Vertrauensfrage
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Hallo
Ich habe da mal ne Frage bezüglich des Vertrauens eines Hundes gegenüber seinem Besitzer!
Woran kann man erkennen, dass der Hund einem wirklich vertraut? Und wenn dem nicht so ist, wie kann man daran arbeiten? Ich habe das Wort "Vertrauen" schon des öfteren gehört, gerade in Bezug auf Welpen. Als Sydney noch Welpe war, ist sie nie zu mir in der Hundeschule gekommen und hat sich zwischen meinen Beinen versteckt. Das konnte ich allerdings bei anderen Welpen beobachten. Sydney war sehr unerschrocken und ein kleines Stehaufmännchen. Das ist bis heute zum Teil so geblieben bis auf ein paar grundlegeneden Ängste, die sie hat. Aber auch da sucht sie nicht den Schutz bei mir, sondern würde viel lieber weglaufen. (Man merkt aber den Zwiespalt in ihr. Sie überlegt es sich schon, was sie tun soll. Eigentlich will sie viel lieber bleiben, aber manchmal ist die Angst viel größer) Bei Katzen fühlt sie sich sehr unsicher und kommt zu mir gekrochen und kuschelt sich an mich. Ist das ein Zeichen von Vertrauen? Das würde mich echt mal interessieren. Woran erkennt man auch an einem super unerschrockenen Hund, dass er Vertrauen hat?
LG Maren und Sydney -
6. Mai 2005 um 11:09
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Für mich dedeutet es Vertrauen wenn der Hund uberall mit mir hingeht ohne Angst auch wenn er es nicht kennt.
Es liegt glaub ich auch an der Kinderstube . Wenn der Hund richtig geprägt ist hat er schon ne menge Grundvertrauen. -
Eine Interessante Frage!
ZitatAber auch da sucht sie nicht den Schutz bei mir, sondern würde viel lieber weglaufen.
Ich denke, dass hängt auch davon ab, wie groß die Angst ist. Teak z.B. ist ja auch so ein Hasenohr. Wenn etwas ein bisschen beängstigend ist kommt sie zu mir. Hat sie allerdings mehr Angst, dann ist die Flucht wohl doch die bessere Wahl. Ich konnte sie bisher aber doch immer wieder davon überzeugen, dass sie wenigstens nicht ganz wegrennt und auf mich wartet.
Vertrauen entsteht, wie ich denke, in erster Linie dadurch, dass der Mensch für den Hund klar in seinen Regeln und Verhaltensweisen ist. Ich sehe es als sehr vertrauensbrechend, wenn z.B. Signale des Hundes langfristig falsch interpretiert oder gar nicht beachtet werden. Oft wird auch zuviel vom Hund erwartet - das Übungsniveau falsch eingeschätzt - ich denke, das kann auch ordentlich am Vertrauen rütteln.
Regeln sind ganz wichtig, damit der Hund weiß in welchem "Rahmen" er sich bewegen kann. Dort kann er "sicher" sein. Natürlich kann man dann auch mal davon abweichen, aber sie sind doch irgendwie der Leitfaden im Rudelleben. Dabei ist es aber andererseits bestimmt wieder negativ, wenn es zuviele Regeln gibt (Dauerkontrolle des Hundes) oder gar keine.Sehen kann man die Auswirkungen bestimmt auch, wenn der Hund Angst hat oder unsicher ist. Aber das ist ja eine Stresssituation - nicht mit dem Alltäglichen vergleichbar. Ich denke, beim gemeinsamen Spiel (nicht Bällchen wegwerfen und wiederbringen - richtiges Spielen) kann man das z.B. noch besser erkennen.
Viele Grüße
Corinna
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