Für die Leseratten- Der Bücherthread
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Sternenwolf -
5. Juli 2015 um 17:25 -
Geschlossen
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(Und ja, ich weiß, dass ich mit meiner Vorliebe für Jugendbücher ziemlich allein dastehe )
Stehst du nicht. Ich bin auch Jugendbuch Fan

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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Yeah, ich bin doch nicht allein

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Ich habe gestern 180 Seiten von „Blutrot“ gelesen... das ist viel für mich! Sonst lese ich maximal 50-60 Seiten pro Tag.
Ich konnte es nicht weglegen... und gleich lese ich den Rest.
Ich kann auch gar nicht beschreiben was mich so genau fesselt... ich glaube diese Ungerechtigkeit reißt mich so mit...Ich bin gespannt wie es ausgeht.
Ich habe es durch.
Ganz ehrlich.... ein klasse Buch!Wer ein bißchen was ab kann, Hundehalter mit Leib und Seele ist und Spannung mag, ist hier genau richtig.
Auch wenn es zwischendurch brutal wurde, ging mir der Hauptcharakter (Av Ludlow) total ans Herz.
Seine Liebe zu seinem Hund wurde so nüchtern und doch so ehrlich geschildert, dass es mich berührt hat.Zu dem Buch fällt mir folgender Thread hier ein:
„Du bist hundegeschädigt wenn,...“
Av Ludlow ist nämlich hundegeschädigt, weil : lies das Buch!
Absolut weiterzuempfehlen !

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Ich habe gerade "Lauf Jane, Lauf!" von Joy Fielding durch.
"Suleika öffnet die Augen" von Gusel Jachina habe ich nicht mehr ertragen, da musste etwas leichteres her
Jane findet sich in den Straßen von Boston wieder, das Kleid voller Blut, die Taschen voller Geld. Blöderweise kann sie sich nicht mehr erinnern, wer sie ist.
Nachdem sie ein bisschen herumirrt, wendet sie sich an die Polizei, sie kann identifiziert werden, kommt ins Krankenhaus und wird dort von ihrem Ehemann, einem bekannten Kinderarzt, abgeholt und nachhause gebracht.
Ab hier versucht sie, sich wieder in ihr Leben einzufinden und langsam kommen ein paar Erinnerungen zurück.
Sie hat ein Kind und ist laut den Erzählungen ihres Mannes, kein besonders netter Mensch.Das ganze dröselt sich am Ende auf und ist nicht so, wie es scheint.
Mir hats gefallen
Unterhaltsam, spannend, flüssig. Im selben Stil, wie alle Fieldings.Als nächstes kommt Karin Slaughter mit der guten Tochter auf den Nachttisch. Von ihr habe ich bisher noch nichts gelesen, ich bin gespannt.
Und auf dem Weg zu mir, sind Updikes "Couples" und "Wohin die Krähen fliegen". Zweiteres will ich schon seit Jahren lesen. -
Erinnert mich ein wenig an “Ich. Darf. Nicht. Schlafen.“
Übrigens auch sehr, sehr empfehlenswert!(wohl sogar so empfehlenswert, dass ich es mal ausgeliehen hab.. Muss es mir auch erst wieder besorgen..
)Blutrot.. Liste..

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Hach... ich habe gerade 4 gebrauchte Bücher gekauft.

