Kastration ja oder nein die 10.000
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Naja, im Dunkeln Menschen anpöbeln hört sich eher nach Unsicherheit als nach sich "was trauen" an. Ist das mit den Kindern denn allgemein schlimmer geworden mit Zunahme der Läufigkeiten?
Bei Chucky war es z. B. so, dass sie mit jeder Läufigkeit im Verhalten extremer wurde und dann auch kaum noch ansprechbar. Sie reagierte auf schnelle Bewegungen, als ich sie mit 7 Monaten bekam war sie noch nicht so, da hatte sie aber schon die erste Läufigkeit hinter sich. Dann folgte in sehr kurzem Abstand die zweite und sie wurde auch scheinschwanger. Und von da an ging es nur noch läufig, scheinschwanger, kurze Pause und das Ganze begann von vorne. Sie trug ihr Spielzeug ins Körbchen war unruhig, anhänglich, fiepte etc. Draußen fing sie an auf Bewegungen zu reagieren also immer überreizter, versuchte nach Joggern zu schnappen, Skateboardfahrern, Leute mit Inlinern usw. Zum Schluss war es so schlimm, dass sie im Dunkeln einer beleuchteten Straßenbahn hinter her jagen wollte. Ich fragte mehrere TÄ und alle rieten zur Kastra, nicht nur wegen des Verhaltens sondern auch, weil dieses Hormonchaos mit den kurzen Abständen das Risiko für Gebärmutterentzündungen- bzw. krebs erhöht.
Bei der Kastra war sie gerade einmal 1,5 Jahre alt. Das Schnappen verschwand natürlich nicht einfach nach der Kastra aber langsam kam sie in einen Zustand, indem an Training überhaupt erst wieder zu denken war. Es war sehr schwierig und dauerte bestimmt 1 Jahr es wieder aus dem Hund rauszubekommen, und das obwohl sie wirklich sehr lernwillig und kooperativ war.
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Ich persönlich würde auch noch 1 Läufigkeit abwarten und wenn die auch wieder nach so kurzer Zeit kommt und wieder so "heftig" ist, dann würde ich sie kastrieren lassen, aber nach ca. 2-3 Monaten die Schilddrüsenwerte kontrollieren lassen, denn mein letzter Dackel entwickelte aufgrund der Kastration (durch die ja sehr in den Hormonhaushalt eingegriffen wird) eine Schilddrüsenunterfunktion.
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Gerade junge Hündinnen bei denen noch nicht alles "rund" läuft , kann man häufig gut mit pflanzlichen Mitteln unterstützen . Je nachdem würde man damit dann schon zur Beginn der nächsten Läufigkeit anfangen .
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Falsches Beispiel stimmt....
Es ist nur relativ schwer zu beschreiben weil sich die Phasen abwechseln zwischen extremer Unsicherheit und deutlich mehr Entspanntheit.
Wir arbeite schon dran....bordy welche Mittel sind den das?
Ich denke das ich wohl noch die nächste läufigkeit abwarten werde und schauen wie es läuft....Danke
Was richtig nervt sind immer die Stehtage....16 Tage waten es

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Ich war einige Jahre Kastrationsgegner aus Überzeugung und mein Standpunkt, war immer: nie ohne medizinische Indikation. Bis heute vor 6 Wochen... an dem Tag bekam meine Pepper mit gerade mal 2,5 Jahren eine Gebärmuttervereiterung. Und obwohl wir es schnell bemerkten (einziges Anzeichen war vermehrtes Trinken und am gleichen Tag sofort zum TA und OP) und sie sofort notoperieren ließen, starb Pepper 4 Tage nach der OP
Für meine ältere Hündin steht deshalb in 2 Wochen die Kastration an und unser Neuzugang Mila wird nach der ersten Läufigkeit ebenfalls kastriert werden. Ich mache mir unendliche Vorwürfe, dass ich Pepper nicht habe kastrieren lassen. -
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Ohje erstmal tut es mit leid um deine Hündin....:(
Die Erzählung macht mir echt ne bisschen Bauchschmerzen. Ich habe echt panische Angst das ich eine Gebärmutterentzündung übersehe.
Aber ich will sie auch nicht einfach kastrieren weil ich Panik schiebe
...Das ist echt ne blöde Entscheidung...-.-
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Falsches Beispiel stimmt....
Es ist nur relativ schwer zu beschreiben weil sich die Phasen abwechseln zwischen extremer Unsicherheit und deutlich mehr Entspanntheit.
Wir arbeite schon dran....bordy welche Mittel sind den das?
Ich denke das ich wohl noch die nächste läufigkeit abwarten werde und schauen wie es läuft....Danke
Was richtig nervt sind immer die Stehtage....16 Tage waten es

sorry, übersehen .
Wir geben mittlerweile präventiv metrovetsan oder pulsatilla .
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Ah Danke ich google mal :)
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Bei der Kastration werden doch nur die Eierstöcke entfernt. Gebärmutterentzündung kann eine kastrierte Hündin immernoch bekommen.
Ich würde auf keinen Fall ohne medizinischen Grund kastrieren lassen. -
Ich war einige Jahre Kastrationsgegner aus Überzeugung und mein Standpunkt, war immer: nie ohne medizinische Indikation. Bis heute vor 6 Wochen... an dem Tag bekam meine Pepper mit gerade mal 2,5 Jahren eine Gebärmuttervereiterung. Und obwohl wir es schnell bemerkten (einziges Anzeichen war vermehrtes Trinken und am gleichen Tag sofort zum TA und OP) und sie sofort notoperieren ließen, starb Pepper 4 Tage nach der OP
Für meine ältere Hündin steht deshalb in 2 Wochen die Kastration an und unser Neuzugang Mila wird nach der ersten Läufigkeit ebenfalls kastriert werden. Ich mache mir unendliche Vorwürfe, dass ich Pepper nicht habe kastrieren lassen.Wenn ich sowas in der heutigen Zeit mitmachen hätte müssen, dann würde ich höchstwahrscheinlich meine Hündin auch vorsorglich kastrieren lassen, oder ich hätte keine Hündin mehr, sondern einen Rüden.
Ich kann das voll und ganz verstehen.
Unsere 1. DSH bekam mit 2 Jahren eine Gebärmuttervereiterung, sie musste wenige Tage nach der OP eingeschläfert, aber das ist schon 33 Jahre her, dass ich das auf die damaligen schlechteren Behandlungsmöglichkeiten schiebe.
Unsere 2. DSH bekam die Vereiterung mit ca. 13 Jahren, sie wurde dann notkastriert und wurde fast 14 Jahre alt. - Vor einem Moment
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