Zweithund sinnvoll?
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Hallo zusammen!
Mich treibt da ein Gedanke mit dazugehörigen Fragen um...
Mein Golden Retriever ist nun 7 Monate alt und ein absoluter Traumhund. Die Entscheidung für den Hund war die beste seit Ewigkeiten und ich bereue keine Minute, die er bei uns ist. Wir wohnen ländlich, hier kann man super spazieren gehen. Feld, Wald, Wiese, alles supi. Nur eins fehlt: andere Hunde. :|
Meine Nachbarin hält zwei Hunde, die sich selbst aber genug sind und meinen Junghund blöd finden.
Der Terrier nebenan ist uralt, die Schäferhündin will ihn regelmäßig auffressen, der Hütehundverschnitt findet ihn doof... und mehr trifft man hier auch nicht.Die einzigen regelmäßigen Hundekontakte haben wir in der Hundeschule und beim Gassidate mit einer Freundin, ein mal die Woche. In der HS sind wir aber ja nicht zum spielen und der Hund meiner Bekannten wird langsam etwas eigen und hat wenig Lust auf andere Hunde.
Wenn ich mit meinem Hund einen Ausflug in die nächste Stadt ins Hundeauslaufgebiet mache und er dort andere Retriever trifft (dabei ist es egal, ob der andere 1, 3 oder 8 Jahre alt ist), geht mir das Herz auf. Die haben untereinander ein total schönes Spielverhalten und es macht richtig Spaß zuzusehen. Leider kann ich diese Ausflüge aber nicht täglich machen. Ich muss schon eine ganze Ecke mit dem Auto fahren und dann ist der Tag rum, ohne dass ich etwas anderes machen konnte. Trotzdem versuche ich das so oft wie möglich.
Mein Freund ließ dann mal den Satz fallen "ein zweiter wäre schon schön."
Nun. Das ist die Frage. Ist es für einen verträglichen, kontaktsuchenden Hund schöner, wenn er noch einen Kumpel zuhause hat?
Draußen für ein paar Stunden zusammen bolzen ist ja etwas anderes, als täglich quasi das Körbchen zu teilen.Mal angenommen, ich könnte das mit "ja" beantworten:
Mir ist klar, dass es schwierig sein kann, einen Welpi zu einem pubertierendem Junghund anzuschaffen. Aber wie sieht es aus, wenn der Zweithund zb. 2 Jahre alt ist? Andererseits hat meine Züchterin gerade einen Wurf mit den selben Elterntieren wie bei meinem in Planung. Das ist schon verlockend...
Aber grundsätzlich bin ich mir unsicher, ob das Sinn macht und ob ich mir das alles leichter vorstelle, als es ist.....
Mal ein paar ungeordnete Gedanken:
Mein Freund braucht bald ein neues Auto, da würden wir das Thema Zweithund gleich berücksichtigen und etwas anschaffen, wo zwei Hunde reinpassen. Bei meinem müsste man auf Kofferraum und Rückbank aufteilen.Nero darf prinzipiell aufs Sofa, möchte er aber nicht. Er kommt abends zu uns ins Bett, kuschelt da 30 min rum und geht dann von alleine in sein Körbchen. Wie ist das, wenn noch ein zweiter da ist? Einer rechts, einer links?
Wird Hund A eifersüchtig, wenn er sieht, dass Hund B gestreichelt wird?Alleine ist Nero leinenführig, es sei denn, er ist gerade total aufgeregt. Ich habe schon gelesen, dass einige getrennte Spaziergänge mit ihren Hunden machen. Macht man das grundsätzlich oder nur, wenn man mit dem einen gerade Exklusivzeit machen möchte und etwas übt oder spielt?
Wenn ich andere HH mit mehreren Hunden treffe, habe ich immer den Eindruck, dass die Hunde eigentlich eher wenig Interesse an dem Fremdhund haben. Ist es so, wenn quasi immer ein anderer zur Verfügung steht, dass der Reiz beim Zusammentreffen mit anderen Artgenossen nicht mehr so groß ist?