Jack Ketchum - The Lost
Jack Ketchum - Amokjagd
Joy Fieldind - Nur wenn du mich liebst
Barry Lyga - Ich soll nicht töten -
@wiejetztich Ich bin dann sehr gespannt auf deine Meinung zu "Wohin die Krähen fliegen". Mit Abstand mein allerliebstes Lieblingsbuch!
Ich habe mich mal so ein wenig durch meine Lovelybooks-Rezensionen gewühlt und muss hier unbedingt noch eine Buchempfehlung aussprechen: Bryan Stevenson - "Ohne Gnade. Polizeigewalt und Justizwillkür in den USA".
Ich pack mal meine Rezension in den Spoiler, falls jemanden das Thema interessiert und er gern Näheres zum Inhalt wüsste:
Spoiler anzeigen
Fassungslosigkeit. Wut. Schock. Ekel. Verständnislosigkeit. Bestürzung.
Dies waren nur einge der Dinge, die ich empfand, als ich Bryan
Stevensons beeindruckendes Werk "Ohne Gnade" las. Stevenson lehrt Recht
an der NY University of Law und leitet die Non-Profit-Organisation Equal
Justice Initiative mit Sitz in Alabama. Er hat Dutzenden von Menschen,
die sich in eigentlich hoffnungslosen Situationen befanden, neue
Hoffnung gegeben: Stevenson ist ein Kämpfer gegen die Todesstrafe sowie
zu harte Gefängnisstrafen im Allgemeinen, zahlreiche Menschen, viele von
ihnen zu Unrecht verurteilt, gewannen durch ihn seine Freiheit wieder.
"Ohne
Gnade" ist sein brutal ehrliches Werk über die Mühlen des
US-amerikanischen Justizsystems. Schonungslos offen zeigt Stevenson die
darin verborgenen Missstände auf, die nach wie vor herrschen und unter
denen Millionen von Menschen leiden müssen: Er beschreibt anhand
schockierender wahrer Fälle Polizeigewalt, Justizwillkür,
Machtmissbrauch, Rassismus, Gleichgültigkeit und Ungerechtigkeit.
Einer
der Fälle, die er schildert, ist bestürzender als der andere: Da werden
13- und 14-jährige Kinder, die oftmals Opfer sexuellen Missbrauchs und
sadistischer Gewalt wurden, für Verbrechen (selbst wenn diese sich gegen
ihre Peiniger richten) zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt und in
Erwachsenengefängnisse gesteckt, in welchen sie erst recht zu den Opfern
sexuellen Missbrauchs und grausamer Gewalttaten werden; da werden
Frauen aus den bildungsfernen Schichten vorschnell und ohne irgendwelche
handfesten Beweise der Ermordung ihrer totgeborenen Kinder angeklagt;
da werden Schwarze wie Walter McMillian jahrelang in der Todeszelle
festgehalten, verurteilt für ein Verbrechen, das sie nie begangen haben -
in Walters Fall gab es Dutzende Zeugen, die ihn zum Tatzeitpunkt auf
einem Grillfest auf seinem Grundstück begegnet waren, was seine Unschuld
eigentlich zweifelsfrei bewies. Bryan Stevenson zeigt vor allem auf,
dass das US-amerikanische Rechtssystem zutiefst rassistisch und von
zahlreichen Vorurteilen überschattet ist. Arme, Farbige und Angehöriger
anderer Minderheiten haben schlechte Karten; ihnen widerfährt nur in
Ausnahmefällen tatsächlich Gerechtigkeit oder gar Gnade. Es macht
wütend, darüber zu lesen, dass (möglicherweise bis heute) schwarze
Bürger in vielen Prozessen systematisch von ihrer Tätigkeit als
Geschworene ausgeschlossen wurden, dass Polizisten falsche Geständnisse
erzwingen und Gefängnisaufseher ungestraft junge, schutzlose Häftlinge
vergewaltigen und sogar schwängern können.
Bryan Stevenson hat mit
seiner Organisation bereits wahnsinnig viel bewirkt. Er befreite nicht
nur zahlreiche Menschen aus Gefängnissen - nicht selten sogar aus der
Todeszelle - ,nein, er klärt auch die Weltbevölkerung kontinuierlich
über solche Ungerechtigkeiten auf und übt scharfte Kritik an der
Todesstrafe, an Rassismus und Diskriminierung vor dem Gericht. Einige
Gesetze haben sich bereits geändert, doch immer noch gibt es viel zu
viele Missstände in diesem System, das von wahrer Gerechtigkeit noch
meilenweit entfernt zu sein scheint.
Bryan Stevenson zeigt die
Bedeutung der Gnade auf: Er plädiert dafür, Menschen nicht einfach
abzuschreiben, sondern ihnen, wann immer möglich, eine zweite Chance zu
geben.
Der Rassismus ist tief verzwurzelt in den USA. Er zeigt sich
in Alltagssituationen, doch auch in jenen Gerichtssälen, deren Akteure
viel zu oft voreingenommen sind, auf die Armen herabblicken und sich
selbst nur zu gerne für unfehlbar halten.
GNADE - ein Wort, das nach der Lektüre dieses Buches für mich immer eine ganz besondere Bedeutung haben wird.
Unbedingt lesen, uneingeschränkt empfehlenswert. -
Und ich bin grad auf dem Jugendbuchtrip und hab mal direkt "Will & Will" von John Green/David Levithan und "Two boys kissing" von Levithan geshoppt... perfektes Good Feel für den Herbst und meine Herzchen-Stimmung

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Kann mir jemand etwas zu den "Wintergeschichten" von Tania Blixen sagen? Habe ich in einer schnuckeligen kleinen Buchhandlung entdeckt, dann aber doch nicht gekauft, weil ich noch so viel zu lesen habe.
Kennt das wirklich niemand?
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Oh, leider nein.
"Babettes Fest" mochte ich sehr (übrigens ausnahmsweise auch die wirklich schöne Verfilmung), aber den Band kenne ich nicht.
Tolle Erzählerin, die Frau Blixen. Einfach mal riskieren?Schnuckelige kleine Buchhandlung liest sich schön ...schnuckelig!

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