Horrorspaziergang: neurologische (?) Ausfallerscheinung, Nervengift?
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Ich hoffe, der Link funktioniert: https://www.mdpi.com/2073-4425/11/7/774/htm, Smilla ist Hund 4

Wer sich nicht durch alles kämpfen will, Punkt 4 die "Discussion" mag da am interessantesten sein
. Letztlich die Bestätigung von dem, was sich schon vor einem Jahr abgezeichnet hat. Wenn jetzt jemand fragt, was Smilla hat, kann ich immerhin mit "paroxysmal exercise-induced dyskinesia (PED)" antworten
(also grob "anfallsartige, belastungsinduzierte Bewegungsstörungen", ok, keine wirklich neue Erkenntnis
). Letztlich eine Stoffwechselstörung durch ein defektes Gen. Und wer meint, sein Hund hat das auch, kann nun immerhin einen Gentest machen lassen. -
10. Juli 2020 um 16:35
- Vor einem Moment
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Weiß Du eigentlich, wie es mit den Hunden aussieht, die schon für Smillas Fall die Blutproben abgegeben haben?
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Meinst du, ob da positive Fälle bei waren? Nein, es waren keine dabei. Ich hab die Zahl jetzt nicht genau im Kopf, ich mein gute 600 Shelties wurden verglichen (und eine Reihe anderer Rassen), steht auch in der Veröffentlichung.
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Ja, so in etwa.
Immerhin hattest Du ja auch Blut von Smillas Verwandte dabei gehabt.
Wäre wohl auch interessant gewesen, ob man da eine Linie ausmachen konnte.
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Wäre wohl auch interessant gewesen, ob man da eine Linie ausmachen konnte.
Ja, auf jeden Fall. Im Gegensatz zu den anderen betroffenen Hunden (alle verwandt), hat Smillas Züchterin die Elterntiere aber nicht testen lassen wollen (leben ja beide bei ihr und zwingen kann man sie nicht). Laut Diagramm ist ein Bruder dabei gewesen bei den Tests, der hat den Defekt nicht.
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Lucy_Lou wenigstens eins hat es gebracht, es gibt nun den Test für PED. Schade ist, dass halt nicht wirklich die Eltern von Smilla in der Studie mit waren, aber wie du schreibst zwingen kann man niemanden.
Wie geht es Smilla eigentlich mitterweile mit der Krankheit, habt ihr durch bestimmte Maßnahmen ihre Lebensqualität wieder steigern können? -
Wie geht es Smilla eigentlich mitterweile mit der Krankheit, habt ihr durch bestimmte Maßnahmen ihre Lebensqualität wieder steigern können?
Smilla bekommt Zonisamid (das bei ihr tatsächlich keine negativen Nebenwirkungen hat) und ein spezielles Futter. So seit Anfang des Jahres etwa geht es ihr zunehmend besser, in dem Sinne, dass die Anfallshäufigkeit immer mehr abnimmt. Mittlerweile hat sie nur noch etwa einen pro Woche, eher weniger. Dabei lassen wir sie richtig viel wieder tun. Es ist ein sehr schönes Gefühl, nicht bei allem zu denken, hoffentlich endet es nicht in einem Anfall
. Geändert haben wir nichts weiter, es stabilisiert sich nur irgendwie. -
Klingt doch richtig gut!
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Das freut mich riesig für Smilla



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Dass die Züchter die Elterntiere nicht haben testen lassen, kann ich ja null verstehen.

Nunja, ihh finde es schön, dass es Smilla wieder soweit gut geht, dass ihr alle mit diesem Gendefekt leben könnt!
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