Beiträge von bc-labbi

    hallo corinna,


    das ist ja genau mein denkansatz. ich weiss nicht, ob er dieses theater wirklich aus "ungehorsam" heraus tut.
    es gibt einfache dödelspaziergänge, genug ruhe, etc. aber es gibt gewisse situationen, da kann er eigentlich platt wie flunder sein, und trotzdem regt er sich dermassen auf. immer wenn er das gefühl hat, die kontrolle zu verlieren. jemand sich zu weit entfernt, weggeht...
    wenn ich dann stehenbleibe, ist er richtig verzweifelt. deswegen stelle ich mir ja die frage, ob es überhaupt in ordnung ist, ihm diesem stress auszusetzen. ihn aber in diesen situationen ziehen lassen wie einen berserker, finde ich auch nicht richtig. :ka:
    es sieht in den situationen um die es geht wirklich nach purer verzweiflung aus. die gehen weg, das darf nicht sein, ich muss da hinterher. und dann das gebelle, als will er sagen, eyyyyy stehenbleiben.
    durchgehen lassen will ich diesen kontrollzwang auch nicht. blöde situation.
    ich glaube ich werde mal in den sauren apfel beissen und rohes rinderherz in die jacke packen, vielleicht gehts dann besser. ein stück des weges gehts auch, wenn ich ihm seinen ball vor die nase halte, also die letzten meter. sonst wäre das veralberung....
    am halti macht er ja das gleiche theater, mit dem einzigen unterschied, das er nicht so ziehen kann. aber bellen, leine durchbeissen wollen etc. ist alles dabei. ich hätte damit auch nicht so ein problem, das monatelang durchzuziehen, wenn er dabei nicht so wahnsinnig laut wäre. da kommen schon anwohner um zu gucken, ob da ein hund misshandelt wird. ich erkläre dann immer freundlich, was wirklich los ist. peinlich ist es dennoch.
    aber da mit nem antibellhalsband arbeiten, ich glaube das wäre nicht der richtige weg, oder wie seht ihr das?
    lg britta, mit kontrollettihund

    nochmal hallo kai,


    jetzt hab ich das mit dem sport verstanden, grins, war aber auch etwas doof von mir geschrieben. mir ging es dabei um arbeit überhaupt für ihn. ob das jetzt hüten wäre, wage ich zu bezweifeln, lach. aber auch sachen wie agility, dogdancing erfordern ja ein gewisses mass an gehorsam. so meinte ich das, egal was ich mit ihm machen möchte, er muss schon hören.
    im moment trainieren wir in der bh vorbereitungsgruppe, das klappt komischerweise auch super.
    dieses: ich will da hin, ich will da jetzt hin und mich dann lauthals anbellen, so nach dem motto: ey, haste mich nicht verstanden? oder das hinterhergekläffe: hey, halt hier geblieben.... das ist hier das nervige, in verbindung mit vollem in die leinespringen. gott sei dank trägt er ein geschirr...
    lg britta

    hallo kai,


    zum thema hüten ist kein sport: das seh ich genauso, solltest du also in meinem text etwas missverstanden haben, nein, ich finde dieses verhalten überhaupt nicht lustig.
    mh, du sagst, ich soll mich für ihn interessant machen, rudelchef sein. tja, futter bekommt er aus meiner hand, spielzeug verwalte ich, etc.
    zu hause gehts mit dem hören ja auch, auch wenn ich alleine mit ihm unterwegs bin. aber wehe draussen ist was spannend oder jemand entfernt sich.
    das fixieren der kinder und dann hinterherjagen hab ich im moment weitestgehend im griff, mit einem sehr, sehr deutlichen NEIIIIN!!!!. in leise hat das kommando leider nicht funktioniert.
    aber er startet dann nicht durch.
    was mich einfach irre macht ist dieses affentheater an der leine, wenn ich nicht mit ihm alleine loskann. da hilft auch kein klares oder deutliches nein. tätlich werden möchte ich aber auch nicht, wüsste auch gar nicht wie.
    er versucht dann teilweise sogar die leine durchzubeissen, nimmt kein lecker mehr. richtig doofes kontrollverhalten. auch wenn hier zu hause jemand weggeht, und der rest da bleibt, gejaule, gekläffe....
    ich hol ihn dann zu mir und lass ihn abliegen. allerdings bellt er dann weiter.
    wir fahren demnächst mit ihm mal zu gesa kuhn, aber bis dahin möchte ich eigentlich an dem leinentheater weiterarbeiten. so tipps wie stachelwürger, leine über den hintern etc. die ich unterwegs bekomme, ähhh, neee.
    ich frag mich nur, ob dieses stehenbleiben wirklich sinnvoll ist, oder ob ich wirklich mal durchgreifen sollte, nur wenn ja, wie denn?


    lg britta, mit süssestem hund bis auf diese beiden macken

    hallo und danke für deine liebe antwort.


