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Ablenkung, argggssssssss!

  • Hallo,


    ich bin neu hier und zu einem BC-Mix gekommen wie die Jungfrau zum Kinde. War halt ein kleines Ü-Ei.
    Wir arbeiten derzeit im Schnitt zweimal die Woche auf dem Hupla, mit dem Fernziel Begleithundprüfung.


    Und da war es wieder mein kleines Problemchen. Unser kleines Untier ist kaum zu arbeiten, wenn jemand aus der Familie auch nur am Rande auf dem Platz steht. Dann hakt es total.
    Ablenkbar ist er eh sehr gut, deswegen arbeiten wir gerade mit Futterentzug, also so, das er das Futter nicht mehr im Napf bekommt, sondern beim Spielen, Gassi gehen und arbeiten. Das bringt auch ne Menge, weil er im Normalfall überhaupt nicht Leckerchengierig ist.


    Mit ihm als Familie spazieren gehen ist ein Ding der Unmöglichkeit, da hängt er in der Leine als er hätte er nie auch nur irgendwas gelernt. Er ist nur dann zufrieden und glücklich wenn alle ganz dicht beieinander sind.


    Kennt Ihr dieses "Problem"?
    Hat sich das bei Euch irgendwann gegeben? Habt Ihr mit Tricks nachhelfen können, wenn ja wie?
    Achso, der Dicke ist 7 Monate alt und schon ein ziemlicher Brocken. Wenn der wie angestochen in der Leine hängt, machts echt keinen Spass mehr.


    Lg Britta

  • Hallo Britta,


    gleich mal vorneweg: Das wichtigste beim Üben für Hundeführerschein, Begleithund usw. ist das tägliche Training Zuhause! Für den Hund soll das ja keine Hundeplatzübung mit möglichst wenig Ablenkung werden, sondern ein Grundgehorsam, dass immer abrufbar ist!


    Leinenführigkeit bekommt man nur mit Konsequenz und Geduld in den Griff. Darüber gab es auch schon einige Beiträg hier im Forum - meist unter "Halsband/Geschirr" oder ähnlichem.


    Denk daran, dass Euer Hund gerade in der Pubertät steckt - Hormone können da ganz schön verwirren. Es wird also noch eine ganze Weile dauern, bis er ruhig und super konzentriert arbeiten kann. Achtet darauf, ihn nicht zu überfordern - das kann in Frustration umschlagen und dann läuft gar nichts mehr.


    Viele Grüße
    Corinna

  • Hallo Britta,


    Corinna hat eigentlich schon alles Wichtige geschrieben.


    Ich habe damals mit Maya auch überall geübt. Man hat uns damals in der HuSchu eingeprägt, überall zuhause zu üben, wenn auch nicht viel, nicht lange, aber oft.
    So bin ich den ganzen Tag mit meinem Leckerlibeutelchen (gekochte, klein geschnittene Hühnerherzen waren bei Maya der Bringer) herum gelaufen und es wurde wirklich überall geübt. Meist einfach nur das "Kucken" Fingerchen vor die eigene Nase und loben, wenn der Hund gekuckt hat. Und gut war. Dann gabs mal ein Sitz - Kommando und gut war wieder. Und das wirklich überall, ob im Wohnzimmer, im Schlafzimmer, im Bad, im Hof am Haus, auf der Wiese, beim Spaziergang... nie viel, aber immer wieder.
    Und was bei Maya, die ja auch ein Leckerliemäkler war, immer geholfen hat, war überschwengliches Lob. Kasper vor Deinem Hund rum und freue Dich wie ein kleines Kind. So bekommst du mehr Aufmerksamkeit und Dein Hundie freut sich mit Dir.
    Probiers aus!! :gut:

  • Hallo Ihr zwei,


    danke für Eure lieben Antworten. Mh, vielleicht hab ich das Problem auch falsch beschrieben, bin da manchmal etwas zu wirr zu.
    Also, er arbeitet auf dem Hundeplatz prima, sobald keiner aus unserer Familie dabei ist.
    Wir arbeiten auch täglich zu Hause.


