Hündin schnappt nach Katzen
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Trotzdem würde ich auch noch darauf achten, daß der Hund vom Kopf her ausgelastet wird: wenn der immer nur körperlich plattgemacht wird, hilft das nicht, den Jagdtrieb einzudämmen. Im Gegenteil, läufst Du heut mit dem Hund 3 Stunden, brauchst morgen 3,5 Stunden, um ihn müde zu kriegen, und das geht immer so weiter und schaukelt sich hoch!
Und ganz ehrlich, 3 Stunden am Fahrrad im Wald mit nem eineinhalbjährigen Hund? Das ist ein Alter, in dem man mit nem großen Hund frühestens (!) anfängt, mal ne kleine Runde am Rad zu laufen, weil man sonst (wenn er noch nicht ausgewachsen ist!) alle Gelenke, Sehnen und Bänder überbeansprucht, wenn der Hund noch nicht ausgewachsen ist. Und auch nur wenig laufen, und langsam steigern, damit die Muskulatur, die das alles zusammenhält, mitwachsen kann!
Du kannst einen Hund mit so viel TempoTempo auch künstlich hochpushen und den Jagdtrieb fördern, damit wäre ich also vorsichtig! Körperlich auslasten auf alle Fälle, ja, aber ein Zuviel tut definitiv nicht gut! Fahrt das auf alle Fälle noch ein bisserl runter.
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Hallo,
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Danke für den Tipp, da werden wir mal drauf achten. Meinst du damit sowas wie Suchübungen etc?
Ich mach das jetzt so, dass ich den hund immer überschwänglich lobe, wenn sie in der nähe der katzen ruhig und entspannt bleibt. In etwas hektischeren situationen, wenn zb in der küche gekocht wird und alle drei tiere gleichzeitig dabei sein und zugucken (bzw was abgreifen) wollen, lass ich sie neben mir sitzen + den ausdrücklichen befehl Bleib. So kann sie auch dabei sein und wird dann immer wieder gelobt und gestreichelt, besonders wenn die Katzen an ihr vorbei gehen und sie sie in ruhe lässt. Wenn sich die Situation auflöst bzw die katzen 'ausser gefahr' sind, kriegt sie ein leckerchen und darf wieder laufen. Das funktioniert bis jetzt auf jeden fall sehr gut.
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Das klingt doch schonmal sehr gut :)
Mit geistiger Auslatung sind alle Übungen gemeint, bei denen der Hund nachdenken und sich konzentrieren muss, anstatt nur seinen Körper zu benutzen...
Suchspiele. Geschlicklichkeitsübungen (bspw. im Wald über einen Baumstamm klettern..), Unterordungseinheiten (also Kommandos üben auch draußen, oder unter Ablenkung), neue Tricks beibringen etc.
Was viele gar nicht wissen: Um einen jungen Hund körperlich kaputt und müde zu bekommen, muss man schon stundenlang unterwegs sein und baut dabei immer nur noch mehr Kondition auf! Würde man stattdessen 2-3mal am Tag 5-10 Minuten lang den Hund geistig auslasten, ist er am Ende wesentlich ausgelasteter und kaputter!
Zusätzlich fördern solche Übungen die Bindung und die Konzentrationsfähigkeit! -
Also was Suchspiele angeht, spielen wir oft 'Wo ist dein Teddy/Ratte/Maus/Ball etc'. Sie hat verschiedene Spielzeuge und Kuscheltiere in ihrer Box und ihrem Bettchen, und wir lassen sie dann immer nach einem bestimmten spielzeug suchen, da sie den Unterschied und die jeweiligen Bezeichnungen dafür gut kennt. Das könnten wir ja noch etwas extensiver mit ihr machen.
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