Operationen und die Hundepsyche

  • Lina hatte u.a. einen dreiwöchigen Klinikaufenthalt mit sehr vielen OP's. Sie liebt aber alle Menschen, und darum war sie das Schätzchen der Station und war zumindest psychisch so gut drauf wie möglich. Was mir hinterher aufgefallen ist: sie hat etwa ein Jahr danach noch nachts oft auf dem Flur (Teppich) gelegen. Vorher und auch jetzt wieder wechselt sie nachts zwar die Hundeplätze (...), aber sie liegt nicht auf dem Flur. Das hatte eine direkte Verbindung zu den Klinikaufenthalten (im selben Jahr noch einmal für etwa 1 Woche).

  • was mir eben eingefallen ist: wenn du die Arthroskopie eh machen lässt, kannst du die beiden Hoden im Bauchraum in der Narkose mitrausnehmen lassen. Dann erspart sich der Kerl zumindest 1x Vollnarkose..

  • Unser Hund war auch bereits mehrere Tage in der Tierklinik. Hatte sorge, dass er einen Knacks bekommt und es uns übelnimmt, weil er sich abgeschoben fühlt.
    Aber wir durften ihn besuchen und die tierarzthelferinnen und Tierärzte dort gingen so lieb mit ihm um, das fand ich echt klasse! Beim Abholen war er psychisch super drauf und er geht heute noch schwanzwedelnd hin und es sieht so aus, als freue er sich über manche Pflegerin ganz besonders :) das hatte ich so echt nich erwartet und es erleichtert mich total
    ...wobei ich hoffe, dass uns sowas ein weiteres Mal erspart bleibt :(

  • Danke euch allen für eure Antworten. Ich bin im Moment etwas wortkarg, weil wir hier gerade von einer Baustelle in die nächste stolpern.

    @VetMed17 Danke für den Tipp, der ist sehr gut!

    @frolleinvomamt Der Stressfaktor ist meine größte Befürchtung. Der Hund weiß ja gar nicht, wie ihm geschieht. Wieder geht's weg von zu Hause, wieder werden sehr unangenehme Sachen gemacht. Ich habe mal gehört, dass jede Narkose ihre Spuren hinterlässt. Ob das in psychische Hinsicht richtig ist, weiß ich natürlich nicht. Körperlich sollte das aber wohl stimmen. Noch kann niemand beurteilen, was noch auf meinen Hund zu kommt.

    @Senioren-Fan Meine Güte, das ist ja ein Haufen. Aber schön zu lesen, dass Snow das so gut weg gesteckt hat! Sicherlich ist das auch von Hund zu Hund verschieden. Bei meinem mache ich mir Sorgen, weil er noch so jung ist und seit einem Alter von 5 Monaten häufig in Kliniken war, weil es ihm echt sch.. ging. Er war ja nie gesund. Daher kann ich nicht beurteilen, wie er ohne alle diese Klinikaufenthalte so drauf wäre. Somit weiß ich auch nicht, ob er danach wieder "der Alte" wäre, oder ob es eben doch Spuren hinterlassen hat. Für Snow jedenfalls weiterhin alles Gute!

    @mittendrin Der Hinweis mit der Hormonproduktion ist gut! Auch das werde ich ansprechen. Soweit ich weiß, bekommt der Hund den Anfall selbst nicht mit, wohl aber die Ramdösigkeit und die Erschöpfung danach. Kann man sicher nicht so genau beurteilen, der Hund kann ja nicht reden. Schlimm genug! Zum Glück sind die Anfälle bisher nur kurz und fast jedes Mal ist er innerhalb weniger Minuten so, als wäre nichts gewesen. Das nächste Epilepsie-Medikament bekommt mein Hund jetzt seit Montag, das andere wird ausgeschlichen.

    @Zottelungeheuer2 und @LinaBambina Das spricht ja sehr für die Pfleger und Ärzte. Bleibt ja nur noch zu hoffen, dass es bei den bisherigen Behandlungen bleibt :smile:

  • Was das körperliche Spurenhinterlassen von Narkosen angeht: Diese Sorge hatte ich ganz stark, da Lina innerhalb von den drei Wochen etliche Vollnarkosen hatte. Das war im Frühjahr 2013, und ich kann keine körperlichen Spuren wahrnehmen. OP's wenn möglich zusammenzulegen erscheint mir auch als ein sehr guter Tipp. Ich drück dir und deinem Hundetier die Daumen!!

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