Hund ist so anders..:-(

  • Hallo..ich hoffe hier jemanden zu finden der evtl ähnliche Erfahrungen gemacht hat.
    Unsere französische Bulldogge Fritz(6) bekam Ende April einen Erstickungsanfall.Schreck war gross,aber so wie er lag dachten wir kein Wunder wenn das Gaumensegel umklappt.Ein paar Tage später das Gleiche.Dann Samstags morgens aus dem Schlaf heraus ein Anfall,der nicht mit der Lage begründet werden konnte.Wir sofort zum TA.Der stellte fest das Fritz Herzgeräusche hat.Bei weiteren Untersuchungen wurde dann noch Arthrose in der Wirbelsäule diagnostiziert.Er bekam Fortekor flavour und Herztabletten verschrieben.Zusätzlich noch eine entzündungshemmende Spritze da er eine Halsentzündung vermutete.
    Sind dann eine Woche später in eine kleinere Tierklinik zum Herzultraschall,röntgen und grosses Blutbild.Herzultraschall unauffällig,aber eine Spondylose im LW-Bereich wurde festgestellt und ein Keilwirbel.Supi!!!Fanden wir eine verhältnismässig gute Nachricht.Vom 30. auf den 31.Mai dann der prompte Rückschlag-er kippte aus dem Stand um so das mir klar war das es ein epileptischer Anfall ist.Ein paar Stunden später ein weiterer Anfall,der so schlimm war das ich dachte er stirbt mir weg :fear: sind dann sonntags um 9 in der Tierklinik gewesen wo er dann Pexion bekommen hat,seitdem kein Anfall...
    aber was uns wirklich Sorgen macht ist das er seit dem 2.Anfall so anders ist.Fritz war immer stürmisch,verfressen,bekam seine 5Minuten nach dem grossen geschäft und sprang dabei übers Sofa,rannte durch die Wohnung etc... Fritz nun...von 24Stunden schläft er zwischen 22 und 23Stunden.Frisst viel weniger.Ist antriebslos.Ein Bild des Jammers..seine Muskeln zittern,er torkelt beim laufen...ich könnte jedesmal heulen wenn ich ihn anschaue :( wir werden morgen wieder zur Tierklinik,evtl leicht sedieren um ihm ins Maul schauen zu können.Wenn es nicht anders geht auch zum CT oder MRT...hauptsache man weiss warum er so ist.Andere Hunde mit Epilepsie und Spondylose sind doch auch nicht so.Will doch nur meinem Fritz seine Lebensqualität wiedergeben

  • ja,das sagte der TA das es passieren kann.Das ginge ja noch wenn er in der Wachphase ok wäre..hab gerade mal gegoogelt,auch wenn zuviel googeln einen glatt verrückt machen kann,gerade bei Krankheiten.Evtl eine Entzündung ausgehend von der Spondylose...also sind wir morgen gleich mit die Ersten beim TA

  • Ich hab keine persönliche Erfahrung mit Epi, aber eine nahe Bekannte hatte mit ihrem Rüden auch die Erfahrung gemacht, daß er in den Wachphasen die von Dir beschriebenen Symptome zeigte. Es lag letztendlich daran, daß das Medi bei ihm eine viel zu starke Wirkung zeigte, er wurde umgestellt und es ist OK.

    Unser Rüde hat Spondylose und auch eine schief verwachsenen Übergangswirbel, wenn sich da was tut hat er ein schlechtes Bewegungsmuster und "schreit" dann nicht grad nach viel Laufen, aber er zeigt kein Torkeln bzw. 22/23 Std. schlafen.

    Drück die Daumen, daß Ihr morgen zu einem guten Ergebnis kommt.

  • Huhu, meine Gassi-Hündin ist Epileptikerin und die war genau so wie du es beschreibst, ehe die Medikation umgestellt wurde. Der konnte man beim Laufen die Krallen schneiden so trödelig war die. Nur gelegen und gepennt.

    Seit dem sie Luminal bekommt, ist sie deutlich aufgeweckter und aktiver. Dafür unglaublich verfressen.

    Nach einem Anfall ist sie allerdings auch die nächsten 1-2 Tage etwas torkelig, läuft unrund, schaukelt, fällt teilweise fast um. Das wechselt natürlich je nachdem wie schlimm der Anfall war und gibt sich dann wieder.

    So ein Anfall ist für den Körper wie Hochleistungssport. Da die Muskeln so wahnsinnig verspannen dabei, kann es auch gut sein, dass der schaukelnde Gang vom Muskelkater kommt.

    Vermutlich ist die Spondylose einfach ein Zufallsbefund.

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