Welpen-/Junghund- und Erwachsenengruppe
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Ich hoffe das Thema ist hier richtig. Ich wusste nicht ob ich es hier oder in die Welpen und Junghunde Schublade stecken sollte.
Es geht um Welpengruppen, Junghundgruppen und offene Gruppen für erwachsene Hunde.
Grund dafür ist ein Gespräch mit einem Freund von mir. Der geht mit seinem (ca. 10 Monate alten) Hund zu einer Hundespielstunde. Er hat mir erzählt, das heute 22 Hunde da waren und miteinander gespielt haben. Ich fand es ein bisschen sehr viel

Gerade habe ich auf einer Internetseite eine HuSchu gesehen, die nur maxi. 5 Mensch-Hund-Teams pro "Unterrichtsstunde" erlaubt.
Welpengruppe kosten ca. 6 €, Junghunde ca. 25 €, offene Hundegruppen ca. 20€ pro Stunde.Bei meinem Freund kosten die Stunden so 8 €.
Meine offene Hundegruppe (erwachsen) mit unterschiedlicher Anzahl von Hunden aber meist um die 10 Hunde kostet 8 € ( 1,5h)
Meine Frage an euch ist wie groß eine Hundegruppe sein dürfte (Welpen, Junghunde, Erwachsene) und wie viel sie kosten soll?
Was ist für euch zu viel und was vielleicht auch zu wenig?Ich will hier keinen Diskussion herbeirufen ob Welpengruppen gut sind oder nicht. Einfach nur was für Preise und Anzahl realistisch sind und was für eine Hundetrainer zumute bar ist.
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Hi,
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Ich geh jetzt mald avon aus dass es immer nur 1 Trainer pro Hundegruppe gibt.
Bei Welpen würde ich nie mehr als 5 Welpen nehmen,
da der Trainer schon alle Hunde gut im Blick haben sollte und welpen noch mal ein anderes Augenmerk bedürfen als bereits erwachsene, sozial gefestigte Hunde.Junghunde und Erwachsenengruppen kommt sehr drauf an -
Wenn meine Trainerin die Hunde kennt und einschätzen kann - sind es auch schon mal 8 Hunde pro Gruppe. - mehr sollten es dnan aber für meinen Geschmack auch nicht sein.Wenn sie die Hunde nicht kennt bzw 1-2 Hunde drinne sind die "speziell" sind - dann macht sie auch dort nicht mehr als 4 oder 5 Hunde.
Was ich sehr gut und sinnvoll finde.
Denn es ist ja nicht nur Aufgabe der Trainerin die Hunde zu managen, sondern vor allem auch die Halter zu schulen, dass diese ihre Hunde managen können - und man kann Haltern schlecht etwas erklären, beibringen, zeigen, Hundesprache erläutern - wenn sich 10 Hunde im Hintergrund mobben.Und "das machen die unter sich aus" ist nicht meine Philosophie.
Bei uns kostes Beschäftigungsgruppe 15 Euro (1.5h)
Glaube Welpengruppe 10 Euro - weiß aber nicht genau, war nie dabei.Kurse (Dog Dance, Grundgehorsam, Man-Trailing, Rückruf, Antigiftköder, ...) bestehen aus 6 Einheiten a 1,5h und kosten gesamt glaube ich 60 Euro.
Ich finde die Preise fair und sinnvoll. (Einzelstunden kosten glaube ich 20 Euro für 2h - bei Tierschutzhunden gibt es die ersten 6 Monate 50%Rabbatt soweit ich mich erinnere)
Ich war mal auf einem Hundeplatz.
Da kostete die Stunde nur 4 Euro.
Ich habe dort allerdings nichts gelernt was wichtig ist - es waren glaube ich 10 Hunde? - es wurde auf die BGH hingearbeitet und demzufolge viele/nur Grundgehorsamkeitssachen gemacht - ich hätte lernen können wie ich meinem Hund Dies oder Jenes beibringen - mit netten, manchmal weniger netten Methoden.Aber in Punkto Bedürfnisse, Hundesprache, Individualität - konnte ich nach 3 Besuchen nichts mitnhemen.
