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Wann mutterlose Welpen abgeben?

  • Hallo,


    ich bin neu hier im Forum und möchte mich gleich mit einer schweren Frage an euch wenden.
    Dazu muss ich ein wenig ausholen damit es verständlich wird.
    Unser Goldner hat mit einer GoldMix Hündin einen Wurf von 9 Zwergen.
    Soweit so gut. Die Mama hat das auch alles spitzenmässig hinbekommen bis sie eine schlimme offene Euterentzündung bekommen hat und am letzten Samstag operiert werden musste.
    Seit Freitag füttern wir den Welpen Welpenmilch bei. Die Racker sind topfit, vertragen alles ganz gut.
    So, jetzt habe ich allerdings mit der Besitzerin der Mutter seit einigen Tagen ein Disput, da sie die Welpen so schnell wie möglich "los werden" möchte. Sie hat im Moment auch viel private Probleme und ich kann die Sorgen, die sie um ihre Hündin hatte und hat, gut verstehen. Aber die Kleinen können doch nichts dafür. Das ich das für grenzenlos unfair finde, habe ich ihr schon gesagt. nichts desto trotz möchte sie die Welpen mit Ende 6. Woche abgeben. Das finde ich viel zu früh. Sie meint, "viele Züchter mit denen sie sich unterhalten hätte" haben ihr das so geraten, da sich die Welpen untereinander nichts geben könnten da der Erziehungseffekt der Mutter fehlt.
    Ich feilsche mit ihr jetzt um jeden Tag, das die Welpen wenigstens noch eine Woche länger zusammen bleiben können und eben zum Ende 8. Woche abgegeben werden.
    Hat jemand Erfahrung damit, ob mutterlose Welpen früher auseinander sollten?? Bitte auch Kritik anbringen. Ich habe keinerlei Erfahrungswerte, was das beste für die Kleinen ist. Und nur darum geht es mir.


    Danke für eure Hilfe.


    lg Anita

  • Hallo,



    als allererstes einmal: Die Abgabe eines Welpen vor der 8. Woche ist laut Tierschutzgesetz verboten!


    Es ist sehr viel Wert, was die Mutter und die Geschwister einem Welpen beibringen können.


    Wenn die Mama schon nicht mehr säugen kann, kann man ihr bestimmt sowas wie ein T-Shirt ummachen und sie auch dann wieder zu den Kleinen lassen.


    http://rassehunde.de/ratgeber/document/abgabe.html#Notlügen


    Gruss Adina

    Gruss jerci


    -Wer einen Fehler findet, kann ihn behalten!-

  • Hallo! Ich schließe mich Adina an. Die Welpen dürfen erst mit 8 Wochen abgegeben werden und ich hoffe ,das Du die Frau zu vernunft bringen kannst.Liebe Grüße Babsi :flower:

  • Hallo Ihr zwei,


    erstmal danke für die Antworten.
    Die Mutter wieder dazu lassen, wird wohl nicht mehr gehen. Bei der OP wurde ihr eine komplette Milchleite rausgenommen und daher ist der Bauch von oben bis unter aufgeschnitten und wieder zugenäht.
    Ihre Besitzerin wird sie jetzt nicht mehr zu den Welpen lassen, da sie ja die Meinung vertritt, die Welpen haben ihr Hündin "kaputt" gemacht. :gruebel: Ich ihr auch angeboten, ihr den ganzen Wurf "abzukaufen" damit sie die Kosten nicht mehr tragen muss und ihre Argessionen nicht mehr an den Kleinen auslassen kann. Ich hoffe sie lässt sich drauf ein...
    Können wir den Welpen sonst irgend etwas gutes tun um ihnen zu helfen oder sind sie sich genug?? Für Betreuung und Körperkontakt ist gesorgt. Würde ihnen am liebsten noch ne Gute-Nacht-Geschichte vorlesen oder ein Schlummerlied trällern...... (bin total vernarrt in die kleinen)
    Was mir gerade noch einfällt.... wie sieht es denn aus mit Impfen und Wurmkuren. Die Welpen sind seit gestern in der 5. Woche. Ich würde sie auf jeden Fall gerne entwurmen und ggf. auch impfen lassen. Wann ist das sinnvoll und was muss man dabei beachten?
    sorry, viele Fragen, ist totales Neuland für mich.


    GLG Anita

  • Hallo Anita,


    entwurmz hätte ich jetzt ab der zweiten Lebenswoche alle 2 Wochen.


    Wegen dem Impfen gibt es wohl auch von Arzt zu Arzt und Rasse zu Rasse Unterschiede.


    Ich persönlich halte ja ein und die dieselbe Rasse.
    Im Allgemeinen wurden die meisten von Ihnen in der 8. und dann in der 12. Woche nachgeimpft. Ich hatte aber schon eine dabei, die mit 6. Wochen weg wahr von der Mutter und die wurde mit 6. Wochen geimpft, dann mit 8. Wochen nochmal geboostert und dann mit 12. Wochen nachgeimpft (Tollwutimfung).


    Sprich mal den Tierarzt darauf an. Er wird auch den Zustand der Welpen besser beurteilen können. Wichtig ist, dass am besten vor der Impfung entwurmt wird damit die Impfung anschlagen kann.


    Kannst Du die Welpen denn dann zu Dir nach Hause holen?
    Wenn die Mutter nicht mehr zur Verfügung steht ist es um so wichtiger die Geschwister zusammenzulassen.