Gibt es hier jemanden, der zwei Retriever hält und mir ein bisschen davon erzählen kann?
Ich freue mich auf Meinungen!
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Warte noch ein bisschen.... damit tust du ihm und dir einen Gefallen.
Auch wenn es im Ersten Jahr so aussieht als wäre alles perfekt.... die Pubertät macht vor niemandem Halt
Warte noch ein Jahr.... gehe vielleicht schon mal auf Züchtersuche, aber hol jetzt noch keinen. Ist ein wirklich lieb gemeinter Rat.
Ich spreche aus Erfahrung
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Picasso kam übrigends dazu, als Mozart 2 1/2 war... das war perfekt.
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Ich würde mir das nächste Jahr auch keinen Zweithund zulegen, dein Hund ist jetzt momentan mit seinen 7 Monaten ein Traumhund. Das kann sich aber noch gewaltig ändern. Ich würde mit einem Zweithund warten, bis der Ersthund mind. 1,5 Jahre alt ist, denn erst dann ist sein Wesen gefestigt. Vllt. entstehen bis dahin Probleme mit deinem Ersthund, da wäre es dann nicht sehr sinnvoll, zusätzlich einen Zweithund zu haben.
Unsere DSH war 3 Jahre alt als der Zweithund (Dackel) einzog und das hat damals super gepasst, da die DSH "fertig" war und ich mich somit voll und ganz um die Erziehung des Kleinen kümmern konnte. -
Wir haben momentan eine ähnliche Konstellation, wenn man mal von den Retrievern absieht. (2 TS Hunde)
Gaia ist 1 1/2 und Helia ist jetzt 1/2 Jahr alt und es klappt ganz gut.
Klar hätten wir noch ein halbes Jahr oder auch ein ganzes Jahr warten können, aber am Ende ist ja dann doch alles gut gegangen.
Da gehört aber erstmal ne gehörige Portion Mut dazu und verdammt viel Glück.
Aber ganz ehrlich:
Ich bin froh, dass die beiden vom Alter her nicht so einen großen Unterschied haben.Und Gaia hört seit Helia da ist noch viel mehr und ist noch lernfreudiger geworden.
Helia orientiert sich wiederum sehr an Gaia.
Es macht also keinen Sinneinen zweiten Hund zu holen wenn der erste total aggressiv ist oder total ängstlich.
Hab ich bei du beides nicht gelesen.
Klar, mit der Erziehung kann es mit zwei Jungspunden etwas länger dauern und sie lernen irgendeinen Schmarrn Doppelt so schnell, aber das ist dann oft auch Doppelt so lustig.
Als wenn du dir den Mehraufwand zutraust, warum nicht?
Edit: Hab vor den sieben Monaten eine 1 gelesen... 7 Monate sind doch sehr jung... Da tut sich noch sehr viel...
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Ich würde erstmal abwarten, was die Pubertät so bringt. Mit sieben Monate hätte ich eine Horde Hunde zu meiner dazu setzen können, als sie neun Monaten war, war ich mit dem einen Hund dann extrem gut beschäftigt. Jetzt ist sie zwei und ich denke, dass es jetzt vielleicht passen könnte. Da kommen idR noch Sachen auf dich zu, mit denen du vielleicht noch gar nicht rechnest - starker Jsgdtrieb, Unsicherheiten etc. Zwei Hunde können sich da aufs Unangenehmste gegenseitig hochschaukeln, es kann noch kein Hund dem anderen besonders viel "geben", weil beide in der Entwicklung sind.
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Ich rate nicht zur Mehrhundehaltung ab, aber der Zeitpunkt diese zu starten wäre in meinen Augen schlecht gewählt.
Dein Hund ist 7 Monate?
Hat er schon seinen Jagdtinstinkt entdeckt?
Auch wenn er ein sehr ruhiger Vertreter zu sein scheint, das müsste eigentlich bald kommen.
Dann die Geschlechter Frage...Deiner ist noch nicht geschlechtsreif.