    Jetzt das grosse Aber: Man kann niemanden zum Spazierengehen mitnehmen, schon gar nicht unsere Kinder.


    Dann rastet er richtig aus, sowas hab ich noch nicht erlebt. Da hilft nichts mehr, man erreicht ihn nicht mehr. Weder Konsequenz, Ablenkung, selbst mit dem tollsten Spielzeug, Leckerlie trotz Kohldampf...


    Geht man nicht im Schulterschluss, entfernt sich jemand, ist es vorbei.


    Das bezieht sich nicht nur auf unsere Familie, sondern jeden anderen Menschen, der mit uns anfing zu gehen, oder der bei uns stand.


    Vorhin zum Beispiel, standen wir mit den Nachbarn zusammen, die Kinder gingen sich entfernen, der Hund fing an auszurasten, ich hab die Erwachsenen hinterhergeschickt, um zu sehen, was dann passiert.
    Er hing in der Leine wie angestochen, nur am Bellen, Jaulen...


    Sie sind dann einzeln zurückgekommen, jeder wurde zur Begrüssung einmal angetickt, und er hat sich erst beruhigt als wirklich ALLE wieder da waren.
    Die Nachbarn waren auch total platt vor Staunen. Sie kennen Ihn inzwischen als vernünftig an der Leine neben mir herdackelnden, braven, friedlichen Hund.


    Kinder ankläffen tut er auch unterwegs, aber nicht boshaft, sondern er will hin, egal wie.


    Das gleiche haben wir, wenn die Kinder im Garten sind, und er nicht mitdarf, dann dreht er locker mal ne Stunde im Haus am Rad, bis die Kinder wieder drin sind.
    Oder wahlweise mein Mann oder ich.


    Wenn ich aussen am Grundstück langlaufe, obwohl alle anderen im Garten sind, dann gehts los, an den Zaun schiessen, sich total einen abbellen, bis ich wieder drin bin.


    Ich weiss ehrlich gesagt langsam auch nciht mehr wie wir das in den Griff kriegen sollen.


    Trainer sagt über Dominanz. Prima, aber wenn es wirklich ein Dominanzproblem wäre, würde er so einen Zirkus dann nciht auch veranstalten, wenn wir alleine Gassi gehen? Oder auf dem Hundeplatz?
    Wieso macht er denn grösstenteils artig was er soll? Bei Fuss laufen, Platz machen, im Sitz verharren, bis er abgerufen wird?


    Bei der Aktion vorhin hat er mir die Leine dermassen durch die Finger gezogen, das ich ne fette Brandblase hab.
    Eigene Doofheit, hätt mich mal schneller auf die Leine stellen sollen...


    Bin gerade echt ein wenig traurig und frustriert.


    Lg Britta

  • Hallo Britta,


    hört sich an, als ob sich da ein saftiges Problem gefestigt hätte. Ob Euer Hund da über Euch "herrscht" oder nicht ist wirklich schwer zu beurteilen. Ich bin ja eher nicht der Verfechter der "Dominanz-Theorie"... Nach Deiner Beschreibung hört es sich für mich eher an, als ob dies nun DAS Hobby, oder noch besser die Aufgabe wäre, die es zu erfüllen gibt. Und wenn das aus dem Ruder läuft, rastet hund total aus. Die Gründe und Ansatzpunkte für ein sinnvolles Training sind da aus der Entfernung wirklich schwer auszumachen. Manchmal liegen die Ursachen nämlichen in Bereichen, denen man gar keine Beachtung schenkt. Würde mir ein Kunde soetwas schildern, würde ich sofort zu einem Einzeltraining raten, damit ich mir das Verhalten vor Ort anschauen kann. Alles andere wäre nur "Herumprobieren" in der Hoffnung, dass es klappt, aber mit der großen Gefahr alles noch schlimmer zu machen und den Hund zusätzlich zu verwirren.


    Viele Grüße
    Corinna

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den kostenlosen Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


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