Für die Leseratten- Der Bücherthread
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Sternenwolf -
5. Juli 2015 um 17:25 -
Geschlossen
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Hm... ich kann ja mal ehrlich sein: Ich habe ja kürzlich den ersten Band der Waringham Saga gelesen. Hat mir gut gefallen, aber ich hatte ein paar Kritikpunkte. Und als ich jetzt nach dem zweiten Band schaute und mir so die Rezis durchlas... hatte ich irgendwie das Gefühl, dass es ganz genau das Gleiche ist wie Band 1, nur mit anderen Namen. Und da stellt sich natürlich die Frage- muss ich echt fünfmal hintereinander solche Wälzer lesen, in denen ich dann immer den gleichen Inhalt, nur mit anderen historischen Fakten umrahmt, durchkaue? Alle Kritiker hatten zu bemängeln dass Charaktere sich nicht entwickeln, austauschbar sind und es irgendwie keine originelle Handlung gibt. Und wenn das wirklich so ist wie in Band 1 (schon da hatte mich genau das gestört- wenn der nächste Waringham wieder genauso ist wie sein Vater und nur anders heißt), dann reicht es eigentlich, wenn ich ein Buch davon gelesen habe.
Und aus diesem Grunde probiere ich jetzt erstmal die andere Reihe aus. Aber auch da bin ich knallhart- wenn sich das durchzieht, dann hake ich das für mich ab und springe zu den historischen Romanen von Tracy Chevalier. Die bietet nämlich das, was ich schätze. Nicht nur historisches drumherum, sondern auch glaubhafte, vielschichtige Charaktere und eine originelle Idee zur Handlung.Aber wie gesagt, ich werde erstmal 'das Haupt der Welt' lesen und dann entscheiden, ob Gablé für mich dauerhaft das Richtige ist.
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Ja, das ist das Richtige. Und inzwischen weiß ich auch, dass die Fliege auf dem Cover ziemlich wichtig ist.

Ich habe es wirklich nicht bereut, mal in eine ganz andere Ecke gegangen zu sein und bin meinem Freund sehr dankbar für den Tipp. Ich wäre sonst wahrscheinlich nie auf die Autorin gekommen.
...könnte ja mein Challenge Buch werden, zum Thema „Cover, das mir nicht gefällt“.

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Das wäre eine sehr gute Wahl.

So, ich wollte jetzt als nächstes und zwischen den Jahren was schnelles lesen, etwas ohne großen Anspruch, etwas sorgenfreies und nettes.
Es wurde jetzt 'wir sind sieben' von Una Troy, geschrieben 1966.
Zum Schmunzeln, zum freuen, keine 200 Seiten. Ich find's sehr süß- genau das was ich wollte. -
... und springe zu den historischen Romanen von Tracy Chevalier. Die bietet nämlich das, was ich schätze. Nicht nur historisches drumherum, sondern auch glaubhafte, vielschichtige Charaktere und eine originelle Idee zur Handlung.
Die werde ich mir mal ansehen!
Gibt's da auch Romane, die näher am Hoch-Mittelalter spielen?
"Das Mädchen mit dem Perlenohrring" mag ich nämlich nicht so... -
Was heißt „Hoch-Mittelalter“?
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Hm... Weiß nicht, ob mir die inhaltlich so zusagen.
Kannst du denn eins besonders empfehlen?
Hast du "Der Ruf der Bäume" gelesen? (Ist nicht Mittelalter, ich weiß. Spricht mich aber trotzdem am ehesten an.) -
Was heißt „Hoch-Mittelalter“?
Naja, 11. - 13. Jahrhundert. In etwa.
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Was heißt „Hoch-Mittelalter“?
Hab’s schon gegoogelt, aber so ganz kapiere ich es nicht. Betrifft es diese bestimmte Epoche, oder ist es tatsächlich auch räumlich eingegrenzt?

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Beides, soweit ich weiß.
In erster Linie zeitlich, aber eben hauptsächlich im europäischen Raum.Ich mag eben historische Romane, in denen es um Ritter und so geht...
Wie man sich "Ritter" vorstellt. Rüstungen, Pferde, große Hallen und Burgfräulein...
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Ok. „Ritter und Rüstungen“ hat T. Chevalier im klassischen Sinne, vermute ich, nicht zu bieten.
Der Ruf der Bäume steht hier, habe ich aber noch nicht gelesen.
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