Aber das war OK, es wurde im Vorfeld ausdrücklich gesagt dass es keine Hundeschule ist sondern "nur" ein Hundeplatz.Für mich lag dann der Unterschied zwischen "Meiner" Hundeschule und dem besuchten Hundeplatz daran, dass ich als Halter in der Schule sehr viel lerne - was der richtige Weg ist, und auf dem Hudneplatz dann einfach mein Hund trainiert wird - von mir.
Einmal war ich auf diesem Hundeplatz auch beim Welpentreffen - Prägung auf Geräusche war da Thema und ein paar Spielsequenzen.
Das war schon entspannter für uns (bei dem Nicht-Welpen-Stunde-Training wurde 1h durchgearbeitet)
Allerdings wurde während die Welpen spielten nur geschnattert - vielleicht wäre man drauf eingegangen (auch im Hinblick auf Schulung der Halter) wenn es mehr Welpen und mehr Probleme gegeben hätte - aber ich glaube die hätten das eher mit "da muss er durch" begründet ... -
Ich habe zwei Welpengruppen im Auge, die ich mir demnächst ansehen werde. leider kann ich nichts zu der Anzahl der Teilnehmer sagen.
1. bei den Rettungshunden, pro std. 5 Euro.
2. Hundeschule 8 euro die std. 3 std. 20 Euro. Da wird nicht nur gespielt.
Beides finde ich ok, wenn es gut gemacht wird. -
Meine Frage an euch ist wie groß eine Hundegruppe sein dürfte (Welpen, Junghunde, Erwachsene) und wie viel sie kosten soll?
Was ist für euch zu viel und was vielleicht auch zu wenig?Für uns persönlich: So große Gruppen brauchen wir nicht ... je weniger, desto besser.
Zwischen Spielstunde und Unterrichtsstunde ist ja nochmal ein großer Unterschied. In der Unterrichtsstunde will ich so wenig wie möglich Hunde/Menschen haben. Sonst lernt man nix. Das Welpentraining mit 6 Leuten war schon teilweise extrem anstrengend oder je nachdem langweilig. Wenn dann noch ein Hund/Mensch dabei sind, die mehr Begleitung brauchen, muss die Betreuung anderer darunter leiden. Das kann ich mal ja akzeptieren, aber nicht dauerhaft. Gerade während der Welpen/Junghund-Phase gibt es so viel zu lernen für Mensch und Hund.
Und Spielstunden sind abhängig vom Hund. Weder mein Hund noch ich brauchen 22 andere Hunde auf engstem Raum. Aber andere finden das sicher super klasse und haben kein Problem damit, wenn auch Rüpel in der Gruppe sind. Meine schon. Das mag ich ihr nicht antun.Ich bezahle gerne mehr, wenn ich dafür ein gutes Angebot bekomme. Und dazu zählt unter anderem auch, dass auf die Zusammensetzung der Gruppe geachtet wird. Im Welpenalter war ich mit meiner Hündin bei einer Trainerin, die im Vergleich relativ teuer ist. Ich glaub, ich hab 16€ für die Gruppenstunde bezahlt - ich weiß nicht mehr genau. Aber es wars mir wert. Wir haben viel gelernt, die Gruppe war sehr gut zusammengesetzt. Weniger nach Alter (da haben 3jährige Hunde mit 5monate alten gespielt), sondern eher nach Körperstatur und Charakter. Naja, bis zu einem gewissen Grad. Dann hätte es ein weiterführendes Angebot für die älteren geben müssen, statt immer mehr neue in die Gruppe zu lassen und wieder bei 0 anzufangen. Aber gut. Das war schlechtes Management und wir sind gegangen.
