Diese bescheuerte Leinenführigkeit! (2 Hunde)

  • Als wir DSH und Dackel gleichzeitig hatten waren beide an der kurzen Leine, die DSH links neben mir, der Dackel rechts neben mir. Wenn wir auf den Feldern waren, lief die DSH frei, der Dackel an der Flexileine. Wenn die DSH läufig war, lief das genauso ab, nur, dass sie keinen Freilauf hatte, sondern auch an der Flexileine war.
    Wenn ich beiden die 1,5 - 2,0m der Lederleine zur Verfügung gegeben habe, dann war das meist ein Leinenkuddelmuddel, weil jeder woanders schnüffeln wollte und keiner auf seiner Seite blieb, daher mussten sie an der "kurzen" Leine neben mir gehen. Mit 2 Flexileinen hatte ich komischerweise keinen Leinensalat.

  • Ok, hört sich doch schon mal gut an. Wenn das Aufregungslevel so hoch ist ( bei uns meist bei Wildsicht) lasse ich die Hunde kurz hinter mir laufen, dann fahren sie recht schnell runter. Wir haben das positiv auftrainiert und Kommando ist hinter. Meist braucht es nur 1-2 Minuten und dann kann ich sie wieder vorschicken.

  • @AnjaNeleTeam:
    Ach so, dann habe ich leider auch keine Idee. Bei Pino kam das locker an der langen Leine irgendwie automatisch. Ich habe nur das selber korrigieren belohnt, musste es (zum Glück) aber nicht extra trainieren.
    Ich drücke dir die Daumen, das es noch klappt.

  • Und wegen dem Kuddelmuddel wenn die Hunde dicht bei dir bleiben sollen....
    Hier gibt es eine bestimmte Reihenfolge wie die Hunde zu gehen haben.
    Der souveräne Rüde rechts außen, der Hibbelpo rechts direkt neben mir
    Und die Angsthäsin hinter den 2 anderen.
    Sobald einer anfing zu kreuzen bin ich stehen geblieben und hab sie sortiert.
    Los gegangen bin ich mit Kommando "ran", dann auch nur ein paar Schritte.
    Wenn einer vorgeprellt ist, bin ich sofort angehalten und habe alle wie gesagt sortiert.
    Klappt inzwischen wirklich gut, aber nur, weil jeder ganz klar weiß, wo sein Platz ist.
    LG

  • Das "hinter" Kommando wäre vielleicht noch ne Idee zum Beruhigen wenns mal gar nicht geht.

    @Labradora
    Ich hoffe auch, dass die Zeit da ihr übriges tun wird. Aber zwei Jahre, bis Leo erwachsen ist, noch durchstehen... ich weiß nicht :D

    @basquienne
    Eine Reihenfolge haben wir hier auch. Janosch bei mir und Leo außen. Das passt gut von der Höhe her und auch von der Nähe die die beiden bei mir laufen wollen. Allerdings ist es manchmal so, dass Janosch schnüffeln und pieseln möchte und Leo nicht so weit am Rand gehen will und dann gehts los, dass Janosch hinter Leo vorbei geht oder Leo ihn abdrängt oder Janosch unter Leo durchgeht :hust: Stehen bleiben und sortieren ist dann auch meine Lösung.

    Zurzeit ist auch blöd, dass ich mir den rechten Ringfinger ziemlich geprellt habe. Ich habe nun wenig Kraft in der rechten Hand, so dass es schon ein paar mal passiert ist, dass Leo mir die Leine durch die Finger gezogen hat.
    Hört sich an, als würden die hier machen was sie wollen, aber eigentlich klappts gut, bis auf die aufregenden Situationen.
    Mich nervt das ganze nur so, weil es ja eigentlich eine Selbstverständlichkeit bei einem halbwegs gut erzogenem Hund sein sollte...

  • Ich brauch die Leinenführigkeit ja auch, bei 3 Hunden... Bei mir gibt es 3 Regeln (die je nach Leinenführigkeit aber auch aufgeweicht werden :roll: ) : es wird nicht in die Leine gesprungen, das geht gar nicht, nie, das hasse ich! Es wird hinter meinem Rücken die Seite gewechselt, nicht vorne (das kann aufgeweicht werden). Es wird nicht gezogen (wobei leichter Zug ok ist). Wirkliches Fuß oder nicht markieren oder so ist hier kein Punkt, auch dürfen sie den Radius der Leine nutzen.

    Aufgebaut bei allen letztlich (bei Lucy gab es Fehlversuche, die anderen hatten ja dann schon die fertige Methode): niemals in die Richtung bewegen, in die der Hund gerade zieht. Sofort stehen bleiben, immer. Ist ein Problem von einem selbst mit der Konsequenz, nicht vom Hund.
    Wenn der Hund in die Leine springt (nicht zieht), drehe ich sofort um und gehe in die andere Richtung. Ja, dann bekommt der Hund einen Ruck, aber den hat er sich selbst zuzuschreiben und hätte er so und so verursacht. Dazu sehr viel Lob und Leckerlie, wenn Hund gut läuft. Mit Leberwursttube und Co lernt ein Hund nach meiner Erfahrung Null, da er nur aufs Futter fixiert ist und keine bewusste Entscheidung mehr trifft. Im Aufbau sprech ich den Hund an, wenn er "abdriftet". Reagiert er drauf, gibt es eine Belohnung, sonst bleib ich stehen oder dreh um, bis Hund wieder ansprechbar ist. Bietet er das von mir gewünschte Laufen an, gibt es im Aufbau viel Leckerlie, aber nie zum Locken, nur als Resultat auf das, was der Hund schon zeigt.

    Wie gesagt, ich weich das auch auf, je nach Hund. Aber nur in dem Rahmen, in dem der Hund dennoch innerhalb der Grenzen bleibt, der ein entspanntes Spazieren gehen ermöglicht. Die Hunde laufen ja fast nur frei, da sollte an der Leine eine gewisse Selbstbeherrswchung nicht zu viel verlangt sein...

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