"Petit-Mal" Krampfanfälle?

  • Liebe Dogforum-Mitglieder,

    vor drei Monaten hatte mein kleiner Malteserrüde (5 Jahre) das erste Mal einen leichten Krampfanfall. Er krümmte seinen Rücken stark und wurde am ganzen Körper sehr steif. Nach wenigen Minuten war alles vorbei und ich dachte, er hätte sich nur einen Nerv eingeklemmt.

    Das Gleiche passierte ungefähr einen Monat später wieder.

    Einen weiteren Monat danach - das war vor ca. einer Woche - krampfte er wieder. Er wurde wieder ganz steif, hob eine Pfote an. Ich suchte meine Nähe und ich nahm ihn auf den Arm. Er wippte ein wenig mit dem Kopf. Er war dabei aber ansprechbar und nicht weggetreten.. das Ganze dauerte wieder wenige Minuten und danach lief er wie immer freudig durch den Park und jagte die Hasen :headbash: .

    So ähnlich war sein Anfall:

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    (ich hoffe, ich darf das Video hier posten)

    Hat jemand Erfahrungen mit Petit-Mal Anfällen bei Hunden? Bekommen eure Medikamente? Welche Diagnostik wurde betrieben und was kam heraus?

    Ich will demnächst einen Termin beim TA machen, um ihn durchchecken zu lassen.

    Liebe Grüße

    Jenny_88

  • Hat jemand Erfahrungen mit Petit-Mal Anfällen bei Hunden? Bekommen eure Medikamente? Welche Diagnostik wurde betrieben und was kam heraus?

    Hallo Jenny, unser Fussel hat seit 6,5 Jahren ähnliche Anfälle, ein wenig stärker und sein Bewusstsein ist nicht völlig weg aber teilweise eingeschränkt.

    Über eine Ausschlussdiagnostik kann man schauen, ob die Epi erworben oder vererbt wurde und besteht aus Blutbild, neurologische Untersuchung, Herzultraschall, eventuell MRT Gehirn.

    Die Neurologen gingen von einer vererbten Epilepsie bei Fussel aus, wollten ihn medikamentös einstellen, doch ich ging meinen eigenen Weg. Anfänglich waren es 8 - 10 Anfälle im Jahr, nun sind wir bei 2-3 Anfällen.

    Bitte melde dich im http://www.epiforum.de an. :dafuer: Dort kannst du alles wichtige erfahren, deine Geschichte erzählen und bekommst Tipps und Beistand. ;)

    LG Sabine

  • Also, ich kenne mich mit Epilepsie bei Hunden leider (bzw für mich Gott sei Dank) nicht aus; war allerdings selbst Epileptikerin. Da sich AnfallArten zumindest bei Menschen auch mal ändern können und aus Petit Mal auch Grand Mal Anfälle werden können, würde ich auf jeden Fall einen Fachmann aufsuchen. Der wird dir sagen können, was zu machen ist. Als Mensch kann ich dir sagen, dass sich mit einer Epilepsie gut leben lässt, aber eben auch gewisse Dinge beachtet werden müssen :-)

  • Ich hatte mal einen Hund aus Spanien, der ebenso erst mal anfing. Jedoch nur bei psychischen Stress. Bedeutete auch bei Regen und Sichtung anderer Hunde. Es wurde schlimmer, bis hin das er wirklich voll verkrampfte und aufjaulte bzw. schrie :-( Kein Spaziergang war mehr möglich, somit wurde er auf Medis damals eingestellt, die Besserung verschafften. Es war bei ihm rein psychischer Natur, alles andere wurde ausgeschlossen.
    Drücke euch die Daumen ganz ganz fest das ihr ihm helfen könnt.

  • Oh vielen Dank für die Antworten. Habe sie jetzt erst gelesen.

    Kasper hatte nun in den letzten zwei Wochen keinen bemerkten Anfall - aber er ist ja auch täglich ca. 5 Std. alleine und nachts würde ich es auch nicht mitkriegen.

    Das beruhigt mich Sabine, dass es auch bei kleinen Anfällen bleiben kann. Ich möchte sehr ungerne Medis geben, da die Nebenwirkungen ja sehr heftig sein sollen.

    Nächste Woche Fr. gehe ich mit ihm zum Tierarzt und lasse ihm Blut abnehmen. Ggf. werde ich noch ein Herzultraschall machen lassen. Sollte es wirklich Epi sein, würde ich aber auch erst einmal abwarten, ob die Anfälle häufiger und schlimmer auftreten.

    Vielen Dank für die Antworten!

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