Kastrationschip bei extremer Ablenkung draußen sinnvoll?

  • erziehen hilft bei anwesendheit einer läufigen hündin nichts denn ein Rüde ist dann so von der rolle was will man da trainieren ???
    da kommt nichts an.

    meinen könnte man prügeln der würde nicht ablassen.

    eine pipistelle von ner läufigen hündin reicht ja schon das alles vergessen ist und man ihn weiter ziehen müssen bis es vorbei ist und man wieder normal arbeiten kann mit ihm.

  • Das kommt vielleicht auf den Hund an.
    In dem Beispiel stand nur " unkastrierte Hündin, da stand nichts von läufig.

    "Trainieren"/ "Üben" tu ich ja immer mit den Hunden. Damit fang ich nicht bei hoher Ablenkung an.
    Meine beiden überleben auch eine Begegnung mit einer läufigen Hündin( erst vor 2 Tagen passiert) .

    Trotzdem sind sie nicht "von der Rolle".

    Der Kastrat reagiert übrigens auch auf die Einflüsse. Der ist bei weitem nicht " neutral".

  • erziehen hilft bei anwesendheit einer läufigen hündin nichts denn ein Rüde ist dann so von der rolle was will man da trainieren ???
    da kommt nichts an.

    meinen könnte man prügeln der würde nicht ablassen.

    eine pipistelle von ner läufigen hündin reicht ja schon das alles vergessen ist und man ihn weiter ziehen müssen bis es vorbei ist und man wieder normal arbeiten kann mit ihm.

    EInen meiner Rüden muss ich nur mit einer hochgezogenen Augenbraue anschauen, dann hört er auf sich von meiner Hündin in den Stehtagen becircen zu lassen und geht unter Umständen raus.

    Okay, das ist Border Collie, ist eh Meister und Musterschüler.

    Der Collie ist etwas hartnäckiger.

    Wenn er jetzt (mit 4 Jahren) läufige Hündinnen Pipi schnüffelt ist er auch serh fasziniert.

    Vielleicht liegts an der Rasse, aber ich bekomme ihn dennoch weg, ohne an ihm rumzuziehen.

    Ich möchte ja, dass er mit MIR zusammenarbeitet, auch WENN da Pipi von Läufigen Hündinnen ist.

    Ich habe schon das Pipi schnüffeln als Belohnung nach dem Click benutzt.

    Ich für meinen Teil freue mich, wenn ich die Chance habe , das zu beüben.

    Weil ich der Meinung bin, dass man das eben doch in über 50 % schaffen kann.

    Wieviel Hunde einfach nur "oversexed" sind und ob das an fehlgeleiteter Zucht liegt oder waran auch immer, weiss ich nicht.

    Habe aber auch den Verdacht, dass eben mit solchen Hunden gezüchtet wird, die kein NORMALES Verhalten mehr an den Tag legen. Und wenn das Verhalten tatsächlich deutlich von der Norm abweicht, bin ich der meinung: Eier ab ist gut.

    Was sich aber merkwürdig liest, sind "Gassietreffs" mit notgeilen Jungrüden, die dann die Hündinnen mobben und besteigen und das für die Rüdenhalter ach so blöd ist.

    Ja mei, meinen unkastrierten Jungrüden hätte ich nicht in solch einer Gruppe haben wollen, bzw. wenn dann höchstens um mit ihm zu trainieren, dass genau dieses Verhalten absolut inakzeptabel ist.

  • Ach neulich hat UNS eine Hündin in den Stehtagen verfolgt. DIe Kinder vom Collie wollte.

    Wir haben sie an die Leine genommen und über die Strasse nach Haus begleitet und "ausgeliefert".

    Da ich eine intakte Hündin zuhause habe, weiss ich, dass auch der Rüde erst in Stimmung kommen muss.

    Ein erfahrener Deckrüde zuppelt dann nicht lange, aber da ist vorher auch kein auf den Rücken springen Theater ect.

    Wenn der Rüde springt dann schnackelts auch.

    Ich sehe kein aufreiten bei meinem Pärchen. Das dulde ich nicht (Hündin ist 10 und halb so schwer wie der Rüde) und auch die Hündin duldet das nicht, nur in den Stehtagen, aber da wird eh getrennt.

    Also das oft beschriebene "Jungrüde reitet auf"...gibts hier einfach NIE...kommt nicht vor, existiert nicht.