Du weisst nicht, wie er dann reagiert. Lies dich mal ein zum Thema "normales Rüdenverhalten" und "Kastration". -
Ich denke das kannst eh nur du entscheiden.
Warten wenn möglich wär klasse,
aber wenn es dir klar ist das dein Hund halt noch nicht durch is und du dir nen zweiten anschaffen willst wirst du es auch schaffen.
Ich würde auf den nächsten Wurf deiner Bevorzugten Züchterin warten wenns möglich is.
Und wenn nicht dann wirds a recht.
Vielleicht nimmst du mal mit deiner Züchterin kontakt auf die kann dir sicher viele Ibfos mitgeben bezüglich 1+ Haltung. -
Vielen Dank schon mal für eure Meinungen. Ich habe mir auch schon gedacht, dass die Mehrheit sagt ohgott, du spinnst

Aber mir geht es hier jetzt auch tatsächlich um die Theorie. Es ist nix beschlossen oder gekauft - mich interessieren Erfahrungen, wie das bei anderen so abgelaufen ist und vielleicht tun sich für mich da ja auch noch Abgründe auf, an die ich bisher noch gar nicht gedacht habe.Und ganz besonders interessiert mich die Frage, zu der bisher aber niemand etwas gesagt hat: ist ein Zweithund für den ersten tatsächlich ein Gewinn oder ist das ein Trugschluss? Jetzt mal vorrausgesetzt die beiden verstehen sich und müssen sich nicht bloß dulden.
Zum Thema Pubertät und Baustellen: sicher. Nero ist noch nicht "fertig", das ist mir bewusst. Nichts desto trotz kann ich jetzt aber schon absehen, dass er grundsätzlich zu den pflegeleichteren Vertretern gehört. Was nicht bedeutet, dass es mit ihm nicht noch hier und da schwierige Phasen geben wird, aber ich hatte bisher nicht das Bedürfnis ihn über den Tierheimzaun zu werfen

@Liv: es gab mal eine Zeit, da hat er gejagt. Bzw. gehetzt. Katzen und Vögel waren vor ihm nicht sicher. Das hat er im Moment aber größtenteils eingestellt. Wäre ich ein Schmetterling, würde ich nicht vor seiner Schnauze rumfliegen, aber ansonsten bin ich beim Spaziergang mit ihm auch bei Wild und Miezen entspannt.Beim theoretische Zweithund hatte ich an einen Rüden gedacht. Da ich eigentlich nicht kastrieren/sterilisieren möchte, wäre eine Dame für mich keine Option.
Ich kenne einige (ältere) Rüden aus Neros Verwandschaft, die alle absolut verträglich sind. Die Rasse neigt ja eigentlich auch nicht zur Eigenbrötlerei, deswegen kam mir der Gedanke, dass es da Probleme geben könnte, bisher noch gar nicht.Meine Nachbarin hat zwei intakte Rüden. Der eine ist verträglich, der andere nicht. Die beiden kennen sich schon seit Welpenfüßen an und verstehen sich untereinander super. Für mich lag da der Schluss nahe, dass es einfacher ist, die Rüden von klein auf aneinander zu gewöhnen, als später zwei gestandene Männer zusammenzusetzen?
Edit: @LinouAlexandra: danke, das ist eine gute Idee. Ich weiß, dass die Züchterin atm einen Wurf in Arbeit hat, aber gesprochen habe ich noch nicht mit ihr, weil es ja gar nicht konkret, sondern nur ein Gedanke ist. Ich werde sie mal anrufen und fragen, wie sie das Thema so sieht.
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Bezüglich Männerfreundschaft kann ich nix beitragen da meiner die Mädels liebt
(egal ob gesperrt oder net), er hat sich als Spielpartner immer mädels ausgesucht, daher wird der nächste Hund (der in 3Monaten einzieht ein w.).
mein kleiner inst dann ca 1J 9Monate und natürlich ist er nicht perfekt aber was solls ich muss es händeln sonst keiner. - Vor einem Moment
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