Kleine Alltagshilfen bei der Erziehung
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Ist wirklich sehr unterschiedlich.Beim Training auf dem Hundeplatz gibt es immer mittendrin eine Unterrechung: "Jetzt spielt, tobt, knuddelt!" Und danach geht es dann weiter.
Mein Terrier findet das total überflüssig.
Wenn ich vor dem Training mit ihm am Hundeplatz Gassi gehe, dann schnüffelt er, pinkelt ein paar Mal, legt ein Ei ... und dann dreht er um, nach dem Motto: "Wir sind doch nicht zum Spaß hier!"
Stimmt. Aber ein Hund der auf dem Platz arbeitet, agiert anders wie ein Hund der lernen soll Alltagsregeln umzusetzen.
Der Stress ist ein anderer. Und da kann es diese Erziehung vereinfachen, wenn der Hund seinen Frust, sein Erregungslevel zwischendurch einfach mal abbaut, sobald man merkt, er ist “drüber“. Dampf ablassen, runterfahren und dann nochmal von Vorne. - Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Hi,
genau diese Erfahrungen hab ch auch gemacht. Anfangs konnte sich Sino sowieso nur schwer auf uns konzentrieren, er war oft in seinem eigegnen Film. Bei Übungen ging das zunächst nur ganz wenige Minuten gut. Dann musste dringend Pause her.
Mittlerweile können wir schon mehrere Übungssequenzen hintereinder machen. Er läßt sich aber eben auch konzentrierter auf uns ein. Um Gegenstände herumzulaufen z.B. da hätte er vor 6 Monaten noch gar nicht kapiert was wir überhaupt von ihm wollen. Aber mit etwas Führung gehts jetzt.
Oder mit 4 Füßen auf eine kleine Kiste stellen. Das ist mittlerweile in 3 Minuten eingeübt. Sicherlich ist das auch viel Spielerei, aber der Hund achtet eben auf uns,das stärkt die Bindung wenn dann gefeiert wird und er wird insgesamt ruhiger weil er weiss dass er sich aucf uns verlassen kann, dass ihm bei Übungen nichts passiert.
Z.B. auch Tunnel, kurzes erklären am anderen Ende hinhocken, 2 mal freundlich zurück schicken weil er außen rum wil und dann gehts. Dann reicht auch feiern 2 Wiederholungen und dann spielen.Nach 1 Stunde Hundeplatz mit neuen Kunststücken oder auch ernsteren Lerninhalten ist erstmal dick penen angesagt. Scheint anstrengend...
LG
Mikkki
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Hi,
weiss nicht ob das folgende für dieses kleine Thema nicht schon zuviel ist, aber anmerken möchte ich es auf alle Fälle.
Das Problem einiger Hunde ist es tatsächlich bei Reizen von außen gelassen zu reagieren. Z.B. Ander Hund kommt und ohne Überlegung gibts ein wau wau wau , Reiz-Reaktion ohne große Überlegung und vor allem : Der HH bleibt außen vor, der Hund entscheidet autark, wenn er überhaupt entscheidet weil alles sowieso automatisch läuft.
Oder Ballwerfen: Hund rast einfach los, weil Ball ist geworfen.
Für den Hundm ist das anstrengend weil er ist darauf gepolt bloss alles mitzubekommen. Dann sinkt die Konzentrationsfähigkeit zusätzlich.Abhilfe : Kleine Übungen, die Abwarten belohnen. Ein Sitz und Bleib, 2 Schritte nach hinten, später mehr,abrufen und freuen wenns der Hund schafft. Später ein Spiezeug einbauen, z.B.5 m rückwaärts vom Hund weg, Spielzeug fallen lassen, zu ihm hingehen, belohnen und dann das Spielzeug holen lassen.
Ziel: Der Hund achtet auf Euch, Reiz Reaktion gibts nicht mehr. Der Mensch als beohnender Freudenspender.
Und wenn das zur Routine wird, kann der Hund nicht nur ruhig und konzentriert in die Welt schauen, er hat mehr Kapazität für weitere Übungen in dieser Hinsicht.
Und er vertraut Euch mehr und mehr, was die Bindung festigt.
Bin davon überzeugt dass durch diese insgesamt größere Ruhe selbst Leinenpöbeln aufhören kann, einfach weil der Reiz-Reaktions Mechanismus weg ist.
Ich hoffe ich konnte es einigermassen ausdrücken...
LG
Mikkki
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@'Mikkki
Was aber tun wenn ein Hund immer wieder neue Anwandlungen von Angstzuständen, wegen NICHT neuen Umwelteinflüssen bekommt ? Z.B. windet es draussen stärker, draussen kein Problem, drin Panikattacken (Geräusche), was aber 2 Jahre lang kein Thema war ?!

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@'Mikkki
Was aber tun wenn ein Hund immer wieder neue Anwandlungen von Angstzuständen, wegen NICHT neuen Umwelteinflüssen bekommt ? Z.B. windet es draussen stärker, draussen kein Problem, drin Panikattacken (Geräusche), was aber 2 Jahre lang kein Thema war ?!

Da würde ich mal die Schilddrüse untersuchen lassen.
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Puuh,
bin selbst Hundeanfänger, also bitte meine Postings nicht überschätzen.
Idee: Der Reiz selber macht dem Hund angst. Deshalb zunächst Reizvermeidung.
z.B durch Verstopfen von Schlitzen im Fenster o.ä.Zweite Stufe in ein paar Wochen. Vielleicht abspielen des Geräuschs vom Band, dabei ein Leckerchen verteilen, jedenfalls völlig entspannt vorbeigleiten lassen.
Dritte Stufe: Aufmerksam machen auf das Geräusch und Belohnen wenn es ruhig erkannt wird.
4 Stufe ausklingen lassen, es ist nichts besonderes.Ruhig Zeit lassen für alles, das geht nicht in ein paar Tagen.
LG
Mikkki
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Da würde ich mal die Schilddrüse untersuchen lassen.
Alles supi, hatten wir schon vor nem Jahr machen lassen.
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Wir wohnen in einem Blockhaus mit offener Galerie, das liegt nicht an der Fenstern, wäre ja auch zu einfach gewesen
Er wird panisch wenn er die Böen hört, Schusssicher ist er aber. Flugzeuge waren auch für gut 3 Monate ein Thema, und er kennt das ja alles
Bei den Flugzeugen habe ich ihn letztendlich korregiert, das wars dann.
Ich kenne Coping und habe auch schon einiges an Arbeit mit ihm hingelegt. Doch eben dass das so plötzlich auftritt, obwohl er es ja auch schon gewöhnt war, in manchen Dingen, damit komm ich ned klar.
In der Pubertät war es ja noch logisch bei der Rasse...aber nu ?

Die Überlegung mit dem Aufnehmen, ist vielleicht gar keine so schlechte Idee
Nur ob das dann auch die gleiche Intensivität wieder gibt ? 
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@Michi69
Ist er kastriert? -
- Vor einem Moment
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