• Hallo,
    meine 2jährige Aussie-Border Mix Hündin ist sehr unsicher. Als sie ein Welpe war hat sie jeden angebellt, egal ob Mensch oder Hund. Inzwischen bellt sie nur noch selten und ich habe sie mit der Methode Click für Blick ganz gut im Griff, wenn wir Hunde treffen. Seit neuestens bellt sie aber Menschen an und zwar, wenn diese Joggen aber manchmal auch andere. Das läuft so ab: Der Jogger läuft vorbei und wenn er ca. 10 - 20 Meter weg ist, rennt sie kläffend hinter ihm her. Sie hatte das schonmal, als sie noch klein war und wir haben mit der Schleppleine geübt.

    Jetzt überlege ich echt, ob ich mal eine Wasserflasche oder Schepperbüchse einsetze.

    Hat da wer Erfahrung oder hat irgendwer andere gute Tipps.

  • Wenn dein Hund so auf Bewegungsreize reagiert hilft nur üben. Such dir einen Platz wo viel los ist, pack dich mit dem Hund dahin und les ein Buch. Ist bei dem Wetter zwar draußen blöd, aber vielleicht hast du die Möglichkeit in einer Einkaufspassage oder Ähnlichem.
    Mein Rüde hatte auch so ein Problem und ich habe stundenlang in einer stark frequentierten Fußgängerzone auf einer Bank gesessen. Da kam alles vorbei, schnell und langsam. Ca. zwei Stunden war er sehr gestresst, aber irgendwann ist er unter der Bank eingeschlafen.
    Wie beschäftigst du deinen Hund? Wird er ausreichend gefordert?
    Unser Border Collie ist nun wirklich nicht für Stadtgänge tauglich. Er macht das zwar super mit, aber richtig entspannt ist er nur wenn er dabei etwas tun darf. Entweder bekommt er kleine Packtaschen drauf oder darf etwas tragen. Dann ist alles gut.

    LG Terrortöle

  • Einfach abbrechen ist hier sicher nicht der richtige Weg. Denn der Wunsch des Hundes bleibt ja nach wie vor bestehen.
    Wenn Du eine Tür zumachst, musst Du mindestens ein oder zwei Fenster aufmachen.
    Heißt: wenn Abbruch, dann ein trainiertes Abbruchsignal und darauf sollte dann eine Alternative folgen.
    Wenn Du einfach nur das Verhalten abbrichst, lässt Du den Hund mit seinem Frust im Regen stehen. Eine Alternative muss also für den Hund geschaffen werden.
    Trainieren würde ich das erst mal trocken. Sicheres Abbruchsignal beibringen, in Stellvertreterkonflikten üben und eine Alternative anbieten.

    Hast Du in die Richtung Impulskontrolle mit Deinem Hund schon gearbeitet?

    Was arbeitest Du mit Deinem Hund? Welche Beschäftigung hat er? Bei der Mischung wäre es schon wichtig, etwas mit dem Hund zu machen.

    Dass ein Hüti auf Bewegungsreize reagiert, ist ja klar. Und genau da muss man ansetzen, zu trainieren, dass er sich hemmen lernt.

  • Das Abbrechen durch positive Strafe sollte nur in dem Fall eingesetzt werden, wenn es keinen anderen Weg mehr gibt und das sollte auf jeden Fall durch einen Trainer angeleitet werden.

    Denn genau wie beim Clicker, müsste man den Hund vorab erst auf eine Discscheibe oder Rütteldose konditionieren, bevor man dieses Mittel bewusst und kontrolliert anwenden kann.

  • In der Stadt ist sie ganz ruhig. Sie fährt oft mit dem Bus mit mir in die Stadt, das stört sie gar nicht. Es ist auch nicht jedes mal. Sie macht das für mich auch immer sehr spontan - also ich merke es ihr gar nicht an. Bei meinem Aussie sehe ich gleich, wenn er z.B. einen Radfahrer im Visir hat und kann handeln.

    Ausgelastet ist sie schon. Wir machen viel Unterordnung und auch Suchspiele.

  • Jetzt überlege ich echt, ob ich mal eine Wasserflasche oder Schepperbüchse einsetze.

    Bei einem unsicheren Hund würde ich persönlich diese Methode nicht einsetzen

    ich habe sie mit der Methode Click für Blick ganz gut im Griff,

    Das müsste doch auch bei Joggern funktionieren.

    Faro rannte , als wir ihn anfangs hatten, auch Radfahrern ganz kurz hinter her und ich habe ihn abrufen können. Wie sieht das bei Deiner Hündin aus? Lässt sie sich abrufen?

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