    also, laut einer verhaltenstrainerin hat er eindeutige hütesequenzen in seinem verhalten. soweit, so schlecht.
    denn da nimmt das drama seinen lauf. eine sportart kann ich ja erst dann mit ihm betreiben, wenn er ausreichend im gehorsam steht. das tut er im moment aber nicht so wirklich, pupertät lässt obendrein noch grüssen.
    genau die dinge die ihm spass machen, nämlich bällchen spielen, muss ich bei ihm sehr gut dosieren, weil er davon noch hyperaktiver wird.
    eine aufgabe, jaaaaa, da zerbreche ich mir auch den kopf. denn vieles versteht er einfach (noch) nicht.....
    im moment versuche ich es bei seinen ausraster eben mit stehenbleiben, wenn er die leine strafft. dann wird er allerdings noch aufgeregter und fängt auch noch wie wahnsinnig an zu bellen. wenn er dann wirklich kurz ruhig ist und die leine locker lässt, gehts ein paar schritte weiter, und dann wieder stehenbleiben, warten...
    würde ihn dann fürs nicht ziehen und bellen gerne mit lecker bestätigen, aber er nimmt es so aufgeregt wie er dann ist nicht.
    ich könnte auch das halti mitnehmen, aber irgendwie wiederstrebt mir das, weil ich das gefühl habe, der lerneffekt ist gleich null. ausserdem hasst er das teil, trotz sauberer einführung. klar, es hindert ihn auch an seinem tun. och mönsch, er ist so klasse, aber dieses dermassen auf alle aus der familie fixiert sein, macht es schwer, weil es eben auch zu hause zu megabellereien kommt, die die nachbarn gar nicht so lustig finden.
    achso, handfütterung läuft schon lange, er bekommt seit ewigen zeiten sämtliches futter auf spaziergängen, weil er sonst gar nicht aufmerksam wäre.
    naja, dann kämpf ich mich einfach weiter durch, in der hoffnung es wird besser. wir hatten auch über ein sprühhalsband nachgedacht, aber irgendwie muss es auch anders gehen.


    lg britta

    hallo,


    ich hatte ja schon einmal hier wegen unseres bordermix gepostet. eigentlich entwickelt sich der knabe relativ gut, wenn ich mit ihm alleine arbeite, da kann er fuss laufen, nicht an der leine ziehen, auf geringe entfernung, ca. 5 m, platz machen, lernt gerade stopp...
    wunderbar soweit.
    aber unter ablenkung bekomme ich es einfach nicht hin. wenn unsere familie mitkommt, dann hängt er in der leine wie doof, dann bleib ich stehen, weil ich mich nicht hinterherziehen lassen will, dann fängt er noch das ziemlich hysterische bellen an, weil sich die familie ja von uns entfernt...
    im moment mache ich es eben so, das ich stehenbleibe, wenn er sich in die leine schmeisst und kläfft und erst weiterlaufe, wenn er die leine lockert und nicht mehr kläfft.
    ich komm dann immer nur ein paar schritte weiter, weil er sich sofort wieder in die leine schmeisst. ich bin jedesmal froh über das geschirr, grins.
    ich ziehe das jetzt einer woche täglich so durch, weil wir es nicht mehr vermeiden möchten, das es mal situationen gibt, wo jemand dabei ist.
    allerdings spüre ich kein bisschen besserung.
    jetzt frage ich mich natürlich, ob ich zu ungeduldig bin, oder das problem falsch anpacke. und peinlich ist mir das ehrlich gesagt auch ein bisschen, neulich kam ein anwohner bei einer wiese, um zu gucken ob da ein hund misshandelt wird weil er dermassen gebellt hat.
    wie würdet ihr dieses problem lösen?
    achso, ich hatte vorher mit dem clicker extra das locker konditioniert... allerdings interessiert ihn in solchen situationen weder der clicker noch das leckerchen. selbst wenn er gerade ruhig ist und ich mit lecker bestätigen möchte, er nimmt es dann nicht, selbst wenn er nicht gefrühstückt hat.
    das gleiche ist wenn wir z.b. auf der hundewiese sind und die kinder richtung spielplatz sich entfernen. dann fixiert er sie sehr lange, spurtet los, umrundet sie im halbkreis, stellt sich vor sie und kommt dann zurück. wenn ich sehe, das er schon fixiert, hole ich ihn ran und lenke ihn ab, mit spielchen, oder bissel fuss in freifolge. aber wehe ich verpass den augenblick. dann wird gerannt was das zeug hält, manchmal stoppt ihn noch ein laut gebrülltes nein....aber leider auch nicht immer. deswegen arbeite ich ja am stopp....
    mit anderen hunden treibt er dieses ich fixier dich und dann komm ich angeprescht spielchen auch, was nur leider nicht jeder hund lustig findet. denn mit nem grossen rüden macht er das nicht, aber mit welpen, kleinen hunden...
    da habe ich schon überlegt ihn doch wieder an die schlepp zu hängen. allerdings ist dann immer schlecht spielen z.b. auf der hundewiese und ich hätte angst um meinen arm. denn der knallt mit einer solchen wucht in die schlepp... eine sekunde zuspät drauf gestellt, dann ist mein arm drei meter länger, lach.
    die ausführung unseres derzeitigen bellproblems, spar ich mir gerade mal, das kommt dann im nächsten post.
    axo, der knabe ist jetzt 8 monate alt, allerdings hat dieses verhalten nix mit der pupertät zu tun, das hat er schon vorher gemacht.
    achso, wir waren mit ihm mal bei einer verhaltenstherapeutin, die sagt, er hütet eindeutig, vor allen dingen die kinder....
    und nu? lösungen muss es ja geben, und ich weiss nicht, ob mein weg so der richtige ist.
    lg britta, manchmal noch solchen touren irre erschöpft mit blutenden ohren, aua

