Kastration ja oder nein die 10.000
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Huhu
Mich würden mal eure Meinungen und Erfahrungen interessieren.
In meinem Bekanntenkreis herrscht absolut geteilte Meinung.....Emmy ist jetzt 2 Jahre alt und seit knapp einem Jahr bei mir. Sie wurde läufig als sie kam also denselben Tag....diese Läufigkeit verlief relativ normal..danach dauerte es 5 Monate und sie wurde wieder läufig. Auch da wieder normal wie es halt so ist.
Nun war sie bis vor ein paar Tagen das dritte Mal innerhalb einer Jahres läufig diesmal war der Abstand zur letzten Läufigkeit nur 4 Monate.
Diese Läufigkeit war, wie soll ich es ausdrücken, schrecklich!
Mit Beginn der Stehtage die fast 2,5 Wochen dauerten, ging es los das sie komplett am Rad drehte. Makieren, schnüffeln, sabbern, klappern auf jedem Spaziergang, in der Wohnung extrem unruhig, viel laufen fiepen, jammern, quietschen....auch nachts....
Sie wollt nur raus und kam kaum zur Ruhe.Sie ist grundsätzlich eher ein unsicherer Hund und ich wollte sie eigentlich nicht kastrieren lassen aber jetzt mache ich mir doch so meine Gedanken....
Noch mal testen ob es nächstes Mal besser wird? Jetzt gleich kastrieren lassen oder doch nicht?Ich finde die lange Stehzeit, und die kurzen Abstände zwischen den Läufigkeit echt bedenklich oder ist das noch im Rahmen?
Ich bin mal gespannt auf eure Antworten....
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Hi,
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Was sagt denn der TA zu der verlängerten Läufigkeit?
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Mit 2 Jahren sind die wenigsten Mädels wirklich "fertig" in der Entwicklung. Auch, wenn es schwer ist, weil sie im Zyklus nicht eingependelt ist, würde ich persönlich abwarten. Mindestens eine, lieber 2 Läufigkeiten würde ich ihr noch geben. Wird ihr Verhalten nur schlimmer statt besser, kann man dann immer noch kastrieren. Aber gerade beim unsicheren Hund kann es eine unglaubliche Wandlung geben, wenn man dem Hormonhaushalt noch ein wenig Zeit gibt.
Aber wenn es dabei bleibt, dass die Abstände zwischen den Läufigkeiten so sehr kurz bleiben und sie damit so arg zu tun hat, ist die Kastration vielleicht die bessere Option. Aber ich würde die Hündin wirklich erst einmal "ausreifen" lassen. -
Wenn ich das richtig lese, hast Du sie als erwachsenen Hund (aus dem TS?) bekommen.
Nach meiner Erfahrung braucht ein solcher Hund 2 Jahre, um richtig anzukommen.
Davor ist eben noch viel Unsicherheit, Trauma-Verarbeitung, Verhaltensauffälligkeiten, psychosomatische Störungen usw.Auf Grund der Symptome würde ich auch zur baldigen Kastration raten *jm2c*.
Auf Grund der vermuteten Vorgeschichte würde ich allerdings zumindest die nächte Läufigkeit abwarten, um zu gucken, ob sich das einpendelt oder noch schlimmer wird. -
2 Jahre, um richtig anzukommen? Kaum ein Hund benötigt eine derart utopische Zeit, um sich in einer neuen Umgebung einzufinden. Selbst ein traumatisierter Hund findet sich schneller in einer neuen Umgebung ein.
Unsicherheit, Trauma-Verarbeitung, Verhaltensauffälligkeiten, psychosomatische Störungen
Woher nimmst du denn diese Diagnose? Weil ein TS-Hund (was nicht einmal klar, sondern nur deine Vermutung ist) generell so pervers gestört ist, dass eh keine andere Lösung bleibt, als ihn auszuweiden?
Wenn man nichts konstruktives beizutragen hat, kann man auch einfach mal still sein.
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Hey
Sie ist ein TS Hund ich habe sie mit einem Jahr aus dem Tierheim übernommen....sie ist unsicher weil sie wohl nie richtig sozialisiert wurde.@naijra
Nein Tierarzt wäre der nächste Schritt . Leider raten viele hier auf dem Land sehr vorschnell zur Kastration :/ -
Wenn man nichts konstruktives beizutragen hat, kann man auch einfach mal still sein.
Warum hältst Du Dich dann nicht daran?
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2 Jahre, um richtig anzukommen? Kaum ein Hund benötigt eine derart utopische Zeit, um sich in einer neuen Umgebung einzufinden. Selbst ein traumatisierter Hund findet sich schneller in einer neuen Umgebung ein.
Ist langjährige Erfahrung mit erwachsenen TS-Hunden und aus Gesprächen mit anderen TS-HH so bestätigt.
Das 1. Jahr ist einfach nur Ankommen, Kennenlernen der neuen Umgebung usw.
Viel Schlafen, Stress verarbeiten, abwarten, ob der neue HH wirklich das endgültige Heim bietet.
Das ist noch eine Zeit großer Unsicherheit beim Hund.Im 2. Jahr wächst dann das Vertrauen, weil der Hund keine Angst mehr hat, dass der Zustand labil ist.
Dann bessern sich manche psychosomatischen Symptome.Mein Terrier hatte im ersten Jahr an jedem Zeckenbiss Haarausfall.
Im 2. Jahr kam das zur Ruhe.Woher nimmst du denn diese Diagnose?
War doch keine Diagnose, nur eine Anregung zum Nachdenken.
Und dass sie ein TS-Hund ist, ist ja nun auch klar. -
Ich würde die nächste Läufigkeit noch abwarten. Wenn sich das Verhalten dann womöglich noch verschlimmert und die Abstände sich nicht "normalisieren" würde ich sie kastrieren lassen, denn solch ein Hormonchaos ist für den Hund auch nicht gut.
Hast du bei ihr Verhaltensweisen bemerkt, die mit der Läufigkeit anfingen und auch danach nicht mehr verschwanden (z. B. verstärkte Unsicherheit, Überreaktionen auf irgendetwas)? Wird sie auch scheinschwanger?
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Nein Unsicherheiten und nicht stärker geworden im Gegenteil ich habe das Gefühl sie traut sich mehr (nicht unbedingt toll wenn sie Kinder oder Leute im Dunkeln anpöbelt
) aber sie ist halt phasenweise extrem unsicher. Besonders bei Kindern reagiert sie phasenweise sehr extrem....Sie wird scheinschwanger aber nicht extrem...gesäuge schwillt leicht an, sie ist melancholisch, anhänglich.
Aber nicht das sie Spielzeug sammelt, Milch einschiest oder so....Bis jetzt liest es sich bei euch auch dazu zumindest noch eine Läufigkeit abzuwarten....
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