Artikel und Umsetzung in der Praxis
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Nein, gerade gestern habe ich das gerade mit meiner Hundetrainerin gesprochen, weil ich auch so dacht,ABERsie meinte, es lägte daher, dass auf einen qm² einfach mehr kommen und die Ansprüche an Hunde und Hundehalter gestiegen.
WEnn früher ein Schäferhund gebellt hat, hat er gebellt. Heute ist er deswegen gleich BÖSE und man muß als Hundehalter dafür sorgen, dass er GARNICHT erst bellt. Ich spreche da aus Erfahrung!Gruß Silke
Das mag daran liegen, dass der Hund früher zur Arbeit (Hüten, Jagen, Wachen, Beschützen etc.) angeschafft wurde und wohl selten in einer Stadtwohnung zu finden war. Heute ist der Hund Freund, Begleiter, Familienmitglied usw. Die Zeiten haben sich geändert, alles will schneller, weiter, höher, ist gestresst, bellt da ein Hund oder schreien Kinder, sind die Nerven schnell überspannt.
In einem Umfeld, in dem Hundebellen stört, würde ich mir persönlich keinen Hund anschaffen. Das wäre MIR zu stressig. Mein Hund soll bellen dürfen.
Da hast du nicht unrecht.Es ist aber auch so, dass man halt "früher" einen nicht stadttauglichen Hund zuhause ließ, wenn man nachmittags in die Stadt ins Cafe oder zum Shoppen gefahren ist. Heutzutage muss das auf Teufel komm raus mit so einem Hund geübt, geklickert, weiß der Geier was noch, gemacht werden, nur, damit man diesen Hund mitnehmen kann.
Vllt. sollte man manche Hunde auch einfach großteils so nehmen wie sie sind und nicht um alles in der Welt versuchen, genau diesen Hund nach seinen eigenen Bedürfnissen zu formen.Das sehe ich genauso. Es gibt Hunde, denen macht es nichts aus, für andere ist es der pure Stress. Ich sehe auch keine Erfordernis darin, meinen Hund in die Stadt mit zu schleppen. Der ist zu Hause besser aufgehoben.
Die Motivations- oder Belohnungsliste hat für mich nur einen Sinn: Der Halter fühlt sich besser. Man hat sich mit seinem Hund auseinander gesetzt, man versteht ihn nun vermeintlich besser und kann dieses Wissen dann bei nächster Gelegenheit zum Besten geben.
Ich halte es da wie Dackelbenny. Ich nehme meine Hunde wie sie sind und trainiere das, was für unser Zusammenleben wichtig ist.
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Das mag daran liegen, dass der Hund früher zur Arbeit (Hüten, Jagen, Wachen, Beschützen etc.) angeschafft wurde und wohl selten in einer Stadtwohnung zu finden war. Heute ist der Hund Freund, Begleiter, Familienmitglied usw.
[...]An die Zeit als die Hunde vorzugsweise zu Arbeitszwecken angeschafft wurden, hatte ich zum Beispiel gar nicht wirklich gedacht. Dieser Umstand den Du anführst ist aber mit EIN Aspekt von Vielen warum auch ich der Meinung bin, dass die Erwartungen an Hundehalter und der Hundeerziehung gestiegen sind.
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Die Motivations- oder Belohnungsliste hat für mich nur einen Sinn: Der Halter fühlt sich besser. Man hat sich mit seinem Hund auseinander gesetzt, man versteht ihn nun vermeintlich besser und kann dieses Wissen dann bei nächster Gelegenheit zum Besten geben.[...]
Und wenn ich davon ausgehe, dass es für den Hund dann auch einen Mehrwert hat, dass der Halter sich besser fühlt und dadurch vielleicht auch selbstbewusster ist, ist diese Strategie doch optimal!?
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An die Zeit als die Hunde vorzugsweise zu Arbeitszwecken angeschafft wurden, hatte ich zum Beispiel gar nicht wirklich gedacht. Dieser Umstand den Du anführst ist aber mit EIN Aspekt von Vielen warum auch ich der Meinung bin, dass die Erwartungen an Hundehalter und der Hundeerziehung gestiegen sind.
Ich glaube nicht, dass die Erwartungen zwangsläufig gestiegen sind. Ich sehe die Ursache woanders: Zu viele Halter holen sich die falschen Hunde und sind damit überfordert. Es wird weniger nach Wesen ausgewählt, sondern mehr nach den persönlichen optischen Vorlieben.
Das führt zu mehr oder weniger schwerwiegenden zwischenhundischen und zwischenmenschlichen Problemen, die dann in Form von allen erdenklichen erzieherischen Maßnahmen beseitigt werden müssen. Auf dem Land alles noch zu regeln. In dicht besiedelten Gegenden wird es zum Problem, wenn Fiffi Nachbars Katze über die Hauptverkehrsstraße hetzt oder auf dem Spielplatz Kinder umwirft.
Und dabei sehe ich nicht, wie diese Liste, wie auch immer man sie nennen mag, als Hilfestellung dienen soll.
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Und wenn ich davon ausgehe, dass es für den Hund dann auch einen Mehrwert hat, dass der Halter sich besser fühlt und dadurch vielleicht auch selbstbewusster ist, ist diese Strategie doch optimal!?
Ja klar, alles gut. Wer es mag und braucht, bitte.
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Ich glaube nicht, dass die Erwartungen zwangsläufig gestiegen sind. Ich sehe die Ursache woanders: Zu viele Halter holen sich die falschen Hunde und sind damit überfordert. Es wird weniger nach Wesen ausgewählt, sondern mehr nach den persönlichen optischen Vorlieben.
Das führt zu mehr oder weniger schwerwiegenden zwischenhundischen und zwischenmenschlichen Problemen, die dann in Form von allen erdenklichen erzieherischen Maßnahmen beseitigt werden müssen. Auf dem Land alles noch zu regeln. In dicht besiedelten Gegenden wird es zum Problem, wenn Fiffi Nachbars Katze über die Hauptverkehrsstraße hetzt oder auf dem Spielplatz Kinder umwirft.Und dabei sehe ich nicht, wie diese Liste, wie auch immer man sie nennen mag, als Hilfestellung dienen soll.
Mal ganz unabhängig von der Liste, die "Probleme" der modernen Hundehaltung haben so unterschiedliche Ursachen, dass ich sie nicht alle benennen kann/will und der Meinung bin, dass es eben viele kleine Schritte gibt die man gehen muss und eine Menge Wege gibt die man beschreiten kann... Nicht alle sind unnütz und Jeder geht die Schritte, nimmt die Wege, die ihm am sinnvollsten erscheinen.