Wir gehen jetzt regelmäßig zu einer Trainerin, die weniger Unterrichtsstunde macht, als mehr gemeinsamer Spaziergang mit vereinzelten Nosework-Einheiten oder sonstigen Dingen, die man während dem Spaziergang machen kann. Kostet 13€, dauert manchmal 1,5 Std, manchmal nur 1 Std. Die Trainerin schaut immer, welche Hunde sie zusammenpacken kann und lässt maximal 4 Hunde in eine Gruppe. Vorteil: Einzelstunden sind nicht selten, weil immer mal jemand keine Zeit hat
Man lernt während des Spazierens sehr viel über hündische Kommunikation und Körpersprache. Dem Hund tut das sehr gut und ich finde es auch sehr entspannt, auch wenn es wirklich eher einem gemütlichen Spaziergang gleicht. -
Gruppen, wo NUR gespielt wird halt ich für weniger sinnvoll. Dein Hund wird lernen "ah Hunde, spielen!"
Besser finde ich kurze Einheiten spielen und dazwischen Übungen, z.B. sitz, platz, Geräte kennen lernen usw. und dann wieder spielen lassen. -
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Ich würde große Gruppen immer meiden, die kann kein Trainer im Blick haben. Wir trainieren in Gruppen von 3 - 5 Hunden, je nach Stunde 10 - 12 Euro. Das finde ich ok.
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Wenn ich so eine Riesengruppe Hunde haben will, kann ich auch einfach auf die Hundewiese fahren
Dafür würde ich nicht noch bezahlen. Mit 22 Hunden in einer Gruppe kann man, sofern nur 1 Trainer da ist (sogar wenn 2 Trainer da sind, finde ich) nicht wirklich sinnvoll trainieren, denke ich mal. Da fehlt es ja komplett, dass der Trainer individuell auf einen eingeht.Muss aber sagen, die genannten Preise hier sind für mich echte "Schnäppchen". In Wien ist keine HuSchu so günstig.
Meine Hundeschule verlangt für die Trainingskurse für erwachsene Hunde 200 Euro für 8 Einheiten je 60 Minuten. Diesen Kurs werde ich bald auch mit Rex machen.
Die Welpenschule kostet sogar 305 Euro, das sind dann 4 x 60 Minuten Welpenspielgruppe und 4 x 60 Minuten Einzelstunden.
Der Minihundekurs, den ich im Sommer gemacht habe, kostete für 4 Einheiten 100 Euro.
Die anderen Beschäftigungskurse (Spiel und Spaß, Nasenarbeit, Fährtenkurs) kosten für 6 bis 8 Einheiten 150 bis 220 Euro.
5 Social Walks zu je 60 Minuten kosten 130 Euro.
Klingt für manche bestimmt schweineteuer, aber andere Hundeschulen, die ich mir in der Umgebung angeguckt haben, kosten in etwa genauso viel.
Mir ist es schon wichtig, dass - wie in meiner HuSchu - maximal 6 Hunde pro Kurs kommen. Erstens einmal lässt mein Hund sich eh superleicht ablenken, zweitens ist alles andere für mich schon eher "Massenveranstaltung". Ich möchte, dass man auf mich und meinen Hund individuell eingeht, und das geht eben nur bei recht kleinen Gruppen.
Ich bevorzuge es zudem, wenn die Gruppen nicht ständig wechseln. Liegt aber wahrscheinlich auch an meinem Hund, der NOCH aufgeregter wäre als ohnehin schon, wenn ständig neue Hunde daherkämen.
Außerdem möchte ich, dass der Kurs nur von einer Trainerin geführt wird und die Trainer nicht ständig wechseln.
All diese Kriterien erfüllt meine Hundeschule.
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Wenn ich es richtig verstanden habe, dann ist das bei Deinem Freund eine reine Spielgruppe, richtig?
