Cortison - Gewissensfrage
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Gast87560 -
12. Februar 2016 um 11:35
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Nein da haben wir keine weitere Diagnostik betrieben.
Ich dachte immer Lupus beschränkt sich auf die Haut?
Da hat mein Hund eigentlich keine Probleme mit. Wenn sie auf irgendwas reagiert, dann wird in dem Moment alles rot und heiß bei ihr, aber das verschwindet schnell nach Eingabe der Tablette.Aber ich habe soeben ein Telefontermin mit meiner TÄ verabredet und da bringe ich das auch zur Sprache! Danke für den Hinweis! :)
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Hallo,
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Ich werde für diesen Beitrag sicherlich verrissen, aber sei es drum.....
Rede mal mit dem Arzt und hol dir zur Sicherheit noch eine Zweitmeinung, am besten aus einer großen Klinik beim Spezialisten, wenn es wirklich eine "Baustelle" ist mit Autoimmunerkrankung ist, dann musst du einfach damit leben und immer wieder lediglich versuchen den Hund zu stabilisieren. Mehr geht nicht... und das solange, bis du merkst, dass es nicht mehr weiter geht.
Sry, aber für manche Erkrankungen gibt es keine Therapien und den Hund permanent Tests zu unterziehen, dies ist auch sehr sehr schwer, bis du den möglichen Auslöser findest. Ich weiß selber, dass los lassen ab und dann schwer ist, aber so ist es halt.
Wie gesagt, hol dir am besten profi Meinungen ein, erkundige dich besser über die Cortisongabe, d.h. Dauer und Dosierung um die Gefahr der Überdosierung zu vermeiden und behandle die Schübe so weit es geht, mach weiter deine Beobachtungen und zieh die Schlussfolgerungen.
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Unser Blacky war auch schwerer Allergiker. Jahrelang haben wir aus Unwissenheit "rumexperimentiert" um ihn auf einem erträglichen Level zu halten und im Notfall auch immer zu Cortison gegriffen.
Erst der Besuch bei einer Dermatologin in einer Tierklinik und ein Pricktest brachte Hilfe. Die Allergie auslösenden Substanzen wurden gefunden, ein Serum wurde speziell für ihn hergestellt, er wurde hyposensibilisiert und ein halbes Jahr später war er das erste Mal in seinem Leben ein absolut gesunder und beschwerdefreier Hund... Ein Versuch ist es wert...denn nichts geht über eine gesicherte Diagnose.
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Von mir nicht :), ich bin dankbar über jeden Gedankenanstoß.
Und du sprichst einen für mich wichtigen Punkt an, den ich bisher gar nicht erwähnte.
Mittlerweile aufgrund der zahlreichen TA Besuche, Diagnostiken, Klinikaufenthalten und Op`s (Krallen/Gebärmutterentzündung..) ist sie leider ein absoluter TA-Angsthund geworden. Es ist wirklich eine ziemliche Tortur für sie und sie verennt sich derart in ihre Panik, dass ich jedesmal Angst habe sie kippt gleich um.
Daher bespreche ich mich in solchen Fällen wie beschrieben (mit den Allergieschüben) direkt per Telefon mit meiner TÄ und wäge genau ab, wann ich mit ihr zum TA gehe. Ich weiß, dass ist für einige nicht nachvollziehbar, aber ich stehe dazu. Ich weiß nochmal so ein Horroerlebnis wie damals in der Kinik wo es ihr so schlecht ging, kann ich ihr psyisch nicht mehr zumuten. Sie hat so lange gebraucht sich davon zu erholen.
Nach jedem TA Besuch ist sie den ganzen Tag völlig im Eimer und apathisch. Wir gehen auch gar nicht mehr in den Warteraum, sondern warten zusammen im Auto. Manchmal kommt die TÄ sogar raus und schaut sie sich im Auto an, aber das ist natürlich nicht immer möglich.Ich bin nicht abgeneigt weitere Tests zu machen, wäge aber genaustens ab. Und darum habe ich auch den Thread eröffnet, ich bin zwar ständig in Kontakt mit meiner TÄ aber andere Meinungen sind mir auch sehr wichtig, da ich immer Angst habe den Weitblick zu verlieren.
