Hilfe bei Hundebegegnung

  • Danke euch :)
    Ja, Trainerstd. Ist für Freitag ausgemacht - aber bis Freitag treffen wir vermutlich noch einige Male auf andere Hunde - da bin ich auf der Suche nach Möglichkeiten, wie ich es bis dahin besser und nicht schlimmer machen kann - hm, Fuß gehen können wir noch nicht.
    Auch zu mir schauen nicht 100% (üben wir gerade, mit wenig Ablenkung geht's schon sehr gut - nur "wenig Ablenkung") sind die Situationen ja eher nicht.
    Also - beim nächsten mal werde ich versuchen: Tief durchatmen locker machen, vor dem geistigen Auge einen Super-Smartie der (ich hab meinen Schoko-Drop ja immer dabei ;) ) auf der Hundeabgewandten Seite locker am Hund vorbei geht und währenddessen ein Leckerli aus meiner Hand lutscht... *positivesdenkenüb*

  • Waren es bei den Tierheim-Runden einzelne Hunde, bei denen er mal gebellt hat bei Sichtung dreht er inzwischen bei JEDEM hund, der uns begegnet tierisch hoch.

    Mein Hundesenior hat in der Eingewöhnungsphase auch neue "Marotten" angefangen, zB. Leute verbellen. Allerdings muss ich im Nachhinein sagen, dass er - so wie ich ihn jetzt nach 1,5 Jahren kenne - einfach sehr gestresst war, von all dem Neuen. Da ich ihn auch erst kennenlernen musste, hatte ich die Stress-Symptome damals nicht erkannt.

    Klar, steckt jeder Hund so einen Umzug in ein neues Zuhause anders weg. Bei meinem Hund hat es so vielleicht 4 Monate gedauert, bei einer Teilnehmerin aus der Hundeschule 6 Wochen.
    Patricia McConnell spricht von 3 Tagen - 3 Wochen - oder 3 Monaten. Sie sagt auch ganz klar, dass es bei manchen Hunden bis zu einem Jahr gehen kann, bis sie in ihrem neuen Zuhause angekommen sind.

    Ich würde dir empfehlen, mal das ganze Training auf ein absolutes Minimum zu reduzieren und Stressauslöser (wie andere Hunde), wenn es irgendwie geht zu vermeiden. Der Hund muss im Moment sehr viel Neues kennenlernen: neue Menschen, neue Umgebung, neue Gerüche, neue Regeln, neuer Tagesablauf usw. Das ist auch für einen Hund (besonders mit so einer Vergangenheit) ganz schön viel und anstrengend.

    Vielleicht begegnet ihr mal zufälligerweise einem Hund, bei dem euer Schnuffel nicht rumtobt (so war es bei meinem Hund). Das wäre dann zB. ein guter Trainingspartner für einen gemeinsamen Spaziergang, wo die Hunde Kommunikation üben können. Oder/und ihr besucht zusammen einen Social Walk der Hundeschule. Einmal die Woche. Das reicht. Mehr braucht der Hund wahrscheinlich im Moment gar nicht.

  • Danke für die Tipps - ja, versuche ich. So 100% werde ich das aber die gesamte Woche wohl nicht schaffen, sind einfach zu viele unterwegs hier.
    Aber wenn ich kann Laufen wir schon Umwege/biegen ab, wenn wir einen anderen Hund sehen oder ich schon weiß, auf welchem Grundstück einer "lauert".

    Hm, okay ihr habt sicher Recht und ich werde noch weiter einschränken was wir tun.
    Dann gibts Zuhause nur noch "Nase vom Tisch" und "Pfoten von der Couch".
    Wir machen ohnehin schon sehr wenig. Morgens mittags und abends je ca. 30 min. Gassi und einmal zur Wiese vor dem schlafen gehen (so 10 min.)
    Den Rest der Zeit schläft er oder will bekuschelt werden (naja, bisher waren noch 3-5 min. Sitz/Platz/bleib/komm Zuhause, die lass ich dann noch mal weg)

  • Lass das (zunächst) weg, aber er ist sooo hübsch! Genau mein "Beuteschema"! :cuinlove:
    Er ist erst so kurz da -wie schon gesagt wurde - führe nicht so viele Kommandos auf einmal ein.
    Das Verhalten an der Leine könnte auf vieles schließen lassen, warte auf das Urteil der (hoffentlich kompetenten) Trainerin.
    "Nase vom Tisch" finde ich von Anfang an völlig o.k., genauso wie "runter" von was auch immer.

    L. G.

  • Isser, gell @Rotbunte ? :) der hübscheste und liebste und tollste Hund der Welt.

    Ja, heute bei der Mittagsrunde wieder denselben Hund getroffen wie gestern :-/
    Aber: ich hab einmal tief durchgeatmet, Blick geradeaus, Smartie kurz genommen und in schnellem Schritt dran vorbei.
    hat funktioniert!
    Gut, es war eine Straße zwischen und und er hat leicht "getänzelt" aber ist nicht durchgedreht :)

    Und als wir ein Stück Weg waren durfte er ihm nach schauen

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