Da wird also nichts weiter gemacht außer "Leine ab" und die Hundis können "spielen".Halte ich bei der Anzahl der Hunde für eine Katastrophe und kann mir auch nur schwer vorstellen, dass das wirklich klappt und
sich da jeder Hund wohl fühlt. Vieles wird als "spielen" angesehen, ist es aber nicht.In unserer Hundeschule (eigentlich nie mehr als 8 Mensch-Hund-Teams und immer 2 Trainerinnen) dürfen die Hunde hin und wieder auch mal "spielen". Das sieht dann so aus, dass geschaut wird, welche Hunde zusammen passen, d.h. die Gruppe wird aufgeteilt. Zeitrahmen ist in der Regel nie länger als 10 Minuten und auch da sieht man hin und wieder, dass nicht alles "spielen" ist. Da wird auch gerne mal "gemobbt". So ein Moment wird dann gleich unterbunden.
Eine 8er Karte für den Gruppenkurs (wohlbemerkt ist das keine Spielstunde, sondern eine Trainingsstunde) kostet bei uns € 100,00.
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In meiner Hundeschule sind normalerweise nicht mehr als fünf Teilnehmer. Und zehn Stunden á 60Minuten kosten 150€.
Wobei wir oft länger machen.Luke und ich haben in der Junghundegruppe angefangen, in der oft Viele fehlten und wir oft nur zu zweit waren, dass war dann fast wie Einzelunterricht
Im Herbst sind wir dann versetzt worden zu den Fortgeschrittenen und der Unterrichtsort wechselt von Zeit zu Zeit damit immer wieder neue Eindrücke dabei sind.
Hier sind wir inzwischen zu sechst.
Neulich waren zehn Hunde in der Stunde und wir haben fast zwei Stunden gemacht.
Da hat der Trainer dann auch gefragt ob das für alle ok ist, wenn es mal mehr als fünf bzw sechs Hunde in der Gruppe sind.
Für uns ist das gut denn unser großes Problem ist ja Leinenpöbelei.
Gespielt wird dabei gar nicht.Dafür gibt es ne Freilaufgruppe die auf nem eingezäunten Gelände stattfindet.
Kostet sechs Euro für ne Stunde und da werden dann ggf zwei Gruppen gemacht und sehr drauf geachtet das keiner gemobbt wird.
Und erklärt wie man sich wann verhält und was welcher Hund gerade macht wird auch noch erklärt.
Ich fühle mich da echt gut aufgehoben.
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Huhu.
Er hat mir erzählt, das heute 22 Hunde da waren und miteinander gespielt haben. Ich fand es ein bisschen sehr viel

Das ist mMn fürchterlich und in der Regel wird da selten "gespielt". Das ist meist Ellbogen raus und richtig ordentliches Gemobbe. Meistens sehen das die Besitzer nichtmal...Ich würde eine solche Gruppe niemals besuchen und erst recht kein Geld bezahlen...Wenn man Pech hat, zahlt man da für eine nette Verhaltensstörung.
Ich bin Trainerin in einem DVG-Verein. Da kosten die Gruppenstunden für Externe 7 Euro und Vereinsmitglieder zahlen nichts. Die Gruppen sind immer zwischen 5 und 10 Hunden groß und wir versuchen immer, möglichst eine Altersgruppe von Welpen und Junghunden zusammenzustecken. Auch stehen ab einer Zahl von 5 Hunden zwei Trainer auf dem Platz. Das ist mMn wichtig, da man so ein besseres Auge auf die Gruppe halten kann. Die Stunde dauert 60 Minuten und besteht immer aus verschiedenen Übungseinheiten. Mal Vorübungen zur Unterordnung, mal Alltagsbewältigung, Leinenführigkeitstraining, richtiger Umgang mit Clicker oder Schleppleine usw...
Wir lassen anfangs auch spielen, aber bauen das bei den Junghunden nach und nach ab. Sie sollen irgendwann lernen, sich auch in der Nähe anderer Hunde ruhig zu verhalten und mit ihrem HF zu arbeiten. Deshalb lassen wir irgendwann eher Hund und Mensch miteinander spielen, als die Hunde untereinander. Heute haben wir zB. erklärt, wie man richtig mit seinem Hund spielt. Manche HH brauchen da etwas Nachhilfe.
Die Sportgruppen sind oft größer, aber da wird dann natürlich auch nicht mehr gespielt. Preis und Zeit bleiben gleich.
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