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Brigitte, darf ich fragen in welcher Klinik das war? :)
Klingt jedenfalls nach einem Erfolgserlebnis! Wirklich toll, dass es deinem Hund jetzt wieder so gut geht. -
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Das war in der Tierklinik Hofheim. Dort gibt es aber leider keine Dermatologie mehr.
Ich würde bei so einem schwerden Bild in die Tieruni nach Gießen gehen, oder mir einen dermatologischen Facharzt in einer naheglegenen Tierklinik suchen. Der Pricktest wird mit einer leichten Sedierung gemacht, also Angst muß dabei kein Hund aushalten.Hier ist die Tierärztin die uns damals mit viel Wissen und Sensibilität bei unserem, auch schon traumatisierten Blacky, geholfen hat. Vielleicht wohnst Du ja zufällig in der Nähe.
Neu im Team: Hautspezialistin Dr. Nina Thom « Kleintierpraxis AartalseeBlacky ist leider 1,5 Jahre nachdem er endlich gesund war ganz plötzlich gestorben. Ich denke die Jahre zuvor, die vielen Krankheiteanfälle, die vielen Medikamente...
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@Cattlefan
Deswegen ja auch eher als Frage formuliert, einige Dinge lassen sich ja deutlich leichter testen als andere, aber danke nochmal für die weiterführende Erklärung.
@Hefezopf
Du hast schon einige tolle Anregungen bekommen, ich hoffe, da ist für euch das passende dabei!
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Ich habe hier auch eine extrem Allergikerin sitzen...
Sorry falls ich das überlesen habe, aber wie äußern sich ihre Allergien?
Wir haben einmal die Haut, sie würde sich vermutlich selbst skalppieren. Da half das Cortison gut, aber ich wollte so lange es noch andere Möglichkeiten gibt, nicht zu dauerhaften Cortisongabe übergehen. Wir geben nur seit über einem halben Jahr Apoquel und die Kleine ist völlig beschwerdefrei. Blutbild haben wir in der Zeit auch schon 2x gemacht, alles im grünen Bereich! Ich würde es auf jeden Fall ausprobieren.
Zum anderen hat Shira aufgrund ihrer Allergien schwer mit dem Atemwegen zu tun bis hin zu Asthmaanfällen. Hier haben wir ein Inhalator zu Hause der wirklich Wunder bewirkt hat. Das Präparat ist zwar mit Cortison, bleibt aber nahezu nur in dem Atemwegen und belastet damit nicht den ganzen Körper.
Meine Meinung wäre, erstmal alles durchprobieren. Wenn es keine Alternative gibt, würde ich ebenfalls lieber Cortison als Dauergabe bevorzugen als auf Lebensqualität zu verzichten.
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Pricktest ist hier gut für den Mensch beschrieben, die Frage ist und bleibt welche Informationen er dir letztlich liefert und wie man diese interpretiert. Ich weiß zB. dass meine Frau auf alles eine Reaktion gezeigt hat, allerdings leidet sie unter keiner Allergie. Die Frage ob Cortison den Test auch verfälscht bzw. verfälschen kann, muss man dem Arzt auch stellen.
Ich will dich absolut nicht entmutigen, aber wie ich sehe, stehst du ja nicht vor einem neuen Problem, sondern hast dich damit schon auseinander gesetzt, d.h. hier zählt deine Erfahrung mit dem Hund mehr, als unsere Meinungen.
Wie gesagt, such dir einen Spezialisten für eine Zweitmeinung und nimm ggf. die Untersuchungsergebnisse von früher mit.
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Meine Meinung wäre, erstmal alles durchprobieren. Wenn es keine Alternative gibt, würde ich ebenfalls lieber Cortison als Dauergabe bevorzugen als auf Lebensqualität zu verzichten.
Wie ich sehe hat sie ja bereits viele Durchprobiert... und hat jetzt nur große Zweifel bzw. Bedenken bezüglich permanenter Cortisongabe....
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