Kastra-Chip - gesundheitliche Gründe

  • Und bei Männern zur Behandlung von Prostatekrebs..

    Soviel zur cancerogenen Wirkung.

    Es ist unglaublich ätzend, dass irgend jemand zu Wirkstoffen einfach an prominenter Stelle im Netz "krebserregend" trompeten kann, und schon blöken es Viele fleissig nach, um andere zu "warnen", auch wenn dies jeglicher Grundlage entbehrt.

    Besonders ärgerlich, wenn solche Gerüchte noch von schlecht informierten TAs befördert werden - als das Suprelorin vor Jahren eingeführt wurde, gab es hier nicht wenige Fories, deren TAs offensichtlich der Meinung waren, es handle sich dabei um dasselbe Wirkungsprinzip wie bei herkömmlichen Kastra- und Läufigkeitsunterdrückungsspritzen, und ihre Kunden entsprechend beraten haben. Womöglich stammt dieses Krebsgerücht aus solchen pharmakologisch unbedarften Quellen.

    Sorry für's OT, aber es muss sich wirklich niemand schuldig fühlen, wenn er/sie das Implantat 2, 3 oder 6x setzen lässt. Das Ding ist durchaus zur langfristigen Anwendung geeignet - es ist bloss nicht wirtschaftlich im Vergleich zur OP.

  • dasselbe Wirkungsprinzip wie bei herkömmlichen Kastra- und Läufigkeitsunterdrückungsspritzen

    Mag sein, dass da so ein Irrglaube zu mir durchgedrungen ist. ;)

    Ich bin da aber empfänglich, weil mir das suspekt ist.
    Chip rein, Hoden klein
    Wirkung weg, Hoden groß
    Chip rein, Hoden klein
    Wirkung weg, Hoden groß
    ...

    Das macht doch auf Dauer irgendwas mit dem Gemächt. Ich nenne es jetzt mal ganz technisch "Materialermüdung". ;)

    Gibt es dazu schon Langzeitstudien?

    Was die Verwendung in der Humanmedizin angeht:
    Hier geht es doch um verschiedene Anwendungsgebiete.
    a) Beim Hund dient es der Bequemlichkeit. Chip rein, Hund wird händelbarer.
    b) Mensch mit Krebs. Da versucht man alles, um das in den Griff zu kriegen.

    Im Fall a sind die Nebenwirkungen höher zu bewerten.
    im Fall b zählt Nutzen vor Risiko.

  • a) Beim Hund dient es der Bequemlichkeit. Chip rein, Hund wird händelbarer.

    Hier will ich auch nochmal einhaken. Das mag in manchen Fällen sein, aber dann kommt die Bequemlichkeit recht teuer auf Dauer.
    Wie gesagt, es gibt Hunde, bei denen jede OP ein Risiko ist. Meiner gehört leider dazu, da bin ich froh, auf den Chip zurückgreifen zu können, denn eigentlich hat mein Rüde eine medizinische Indikation für eine Kastration.

  • hallo
    ich habe dazu auch mal ein paar fragen

    folgendes
    unser hütehundmischling 7 jahre hat seit letztem herbst(seit1. läufigkeit seiner freundin) die prostata vergrößert(zumindest ist es da festgestellt worden)

    sam hat immer mal wieder probleme mit dem kotabsatz.er versucht es mehrfach,brummt dabei... bis dann endlich was kommt.

    unsere tierärztin hat dann die vergrößerung der prostata festgestellt und wollte kastrieren.

    dies wäre für uns die all aller letzte option.

    zwischendrin war wieder alles gut,wir habens eine freundin lange zeit nicht besucht da diese eine ganze zeit dauerläufig/scheinschwanger war trotz kastration.

    seit geraumer zeit mag er u.a. kein sitz mehr machen,legt sich immer gleich ins platz.
    auch das sitz durchsetzen nutzt nichts.....
    wir nahmen ann das dies an seinem "angeschlagenen bein"(folgeschaden einer alten verletzung) lag.

    montag dann ist sam ungewöhnlicher weise schon morgens in den hinteren teil des gartens an den knick und hat sich im wahrsten sinne des wortes ausgesch.....
    recht weich und dünn wie mein daumen..........dachte er hätte runtergefallenen pflaumen gefressen.
    beim nachmittagsgang dann immer wieder setzen, es kan nur noch "rotes wasser"(nicht beim pipimachen)
    abends tierarzt... diese hat die analdrüsen geleert und meinte das wäre es gewesen..
    leider war dem nicht so.....
    dazu ist er auffallend ruhig,mag nicht einmal mit seinem sonst so geliebten ball spielen(nein er ist kein balljunkie,der ball wird bekaut und wir machen damit impulskontrolle u. fang/such spiele)
    und so war ich gestern wieder bei der ärztin.

    nun will sie unbedingt kastrieren,eben wegend er vergrößerten prostata.


    notfalls eben auch den chip setzen o. wenn ich mich so ganz quer stelle auch spritzen

    all dies behagt mir nicht.....
    wir haben einen hochgradig sensiblen oft unsicheren hund,der auch mal schwierig mit artgenossen reagiert.
    ich habe große angst das damit schlimmer zu machen.

    wir suchen daher eine schonende alternative evtl homöopathisch.

    vieleicht hat ja hier jemand nen tip.

    lg kirsten

  • Nein, zu so einer - sorry - bescheuerten Art der Langzeitanwendung gibt es vermutlich keine Langzeitstudien. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass das jemand so machen möchte. Man wartet nicht, bis die Wirkung weg ist. Macht meine Trailkollegin auch nicht so, die ihren Hovawartrüden auf Suprelorin hat. Die Hoden bleiben dauerhaft klein. Sie hat nur ausgesetzt, als er decken sollte - dazu musste sie ihn logischerweise wieder zeugungsfähig werden lassen.

    An die individuelle Wirkungsdauer tastet man sich langsam ran.


    @mogambi: Hat der TA nix von der Option Ypozane erwähnt? Würde ich bei Prostataproblemen eher machen lassen, als so lange auf die Wirkung des Suprelorins zu warten.

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