Hund wild auf Meisenknödel
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Hallo,
unser Berner ist total heiss auf diese Maisenknödel (Vogelfutterkugeln).
Wenn er sowas riecht hält ihn nichts mehr und rennt in fremde Gärten .
Das Ganze ging gegen Ende letzten Winters los und nun da die Leute diese wieder ausbringen wieder.
Wie kann man das dem Hund wiederabtrainieren ?LG Tom
- Vor einem Moment
- Neu
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Wenn er sowas riecht hält ihn nichts mehr und rennt in fremde Gärten .
Wie kann man das dem Hund wiederabtrainieren ?
Ihm die Möglichkeit in fremde Gärten zu laufen mittels einer Leine nehmen.

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Ich denke mal da mangelt es an der klassischen Grunderziehung, da braucht man kein spezielles Training für bzw. gegen Meisenknödel.
Nein ist nein und gut ist. -
Ich würde mal genau meinen Hund beobachten beim Spazierengehen. Meist kann man das sehr genau an der Körpersprache erkennen, wenn der Hund was "in die Nase kriegt" und damit dann eingreifen, bevor er wegläuft, indem man NEIN oder BLEIB DA sagt.
Ansonsten: "Raus da" ist eines unser wichtigstens Kommandos - ob das Blumenrabatten in Parks sind, fremde Gärten, ein eklig stinkendes Gewässer oder der Hund im Wald den Weg verlassen hat. Da hat der Hund einfach nichts zu suchen. Aber besser ist natürlich immer, man greift so rechtzeitig ein, daß es das "raus da!" gar nicht erst braucht. Da heißt es, unterwegs umsichtig zu sein und den Hund immer im Auge zu haben. nicht im Sinne von "isser noch da?" - das kreigst aus dem Augenwinkel mit. Sondern im Sinne "was zeigt er mir gerade?" - und dazu brauchts genaue Beobachtung und Aufmerksamkeit vom Halter. Also nix ziellos rumschlendern oder "beste-Freundin-telefonieren" beim Gassigehen *gg Seh ich sooo oft - und wenn der Hund dann andere Hunde belästigt oder wo hinmacht, wo er nicht sollte, kann der Halter nicht eingreifen, weils ja unhöflich wäre, dem Gesprächspartner während seines Wochenendberichts ein "NEIN!" oder "Laß das!" in den Hörer zu brüllen :-)
Wenn der Hund mal gelernt hat, daß Du das nicht möchtest, und auch immer darauf schaust, daß er sich daran hält, dann wirds wieder entspannter, evtl. probiert ers nicht alle Vierteljahr nochmal, ob Du auch wirklich gut aufpaßt (is ja kein Terrier, ne....) :-)
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Es ist total schwierig, einem Hund die Lust auf gutes Futter abzutrainieren. Ich habe das bisher nicht geschafft - es hilft wirklich nur, auf Zack zu sein, rechtzeitig einzugreifen und über den Gehorsam zu arbeiten - und wenn es allzu schwer wird, eben mit Leine abzusichern. In Wohngebieten darf mein Hund deshalb nicht frei laufen - jeder Nachbar hat irgendwas Tolles in seinem Garten – und wenn es nur der Komposthaufen ist.
Und auch draußen auf dem Feld muss ich meinen Hund an die verbotenen Zonen (Hühnerfutter, Pferdeäppel, private Höfe) an jedem einzelnen verdammten Tag wieder neu erinnern. Die verinnerlicht das nicht und es kommt ja auch ständig was Neues dazu - totgefahrene Karnickel, weggeworfene Schulbrote oder Fast-Food-Tüten und ja - neuerdings auch wieder Meisenknödel an überraschenden Stellen im Wald. Aufpassen, abrufen und am Besten mit was anderem Tollem ablenken - einem Spiel oder einer Aufgabe.
Je nachdem, wie toll das Futter ist, kann es mir auch passieren, dass mein Hund später nochmal zurückrennt. Auch da muss man gewappnet sein. Meisenknödel im Wald kassiere ich inzwischen ein oder hänge sie wenigstens höher, damit der Hund beim Zurückrennen kein Erfolgserlebnis hat. Die Dinger haben immerhin den Vorteil, dass sie nicht eklig sind!
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Ich würde zwei Sachen machen: 1. Erstmal Schleppleine dran, dann kannst du ihn besser direkt davon abhalten. An der Schleppleine natürlich beschäftigen, sonst empfindet er das nur als Einschränkung. Ziel ist ja, dass die Bindung gestärkt wird. 2. Mit Leckerlies trainieren, dass er nur auf Kommando Sachen nimmt. Also ganz klassisch: Etwas vor ihm auf den Boden legen und verbieten, es zu nehmen. Wenn er es schafft, mit einem anderen Leckerlie belohnen. Das immer wieder machen und nach und nach ein Kommando dafür einführen wie "Lass das". Nach einiger Zeit würde ich das Leckerlie tauschen gegen einen Meisenknödel- Später kann man es dann auch so machen, dass der Hund es irgendwann nehmen darf mit dem Kommando "Nimm".
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