  • erziehen hilft bei anwesendheit einer läufigen hündin nichts denn ein Rüde ist dann so von der rolle was will man da trainieren ???
    da kommt nichts an.

    Nein, das stimmt so nicht. Ich denke, dass man bei den meisten Rüden mit Training und Erziehung auch bei Anwesenheit läufiger Hündinnen viel erreichen kann.

    Auf vielen Hundeplätzen ist es Usus, dass zwischen läufigen Hündinnen trainiert wird.

    Vor meinen Rüden lief neulich beim Besuch bei meiner Mutter auch ihre läufige Hündin (die war vermutlich sogar gerade in den Stehtagen) vor unseren Rüden herum. Trotzdem haben die gehört und die Hündin in Ruhe gelassen, auch wenn es für sie natürlich eine deutlich anstrengendere Situation war. Gerade Sam hat mich da positiv überrascht, denn der war sogar ziemlich entspannt. Bei seinen ersten Kontakten mit läufigen Hündinnen sah das noch ganz anders aus. Aber die Erfahrung und das Training mit läufigen Hündinnen scheint sehr zu helfen.

    Wenn man den Rüden dagegen kaum in Kontakt mit solchen Reizen kommen lässt, ist es für mich nicht verwunderlich, wenn er damit nie wirklich klar kommt.

  • erziehen hilft bei anwesendheit einer läufigen hündin nichts denn ein Rüde ist dann so von der rolle was will man da trainieren ???
    da kommt nichts an.

    meinen könnte man prügeln der würde nicht ablassen.

    eine pipistelle von ner läufigen hündin reicht ja schon das alles vergessen ist und man ihn weiter ziehen müssen bis es vorbei ist und man wieder normal arbeiten kann mit ihm.

    Wenn das wirklich so wäre, dann würde in der Hundezucht allgemein definitiv gewaltig etwas schief laufen...

    Mal von Junghunden die es eben noch lernen müssen abgesehen, gibt es natürlich hypersexuelle Rüden, aber (!) das ist weder wünschenswert noch normal.


    Hier wird auf dem Hundeplatz gemeinsam mit läufigen Hündinnen trainiert, auch Hündinnen in der Stehzeit. Es wird mit läufigen Hündinnen (außerhalb der Stehzeit) gemeinsam ohne Leine spazieren gegangen. Und es wird gemeinsam mit Hündinnen in einem Haushalt gelebt, die auch in der Stehzeit höchstens durch eine Türe getrennt sind - selber Garten wird genutzt, die selben Räume, etc...
    Hirn ausgeschaltet wird hier dennoch nicht.

  • Es ist wie mit allem anderen: Sie müssen es erst lernen.

    Natürlich gibt es Rüden, die hormonell tatsächlich nicht in der Lage sind, mit gut riechenden Hündinnen und Kastraten klar zu kommen.

    Aber ich denke, dass diese Exemplare eher in der Unterzahl sind.

    Wenn die Herren der Schöpfung von klein auf immer wieder die Chance erhalten, sich mit solchen Reizen auseinander zu setzen und dabei eine Anleitung bekommen, wie sie sich verhalten sollen, können die meisten der Kerle auch später sehr gut mit gut riechenden Mädels umgehen bzw. bleiben führbar.

    Meidet man jeglichen Kontakt oder lässt die Hunde einfach machen, ist das Risiko sehr hoch, dass hier ganz schnell gar nix mehr geht.

    An alle Rüdenbesitzer, die diesem Thema sehr skeptisch gegenüber stehen:
    Sind eure Hunde sonst im Freilauf gut abrufbar?

    Könnt ihr sie gut aus Spielen, von Fressbarem, fliegenden Bällen oder auch von anderen Reizen abrufen?

    Falls ja, müsste man eben genau an dem Reiz "gut riechende Dame" arbeiten und ggf. die Hormonlage überprüfen.

    Falls nicht, wäre genau hier der Ansatz: Erst einmal in geringerer Reizlage den Gehorsam festigen und dann Schritt für Schritt in die Schwierigkeiten reingehen.

  • bei allen Hundeschule die ich kenne ist es verboten mit läufigen Hündinnen auf den Platz zu kommen.

    Bei meiner aktuellen steht es sogar in den AGBs das die Hündinnen nicht läufig sein darf und solange nicht zum Training kommen darf.

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