mich das gar nicht stören.
Da wir aber mal davon ausgehen, dass das T4 verändert war, wäre eine genaue Kontrolle der Schilddrüse eventuell sinnvoll.
Sorry, ich halte mich normalerweise immer sehr zurück mit sowas und höre jetzt auch wieder auf mit Klugscheißen... -
Ich meinte natürlich TSH, nicht THS. Ist nur ein Tipfehler, den ich irgendwie nicht raus bekomme *lol*
Zur subklinischen SDU weißt du, Cherubina, dann vermutlich mehr als ich.
Dazu müsste ich mich mehr einlesen.Und ansonsten bin ich nach wie vor der Meinung, dass TSH und T4 allein aufm Papier nicht ausreichen um klare Aussagen zur Schilddrüse treffen zu können. Das liest man doch auch überall, auch SDU-Experten.
Einen Verdacht kann man bekommen, aber dann muss man mehr Abklären, als nur diese zwei Werte. Das machen aber viele Ärzte leider nicht.Grundsätzlich fehlen aber in diesem Fall auch zu viel detaillierte Angaben um noch Genaueres sagen zu können.
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