    Und die Prägung ist sehr wichtig, damit sie später nicht verhaltensgestört sind.


    Gruss Adina

    Gruss jerci


    -Wer einen Fehler findet, kann ihn behalten!-

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Adina,


    dem Stall, in dem unsere Pferde stehen ist eine Hundepension angeschlossen. Der Betreiber hat extra für die Kleinen zwei Abteile zusammen umgebaut und bringt sie, je nach wetterlage, auch nach draussen in die Zwinger, die auch zwergen - sicher umgestaltet wurden. Da sind die Kleinen schon seit zwei Wochen, erst mit Mutter, jetzt ohne. Da gehts ihnen echt gut, immer jemand da, der nach ihnen gucken kann und sich tagsüber um sie kümmert. Da fehlts sich zum Glück nichts!!! Hat die Ärztin vom ansässigen Vet-amt auch für gut befunden, die wg. einem Pferd da war.
    Den Tierarzt wollte ich eh holen. Muss die Besitzerin nur erst noch um erlaubniss fragen, sind ja ihre tiere. Wenn sie es ablehnt, dann setz ich den Betreiber von der Hundepension drauf an, das er den Doc abfängt und mal unauffällig an den Welpen vorbei führt und der Doc unauffällig drauf guckt und Wurmkuren da lässt..... meiner braucht eh welche, dann braucht er eben gaaaaaaaaaaaaaaaaaanz viel. Wenn es anders net geht, dann muss man eben trickreich sein.
    Danke für die liebe Hilfe. Jetzt kann ich mit bestem Gewissen ihr weiterhin Contra geben und das hoffentlich beste für die Welpen tun.


    LG Anita

  • Hallo,


    Hauptsache, sie bleiben nicht bis zur Abgabe nur in diesem Stall.


    Sie müssen soviel wie möglich vom Leben mitbekommen. Haushaltsgeräusche, Verkehrsgeräusche, verschiedene Bodenbeschaffenheiten, viele verschiedene Menschen und Tiere, und und und.
    Bei mir wachsen alle Welpen nur mit Familienkontakt auf. Sie müssen gerade in dem Alter an alles mögliche gewöhnt werden, nicht nur an Stall und ein oder zwei Bezugspersonen. Gerade da wo Mama fehlt muss den ganzen Tag jemand da sein, der die Hunderegeln mit beibringt.


    So ein Stall war ein Grund dafür die Hündin mit 6 Wochen dort auch mitzunehmen, da sie sie eh sofort loswerden wollten und sie rein gar nichts mehr lernen und sehen konnten. Die Mutter war auch nicht mehr in der Wurfkiste.


    Natürlich birgt die frühe Abgabe die Gefahr das es Verhaltensstörungen geben kann, besonders wenn sie ohne Außenreize aufwachsen.


    Ich hoffe ich habe das mit dem Stall nur falsch verstanden. Ich möchte keinen angreifen.


    Ich hoffe nur Euch ist bewußt was noch alles auf Euch zukommt und lasst sie nicht im Stall bis zur Abgabe.


    Es ist nicht immer leicht Welpen aufzuziehen, aber dieser Verantwortung muss man im Klaren sein wenn man seine Hündin deckt.


    Gruss Adina

    Gruss jerci


    -Wer einen Fehler findet, kann ihn behalten!-

  • Ich habe meine seit der 6. Woche bei unsem Tierhei da sie keine Mutter mehr haben hatten. Die Tierärzten hat mir empfohlen ab der 8 Lebenswoche zu impfen nicht vorher und dann 4 Wochen später. Jetzt muss sie erst wieder in einem Jahr geimpft werden. Und vorm Impfen ist es wichtig das die Welpen entwurmt sind auch später bei jeder Impfung eine Woche vorher. Dies haben mir die Leute von der Hundeschule gesagt.


    Ihr geht es super gut obwohl sie ab der 5. Woche keine Mutter mehr hatte und seit ab der 6. bei mir nun ist.

    Liebe Grüße von Hundi Joys und Femke

  • Unser Dackel Trixi vor jetzt Joys ist auch im stall mit ihren Geschwistern gehalten wurden also nich im Haus . Naja sie hatten auch ein Auslauf gehege auf dem Hof rießig groß. Die hat vor nichts angst gehabt

    Liebe Grüße von Hundi Joys und Femke

  • Hallo,


    nein, nein, die werden da nicht isoliert in nem Zwinger gehalten. Sie bekommen viel mit, haben Kontakt zu Mensch und Tier und sind draussen und drinnen. Nur bei schnürlregen die kleinen raussetzen geht ja nicht.
    Die Besitzerin der Hündin hat jetzt auch eingelenkt und wir haben uns auf die späte 7. Woche geeinigt. Sie hat es zwar so dargestellt, das sie das NUUR mir zuliebe tut (damit ich Frieden geb), und natürlich verkauft sie ihren Wurf nicht (mit Vorwurf in der Stimme) sind doch IHRE Welpen, aber ich denke sie hat von ihrem Tierarzt bei der Nachkontrolle der Hündin gewaltig eins auf den Deckel bekommen. Egal, mir gehts um die Kleinen Racker nicht um das Ego der Dame. Wenn sie mich als Boohhmann braucht soll sie drauf hauen......


    lg Anita

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den kostenlosen Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen kostenlosen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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