Immer wieder Übelkeit - hat jemand noch Ideen?
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Hallo ihr Lieben,
ich bin noch nicht lange hier im Forum.
Seit April lebt Rocky bei uns, ein Yorkshire Terrier, der inzwischen 11 Jahre alt ist. Er ist aus dem Tierheim zu uns gekommen und ich hatte auch Kontakt zur Vorbesitzerin.
Von Anfang an kränkelt er immer wieder. Übelkeit, Erbrechen, Bauchweh.... Im Juni wurde dann eine Pankreatitis diagnostiziert, er war zwei Tage in der Tierklinik und bekommt seit dem fettarme Nahrung. Da er weder Hill noch Royal Canin bereit war zu fressen, bekommt er entweder die Lightvariante von TerraCanis oder ich koche für ihn.
Die Bauchspeicheldrüse hat sich - entzündungstechnisch - sehr gut erholt. Die Blutwerte wurden in regelmäßigen Abständen kontrolliert und waren immer prima. Auch der Kot war super (sowohl was die Bauchspeicheldrüse betrifft, wie auch sonst alles). Alle anderen Blutwerte waren immer super.
Lediglich im Ultraschall war zu sehen, dass die Bauchspeicheldrüse wohl etwas verändert ist, was dafür spricht, dass er diese Geschichte schon etwas länger mit sich schleppt. Ein Anruf bei der Vorbesitzerin lässt dies ebenfalls vermuten. Sie sagte, dass Rocky schon immer ständig gebrochen hätte, aber sie deswegen nicht zum Arzt gehen würde. Orginialton: "So lange des Scheißerle hinten noch rauskommt ist alles ok"
Leider begleiten uns Übelkeit und Bauchschmerzen immer wieder. Wir sind schon Stammgast beim Tierarzt
. Die Symptome äußern sich immer gleich: Liegt dann viel rum, zittert, leckt sich das Schnütchen und blickt mich an mit einem Blick, der sagt: "Mach, dass das weg geht".Ansonsten ist er ein total fitter, lebenslustiger Hund, der mit Begeisterung neue Kommandos lernt und geistigen Input sucht (in seinem früheren Zuhause war er dauernd alleine im Garten; kaum ist mal jemand mit im Spazieren gegangen - die Begegnungen mit anderen Hunden mussten/müssen wir üben, haben aber große ERfolge). Er geht zum Mobility und ist auch dort mit Begeisterung dabei. Niemand glaubt, dass er schon 11 Jahre alt ist.
Wenn wir nur nicht immer wieder dieses Magen- Darmproblem hätten. Wir wissen auf jeden Fall, dass er auf Stress mit dem Magen reagiert. Und Stress ist bei ihm auch, wenn er länger als 4 bis 5 Stunden von mir getrennt ist. Ein ganzer Tag daheim mit meinem Sohn oder Mann, oder ein paar Stunden Betreuung bei meiner Freundin sorgen für Bauchweh am nächsten Tag. Er hängt sehr an mir, vertraut mir voll und wir haben eine richtig gute Beziehung entwickelt. Die Vorbesitzerin hat ihn leider oft ganze Nächte alleine gelassen, so dass wir davon ausgehen, dass er ein "Trennungsproblem" hat. Das lässt sich zum Glück ganz gut regeln, so dass er fast alle Zeit mit mir verbringt.
Trotzdem muckt der Magen auch zwischendurch mal - ohne für mich sichtbaren Anlass.Heute waren wir mal wieder beim Tierarzt; es gab etwas Novalgin und etwas gegen Übelkeit. Außerdem hat er heute Blut abgenommen um da nochmal alles zu testen. Die Sammelkotprobe war vor zwei Wochen hervorragend. Morgen nachmittag gibt's die Ergebnisse vom Blut.
Der Tierarzt hatte noch eine andere, wenn auch für ihn unwahrscheinliche, Idee:
Rocky hat außerdem eine geringgradige Mitralklappeninsuffizienz. Das Herz wurde im Mai in der Klinik geschallt und der Arzt sagte, er dürfe normal belastet werden, hat keine weiteren Einschränkungen - das Herz kompensiert gut. Um das trotzdem etwas zu entlasten bekommt er Fortecor 1,25 mg täglich. Kontrolle soll in einem Jahr erfolgen. Mein TA hat nun Bedenken, ob doch das Herz schlechter geworden ist und es ihm deshalb schlecht ist.....Nun meine Frage: Habt ihr noch eine Idee, was es sein könnte? Klar muss ich erstmal die Blutwerte abwarten, aber ich fühle mich schon ein wenig hilflos. Mir tut der Zwerg dann so leid, wenn ihm schlecht ist und er Bauchweh hat. Und, was haltet ihr von der Herzgeschichte?
Sorry, dass mein Post so lang geworden ist. Ich schaffe es selten mich kurz zu halten
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LG Anja - Vor einem Moment
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Hallo,
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Wurde mal eine Helicobacter pylori Infektion abgeklaert?
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Das war bei der Kotuntersuchung vor zwei Wochen auch dabei und negativ.
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Wurde mal eine Helicobacter pylori Infektion abgeklaert?
Daran dachte ich auch sofort.