    Hallo Ihr zwei,


    danke für Eure lieben Antworten. Mh, vielleicht hab ich das Problem auch falsch beschrieben, bin da manchmal etwas zu wirr zu.
    Also, er arbeitet auf dem Hundeplatz prima, sobald keiner aus unserer Familie dabei ist.
    Wir arbeiten auch täglich zu Hause.


    Jetzt das grosse Aber: Man kann niemanden zum Spazierengehen mitnehmen, schon gar nicht unsere Kinder.


    Dann rastet er richtig aus, sowas hab ich noch nicht erlebt. Da hilft nichts mehr, man erreicht ihn nicht mehr. Weder Konsequenz, Ablenkung, selbst mit dem tollsten Spielzeug, Leckerlie trotz Kohldampf...


    Geht man nicht im Schulterschluss, entfernt sich jemand, ist es vorbei.


    Das bezieht sich nicht nur auf unsere Familie, sondern jeden anderen Menschen, der mit uns anfing zu gehen, oder der bei uns stand.


    Vorhin zum Beispiel, standen wir mit den Nachbarn zusammen, die Kinder gingen sich entfernen, der Hund fing an auszurasten, ich hab die Erwachsenen hinterhergeschickt, um zu sehen, was dann passiert.
    Er hing in der Leine wie angestochen, nur am Bellen, Jaulen...


    Sie sind dann einzeln zurückgekommen, jeder wurde zur Begrüssung einmal angetickt, und er hat sich erst beruhigt als wirklich ALLE wieder da waren.
    Die Nachbarn waren auch total platt vor Staunen. Sie kennen Ihn inzwischen als vernünftig an der Leine neben mir herdackelnden, braven, friedlichen Hund.


    Kinder ankläffen tut er auch unterwegs, aber nicht boshaft, sondern er will hin, egal wie.


    Das gleiche haben wir, wenn die Kinder im Garten sind, und er nicht mitdarf, dann dreht er locker mal ne Stunde im Haus am Rad, bis die Kinder wieder drin sind.
    Oder wahlweise mein Mann oder ich.


    Wenn ich aussen am Grundstück langlaufe, obwohl alle anderen im Garten sind, dann gehts los, an den Zaun schiessen, sich total einen abbellen, bis ich wieder drin bin.


    Ich weiss ehrlich gesagt langsam auch nciht mehr wie wir das in den Griff kriegen sollen.


    Trainer sagt über Dominanz. Prima, aber wenn es wirklich ein Dominanzproblem wäre, würde er so einen Zirkus dann nciht auch veranstalten, wenn wir alleine Gassi gehen? Oder auf dem Hundeplatz?
    Wieso macht er denn grösstenteils artig was er soll? Bei Fuss laufen, Platz machen, im Sitz verharren, bis er abgerufen wird?


    Bei der Aktion vorhin hat er mir die Leine dermassen durch die Finger gezogen, das ich ne fette Brandblase hab.
    Eigene Doofheit, hätt mich mal schneller auf die Leine stellen sollen...


    Bin gerade echt ein wenig traurig und frustriert.


    Lg Britta

    Hallo,


    ich bin neu hier und zu einem BC-Mix gekommen wie die Jungfrau zum Kinde. War halt ein kleines Ü-Ei.
    Wir arbeiten derzeit im Schnitt zweimal die Woche auf dem Hupla, mit dem Fernziel Begleithundprüfung.


    Und da war es wieder mein kleines Problemchen. Unser kleines Untier ist kaum zu arbeiten, wenn jemand aus der Familie auch nur am Rande auf dem Platz steht. Dann hakt es total.
    Ablenkbar ist er eh sehr gut, deswegen arbeiten wir gerade mit Futterentzug, also so, das er das Futter nicht mehr im Napf bekommt, sondern beim Spielen, Gassi gehen und arbeiten. Das bringt auch ne Menge, weil er im Normalfall überhaupt nicht Leckerchengierig ist.


    Mit ihm als Familie spazieren gehen ist ein Ding der Unmöglichkeit, da hängt er in der Leine als er hätte er nie auch nur irgendwas gelernt. Er ist nur dann zufrieden und glücklich wenn alle ganz dicht beieinander sind.


    Kennt Ihr dieses "Problem"?
    Hat sich das bei Euch irgendwann gegeben? Habt Ihr mit Tricks nachhelfen können, wenn ja wie?
    Achso, der Dicke ist 7 Monate alt und schon ein ziemlicher Brocken. Wenn der wie angestochen in der Leine hängt, machts echt keinen Spass mehr.


    Lg Britta