Vermehrte Beißattacken von Hunden aufgrund der Hitze...

  • @Rateros
    Du hast mit Züchtern gesprochen, die sich selbst als Kampfhundezüchter bezeichnen? Die haben wohl kaum je einen Hund im Ring laufen lassen. Dort ist Aggression nämlich ein sofortiger Ausschlussgrund.

    Es tut mir leid, dass der Hund deines Sohnes so drauf ist. Wenn er schon 4 Jahre alt war und ihr ihn als absolute Blackbox bekommen habt, weiß man nicht, was mit dem Hund vorher angestellt wurde. Leider suchen sich oft Leute mit einem gewissen Image diese Hunde aus und machen sie zu dem, was die Medien dann gern aufgreifen und propagieren.
    Es freut mich aber, dass dein Sohn den Hund so toll händeln kann und er trotz einer wahrscheinlich sehr schlimmen Vergangenheit ein gutes Leben hat.

    Wir hatten auch einen Hund, den wir mit Ca 7 Monaten aus einem polnischen Tierheim mitgebracht hatten. Die 7 Monate haben gereicht, dass der Hund potentiell jeden Menschen angefallen hätte, wir haben nie herausgefunden, was ihm angetan wurde, dass er bei manchen Menschen zu so einer "Bestie" wurde. Aber ihn als Kampfhund zu bezeichnen, der dazu gezüchtet worden ist, das wäre mir meinen Lebtag nicht eingefallen.


  • Meine Hunde kriegen morgens nach unserer Runde Ihr Futter in einer Schüssel und fressen wenn sie Hunger haben. Manchmal bleibt Futter bis zum abend in der Schüssel. Und alle sind rank und schlank.


    Mein Hippy (Boxer) war Zeit seines Lebens unterernährt. Er wurde ausgesetzt und als ich ihn übernommen habe mussten wir ihm alle 2 Stunden füttern, er war nicht in der Lage mehr als eine Handvoll Futter zu fressen. Das hat sich auf sein Leben lang nicht geändert. Und gerade eine Hund der fast verhungert wäre sollte doch eher verfressen reagieren als einer der nie hungern musste..

  • Allerdings habe ich mit vielen Trainern und Kampfhundzüchtern unterhalten und es ist leider so, dass man den Kampfhunden das Schmerzempfinden versucht "wegzuzüchten".

    Glaubst du auch an den Weihnachtsmann?

    Da wurde gar nix weg gezüchtet. Nur der American Pit Bull Terrierund der Staffordshire Bull Terrier wurden für den Hundekampfgezüchtet.
    Die Hunde haben einfachen gelernt, wer Schmerzen zeigt verliert.
    Außerdem wird auch Schmerz durch Adrenalin unterdrückt, aber dasist bei allen Säugetieren der Fall.

    Staffs sind ursprünglich aus Bullenbeißern gezüchtet - logisch, dass die nicht bei nem Brüller oder nem Schlag auf den Kopf direkt loslassen, das liegt in der Natur der Sache..


    Das ist etwas sehr, sehr unpräzise.
    Erstmal ist der Bullenbeißer der Urvater des Bulldog (verwendetfürs Bullbaiting), der wurde erst mit dem Terrier gekreuzt wurde undso zum Bull and Terrier.

    Aus dem Bull and Terrier entstanden, Bullterrier (Jagd,hauptsächliche Ratten), Staffordshire Bullterrier (mehr Bull alsTerrier; Verwendung Hundekampf) und der Pit Dog (später American PitBull Terrier genannt, mehr Terrier als Bull, Verwendung Hundekampf).

    Der American Staffordshire Terrier ist nur eine Show Version desAm. Pit Bull,
    der hat nichts mehr vom Bullenbeißer und auch nichts mehr mitHunden die für den Hundekampf Verwendung fanden zu tun.

    Da hat der engl. Bulldog viel mehr vom Bullenbeißer.

  • @Rateros
    Du hast mit Züchtern gesprochen, die sich selbst als Kampfhundezüchter bezeichnen? Die haben wohl kaum je einen Hund im Ring laufen lassen. Dort ist Aggression nämlich ein sofortiger Ausschlussgrund.

    Nur gegenüber Menschen, Aggression gegenüber Hunden ist was natürlichen, grade bei gleichgeschlechtlichen.

  • Ja kennt man ja, zwei Wölfe treffen sich im Wald und wollen sich gegenseitig umbringen. Sieht man andauernd. Das ist neben Sex und Fressen ihr einziges Interesse :roll:

  • Ja kennt man ja, zwei Wölfe treffen sich im Wald und wollen sich gegenseitig umbringen. Sieht man andauernd. Das ist neben Sex und Fressen ihr einziges Interesse :roll:

    Weil ein Wolf auch ein domestiziertes und selektiertes Tier ist was man in jeder Wohnung findet :roll:

    Bei Straßenhunden kommt es oft zu Kämpfen, wenn Rudel/Gruppenfremde Hund in das Revier eindringen.
    So ist es bei den Haushunden auch, fremde gehören nicht zur Gruppe und deswegen ist es nicht schlimm wenn Haushund fremde Hunde nicht mögen.

  • Ich lebe auf Mallorca. Hier gibt es leider immer noch Leute die diese Hunde züchten und es gibt hier leider auch Hundekämpfe. Wenn man hier in machen Viertel kommt sieht man, dass jeder 3 Hund ein American Stafford, Dogo Argentino, Bullterrier, etc. ist. Kaum einer der Besitzer hat seinen Hund im Griff. Ich habe einmal gesehen wir ein 12 WOCHEN alter Bullterrier einen anderen Hund anfreifen wollte. Das war kein spielerischer Angriff, ich habe viele Welpen gehabt und kenne den Unterschied. Wenn man hier ins städtische Tierheim guckt (Son Reus) sieht man Welpen, alte Hunde und viele, viele Kampfhunde und deren Mischlinge. In Spanien braucht man ein Führungszeugnis und eine Versicherung um diese Hunde halten zu können. Leider haben viele Menschen hier diese Hunde illegal und es gibt hier kein Ordnungsamt welches sich darum kümmert.

    Auch unsere morgendlichen Runde kommen wir an vielen Häusern vorbei und alle haben Hunde. Viele diese Hunde kläffen und an. In einem Haus haben sie einen Dogo Argentino (Argentinische Dogge?). Alleine die Art wie er uns anbellt macht mir Angst. Das ist nicht dieses "weg von hier, das ist mein Haus" sondern "ich will dich zerfleischen". Selbst die Besitzerin traut sich nicht den Hund vom Zaun wegzuholen, so aggresiv reagiert dieser Hund.

    Und nein, ich glaube nicht an den Weihnachtsmann, in Spanien kommen die Heiligen Drei Könige

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