Das war bei der Kotuntersuchung vor zwei Wochen auch dabei und negativ.
Das kann man nicht zuverlässig über den Kot abklären. Wirklich aussagekräftig wäre hier nur das Ergebnis einer Biopsie im Magen sprich einer Magenspiegelung. Die fände ich in dem Fall sowie sinnvoll, da man da auch Magengeschwüre erkennen könnte.
Meine ältere Hündin hatte auch sehr massive Probleme mit Erbrechen (und ist ebenfalls extrem sensibel). Bei ihr kamen direkt mehrere Sachen zusammen: Helicobater, der dann entsprechend therapiert wurde. Und alles es auch dann nur kurzzeitig besser wurde bekamen wir die Diagnose IBD. Auch würde eine Ausschlussdiät Sinn machen. Abby regaiert z.b. auf Kaninchen.
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Dein Rocky und mein Paule ähneln sich gesundheitstechnisch ja sehr ;-) - chronische Pankreatitis bzw. -Insuffizienz (letzteres bei uns vermutet, aber auch nicht bewiesen), reagiert dabei enorm auf Stress (ausgelöst quasi ausschliesslich durchs alleine sein, weil das der "Stresspunkt Nummer 1" ist), geringgradige Mitralklappeninsuffizienz (bei uns diagnostiziert vor gut 3 Jahren).
Bei Paule hat es im Februar angefangen mit der Pankreatitis und wir sind erst jetzt seit kurzem wieder auf dem Weg "bergauf". Paule hatte auch immer wieder mit Bauchschmerzen und Durchfall zu kämpfen, trotz selbst gekochter Magen-Darm-Schonkost.
Da er das Gastro... von RC dann kurzzeitig und ohne schmerzen vertragen hat (das Pendant vom Konkurrenten ging auch gar nicht), habe ich nurnoch das gegeben. Nichts anderes. Nichts zu knabbern, keine Leckerlis, kein Mini-Fizelchen Käse vom Tisch oder sonstwas. Ca. 9 Monate lang. Es hat tatsächlich geholfen. Nachdem er jetzt mehrere Monate eine gute Verdauung und keine Schmerzen mehr hat, bekoche ich ihn seit ein paar Wochen wieder und taste mich vorsichtig heran.Ich würde dir raten, dich für eine Sache (ob Fertigfutter oder selbstgekocht), die in der Verträglichkeit am optimalsten ist, zu entscheiden und das wirklich ausschliesslich zu füttern. Wenn du kochst, entscheide dich am Besten für ein, höchstens zwei milde Gemüsesorten, eine Protein- und ggf. eine Kohlehydratquelle. Wenn man nicht weiß, was vertragen wird, macht auch eine Ausschlussdiät sinn. Wenn der Pankreas bei euch schon nachweislich verändert ist, könnte man über eine Substitution mittels Enzymen nachdenken.
Das Futter zu pürieren erhöht die Verträglichkeit auch enorm.Zur Mitralklappeninsuffizienz: Mich wundert die Kontrolle nur einmal im Jahr, zumal er ja auch schon Tabletten bekommt. Paule wird halbjährlich geschallt, er bekommt keine Tabletten, da sein Herz eben auch gut kompensiert. Wir waren Anfangs auch in einer Klinik, Paule hat Tabletten verschrieben bekommen. Ich war wenige Monate später bei einer Fachtierärztin für Kardiologie für eine Zweitmeinung, da ich ein komisches Bauchgefühl hatte. Auf ihr anraten haben wir die Tabletten abgesetzt, da in dem Stadium vollkommen überflüssig. Seitdem geht es ihm deutlich besser und das Herz ist seit 3 Jahren stabil. Bei einem 11-jährigem Hund könnte die Tablettengabe auch durchaus Sinn machen, das kann ich nicht beurteilen. Ich habe nur leider die Erfahrung gemacht, dass bei solch speziellen Geschichten viel Erfahrung nötig ist, um die richtige Diagnose und Behandlung zu stellen.
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Vielen Dank für eure Beiträge.
Bitte entschuldigt, dass ich erst heute schreibe und das auch extrem kurz. Mich hat eine Migräne komplett lahmgelegt; ich möchte mir am liebsten den Kopf vom Hals reißen
In Rockys Blutbild waren die Eosinophile erhört. Da in der Sammelkotprobe keine PAratsiten nachgewiesen werden konnten, geht der Tierarzt davon aus, dass eventluell doch das Futter nicht gut vertragen wird.
Er bekommt jetzt für 6 Wochen Pferd mit Süßkartoffeln und Hirse. Alle drei Sacehn hat er noch nicht bekommen. Da wir ja viel üben und arbeiten brauchen wir natürlich auch Leckerli, deshalb trocknen wir das Pferdefleisch und machen unsere Leckerli selbst.
Bei der Kotprobe wurde auch getestet, ob die Pankreas gut arbeitet. Das war alles prima.LG Anja
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Das spricht auf alle Fälle für eine Allergie. Ich drücke feste, die Daumen, dass ihr mit der Ausschlussdiät rausfindet auf was er reagiert und es dann mit entsprechender Fütterung in den Griff zu kriegen ist.
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