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Ich bin nicht bei irgendwelchen Leuten, ich bin hier im Forum
Und wenn ich sehe, dass 9 von 10 Welpenkäufern schon vor dem Einzug des Hundes einen Psychiater brauchen, weil sie einen Nervenzusammenbruch kriegen, weil sie nicht 100%ig wissen, wie sie sich richtig verhalten werden, wenn eines Tages der 29. Februar auf einen Samstag fällt, es an diesem Tag von links regnet und der Hund in dem Moment wenn dann das rosarote Nilpferd vom Himmel fällt unglücklicherweise nicht das blaue Geschirr, sondern das grüne Halsband trägt... dann kriege ich einfach Beklemmungen, wenn ich so etwas lese.Denn unterm Strich ist es egal ob ich zwei oder zwanzig Motivations- und Belohnungsideen habe, so lange ich eine funktionierende für die Alltagsmomente habe. Aber hier wieder zu suggerieren, du musst mehr haben, du musst mehr nachdenken und dir mehr Gedanken machen... ist in meinen Augen der falsche Weg.
Der ignorante Futzi wird sich dadurch auch nicht bewegen lassen und die anderen verunsichert man nur unnötig.Und nein, ich mag weder CM noch BB
Damit hast du mich überzeugt

Bei Hebammen, die ich kenne heissts: Je höher der akademische Grad der werdenden Mutter, desto komplizierter der Geburtsverlauf.
Ich kann das für Hundehalter übernehmen und kenne auch "hysterische" Hundehalter/innen.
Dennoch mag ich "wissenschaftliche" Abhandlungen.
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Hallo zusammen!
Oftmals ist das Fehlverhalten einfach höher in der Wertigkeit und wenn Dein Hund draußen Leute anbellen will, gehe ich mal davon aus, ist ihm der gefüllte Kong egal?
Und dann kommt man mit Motivation alleine eben nicht weiter...JaNein:
Das mit dem Kong für das Deckentraining beim Klingeln an der Haustür klappt in Ansätzen schon gut. Ich denke aber da kommen noch weiter Probleme dazu, die ich jetzt hier gerne zur erläutern mit aufführe, weil sie auch auf meiner Liste stehen, aber nicht diskutiert werden müssen.
Als das Alternativverhalten Kong statt an der Tür Randale machen, WÜRDE klappen, WENN mein Hund nicht noch das zweite Problem hätte, das er mir immer und überall hinterherrennt und mich niemals aus den Augen läßt und ich somit nicht alleine an die Tür kann.
Würde ich sitzen bleiben und jemand anders würde die Tür öffnen, wäre es vermutlich nur noch Trainingssache.
Das mit dem überallhinfolgen wurde schon HIER
besprochen und KEINE Lösung gefunden. Daher steht es hier nicht zur Diskussion sondern dient der Erläuterung!Aber draußen für das anbellen von Personen muß ich ein anderen Alternativverhalten suchen und finden, denn ich kann ja schlecht mit einem gefüllten Kong durch die Straßen rennen.
Das sind zwei verschieden Baustellen, ich brauche verschiedene Alternativverhaltene Motivationen und BelohnungenIch glaube nicht, dass die Erwartungen zwangsläufig gestiegen sind. Ich sehe die Ursache woanders: Zu viele Halter holen sich die falschen Hunde und sind damit überfordert. Es wird weniger nach Wesen ausgewählt, sondern mehr nach den persönlichen optischen Vorlieben.
Ja, das mag durchaus eine Ursache sein, aber das ist es denke ich mal nicht nur alleine.
Da spielen viele Faktoren zusammenGruß Silke
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Aber draußen für das anbellen von Personen muß ich ein anderen Alternativverhalten suchen und finden, denn ich kann ja schlecht mit einem gefüllten Kong durch die Straßen rennen.
Das ist doch ein schönes Beispiel. Wie würdest du denn nun deine angefertigte Liste gewinnbringend in diesem Fall für deinen Hund und dich einsetzen? -
Das sind für mich so Punkte, an denen man mit Motivation evtl. an seine Grenzen kommt. Je nach Hund gibt es u.U. nichts, dass mehr motiviert, als das Verbellen von Personen. Und so, wie du schreibst , hast du ja trotz deiner Liste noch nichts gefunden

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