Kontakt mit Fremdhunden

  • Tja siehste, ich wohn auch in ner Großstadt und es funktioniert gar nicht.

    Muss wohl an der Luft hier liegen..zu langsam laufe ich definitiv nicht (durchschnittlich 6/7 km/h)

    Manchmal lauf ich auch über die Strasse (an eher unbefahrenen Stellen) damit die Halter dann mal reagieren wenn ihr unangeleinter Hund mit meinen auf der Strasse rumtanzt


    Oder dein Hund riecht/verhält sich dabei anders als meiner und hat eine andere Wirkung auf die Mehrheit der Fremdhunde.

  • Irgendwas abschreckendes schreien: Mein Hund hat Würmer, Flöhe, Giardien oder Ähnliches?

    Bei mir haben die anderen HH am meisten Verständnis wenn ich sage: Ich bin im Training. (Hilft komischerweise mehr als wenn ich sage, mein Hund hat Angst)

    Wenn reden nix hilft blocke ich ab. Dann muss man sich zwar auch einiges anhören, von anderen HH, aber anders gehts ja nicht.

  • Ist doch egal, warum. Ich will das nicht. Punkt.

    Genau. Man muss nicht für alles eine Erklärung liefern.

    Letztens lief ich auf dem Dreisam-Damm. Kommt mir ein anderer Hund entgegen. Ich leine an. Der andere Halter wollte auch anleinen, hat es aber nicht geschafft mangels Abrufbarkeit. Als ich dann an ihm vorbeiging, meinte er "Warum die Leine?" Darauf hin meinte ich "Warum ohne Leine?" Da war die Sache geschwätzt... :D

  • Hallo!
    Vielen Dank für die vielen Antworten :)
    Also hochheben geht bei ihr wohl noch problemlos, wäre für mich persönlich aber auch nicht das Mittel der Wahl... Klar im Zweifel schon, aber obwohl sie sich bei uns schon super eingelebt hat und wir sie auch ab und zu mal hochheben, wenn es die Situation gerade erfordert (zum Beispiel, wenn sie mal in die Badewanne muss oder sowas), merkt man schon, dass sie sich auf dem Arm noch nicht hundertprozentig wohl fühlt. Sie vertraut uns und bleibt ruhig, aber wohl fühlt sie sich da oben eben nicht. Als wir sie bekommen haben, konnte man sie ja nichtmal anfassen, ohne dass sie schnell das Weite gesucht und sich unter dem Tisch verkrochen hat.

    Das mit dem einfach zügig weitergehen werde ich mal probieren, vielleicht klappt das ja :)
    Einen Bogen laufen wir eigentlich wann immer möglich, dann gibt es auch gar kein Problem, aber manchmal ist der Weg halt so schmal, dass das nicht möglich ist.

    Zu unserer Hundetrainerin haben wir noch regelmäßig Kontakt. Meist mehrmals die Woche. Sie bleibt aber beim Abblocken eben auch viel entspannter als wir und wenn sie dabei ist, sind wir meist auch viel sicherer als alleine.
    Deshalb glaube ich, dass das mit dem zügig Weitergehen vielleicht für uns die bessere Variante wäre. Da steht man nicht und wartet drauf, was der fremde Hund jetzt wohl macht.

    Ja also mit einer Frontalbegegnung mit fremden ruhigen Hunden hat sie weniger Probleme. Da schaut sie interessiert und freundlich, auch wenn sie noch nie von sich aus auf einen fremden Hund zugelaufen ist. Aufgedrehte Hunde hingegen findet sie wirklich unangenehm. Wenn sie mit denen freilaufen darf, dann knurrt sie sie für gewöhnlich nur an und geht schnell weiter.

    Und nein es sind nicht immer die gleichen Hunde(-halter). Irgendwie scheint das hier so Gang und Gebe zu sein, dass man seinen Hund nicht zurückruft, wenn ein anderer Hundehalter das gerne hätte.
    Zumal wir es auch schon erlebt haben, dass wir unseren Hund am Fahrrad dabei hatten und dann mitten auf der Straße plötzlich ein fremder Hund hinterherlief. Der Besitzer meinte dann auch nur "Ja, der will doch nur spielen." Ist ja schön und gut, aber mit einem Hund, der mit der Leine am Fahrrad läuft?? Und dann auch noch mitten auf der Straße??? Ich weiß gar nicht, für wen das gefährlicher ist. Den Hund am Fahrrad, dem fremden Hund alleine im Straßenverkehr, oder den Fahrradfahrer

    Ich habe auch schon länger einen Sittinghund, mit dem ich mehrmals die Woche spazieren gehe und der darf laut Tierarzt partout keinen anderen Tierkontakt, da er eine Hautkrankheit hat. Da erlebe ich auch immer wieder Schoten... Manchen Leuten kann man das dann auch mehrmals erklären, die hören anscheinend gar nicht zu und rufen ihren Hund trotzdem nicht ab.

  • Na, dann wünsch ich euch, dass das Weiterlaufen für euch auch die Lösung ist. Ich würde schätzen, dass ich auch auf mindestens 70 Prozent Erfolgsquote komme. Heute war mal wieder ein besonders sonniger Sonntag, da war dank sehr großer Hundedichte im Park ausnahmsweise ein Hund dabei, der uns verfolgt hat. Ich bin dann hinter meinem Hund gelaufen sodass er nicht an sie ran kam. Genauso laufe ich auch leicht versetzt vor meinem Hund, wenn der Weg keinen Bogen zulässt, damit ich immer zumindest ansatzweise zwischen meinem und dem Fremdhund bin.

  • Also hochnehmen halte ich persönlich in den meisten Situationen für das falscheste was man tun kann...1. kann der Fremdhund wunderbar nach dem Kleinteil springen und sich auch im Füßchen verbeißen und außerdem ist es für das Sozialverhalten der Kleinen nicht gerade förderlich..hier hängen etlich Kleinteile kläffend und geifernd auf dem Arm der Besitzer und drohen von oben herab munter andere Hund an.

    Das kenne ich auch von Kleinhunden hier. Da wird vom Arm runter gepöbelt.
    Und selbst mein Terrier, der mit den allermeisten Hunden völlig verträglich ist, kommt dann auf die Idee hochzuspringen.
    Hund auf dem Arm wird als Lusche gedeutet, weil er sich vom HH bemuttern lässt.

    Klar kriegt der Terrier dann eine Ansage.
    Die Kandidaten kennen wir ja auch. Dann ist der Terrier eh an der Leine.

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