Hinten laufen, was ich gestern sah.

  • Warum reden hier viele immer über eine
    Ausnahmesituation?
    Ich kann doch nicht sagen ,ich arbeite mit Strafe ,nur weil ich mit meinen Hund geschimpft habe weil er zu jemanden gerannt ist.

    Ich seh da keinen Unterschied für den Hund.
    Ob der jetzt lauter angesprochen wird, weil man die Nerven verliert oder geplanterweise ändert doch nix daran, wie es beim ihm ankommt.

  • @dragonwog'
    Nein das nicht aber ,man kann ja nicht sagen ich arbeiten ,nicht über positive Verstärkung weil man zu seinen Hund laut wurde, weil er über die Strasse gerannt ist sowas sind doch Ausnahmen.
    Natürlich kann der Hund auch erstmal erschrocken sein aber es gibt ein Unterschied ob ich sowas täglich machen oder nur in eine Notfallsituation.

  • tja, ich frage mich auch oft, wieso man nicht einfach entspannt mit seinem Hund spazieren gehen kann.

    Weil es Hunde gibt, mit denen ein entspannter Spaziergang nicht ohne weiteres möglich ist.
    Ich nutze das Blocken auch, um Situationen zu entschärfen bzw. um mein Kommando "hinten" durchzusetzen. Ich habe so einen Hund, der, wenn er vorne läuft, überall ist mit seiner Aufmerksamkeit, nur nicht bei mir. Also muss sie ab und zu hinten laufen, wenn die Situation das erfordert oder ich mal für ein paar Minuten nicht auf meinen Hund achten will.

    LG Nele

  • Warum reden hier viele immer über eine
    Ausnahmesituation?
    Ich kann doch nicht sagen ,ich arbeite mit Strafe ,nur weil ich mit meinen Hund geschimpft habe weil er zu jemanden gerannt ist.

    Naja arbeitest du denn allgemein gleichermaßen mit positiver und negativer Verstärkung?
    Ich denke nach wie vor dass man nicht allein den Weg entscheidet sondern auch der Hund ein Stück weit.

    In der Situation mit dem Kuchen, würde ich einen Hund den ich grade beim runterschlingen erwische ganz sicher nicht einfach nur wortlos unterbrechen und wäre dann auch noch sauer auf mich, dass der Kuchen noch auf dem Tisch stand.

    Eine Freundin von mir hat einen 10 jährigen Labbimix, der einfach alles frisst wenn wir unterwegs sind. Bleibt der also länger weg, auch nach rufen und pfeifen... und kommt dann vollgefressen (Erbrochenes,Hinterlassenschaften,Müllreste,Essensreste) zurück, belohnt meine Freundin sie und lobt sie wirklich,dass sie wieder da ist.
    Nunja, dann kommt sie zwar tatsächlich irgendwann wenn sie denn gefressen hat, aber macht ja doch jedes mal ihr Ding.


    Ich glaube, dass man ein Tabu nicht immer unbedingt positiv aufbauen muss.
    Mein Rüde damals hatte eine kleine Schafspieluhr, die war ihm heilig.
    Er nahm also sein Schaf, legte es direkt vor meiner Hündin ab und ging weg, schaute sie zum Schaf hin hob er die Lefzen ohne zu knurren. Schließlich drehte sie ihren Kopf weg und er holte sich sein Schaf ab.
    Auch anderen Hunden die zu Besuch kamen, erklärte er sein "Tabu".
    Keiner dieser Hunde hatte Angst, aber eben Respekt und jeder wusste egal wo das Schaf herum liegt, es gehört meinem Rüden.
    Ich glaube grade weil er so verständlich Grenzen gesetzt hat, mochten ihn die Hunde umso mehr, vielleicht war das Schaf sogar nur Mittel zum Zweck.

    Jedes andere Tier schafft es Grenzen zu setzen, selbst eine Katze kann einem Hund ein Tabu erklären. Aber der Mensch sorgt sich zu sehr dass er einen Hund durch klare Tabus die meinetwegen auch körperlich/verbal durchgesetzt werden traumatisiert?
    Irgendwas stimmt doch da nicht.

  • Weil es Hunde gibt, mit denen ein entspannter Spaziergang nicht ohne weiteres möglich ist.Ich nutze das Blocken auch, um Situationen zu entschärfen bzw. um mein Kommando "hinten" durchzusetzen. Ich habe so einen Hund, der, wenn er vorne läuft, überall ist mit seiner Aufmerksamkeit, nur nicht bei mir. Also muss sie ab und zu hinten laufen, wenn die Situation das erfordert oder ich mal für ein paar Minuten nicht auf meinen Hund achten will.

    LG Nele


    ich hab auch einen sehr stark reaktiven hund, deshalb will ich dass sie vorne ist, dann kann ich bei jedem ohrenzucken gleich clickern und mit tortellinis rumwerfen (ich treibe mitlerweile solche stereotypien ja auf die spitze, das macht mir spass).

    ich meine einfach, es ist doch schön dass die menschen verschiedene wege finden mit problemen umzugehen. wenns funktioniert ist doch alles gut.

  • @streifenpanda
    Ich arbeite eigentlich nur mit positive Verstärkung.
    Ich möchte ja das mein Hund Menschen und andere Hunde mit was positiven verknüpft.
    Ich habe bis jetzt immer alles positiv aufgebaut.
    Ich habe mein Hund auch positiv beigebracht das sie nichts von Tisch klauen soll ;).

  • ich hab auch einen sehr stark reaktiven hund, deshalb will ich dass sie vorne ist, dann kann ich bei jedem ohrenzucken gleich clickern und mit tortellinis rumwerfen (ich treibe mitlerweile solche stereotypien ja auf die spitze, das macht mir spass).

    Es soll Leute geben, die schmeißen in solchen Situationen feinstens klein-gewürfelten Halloumiburger mit Tahinisoße und Salatbett |)

  • @streifenpanda
    Ich arbeite eigentlich nur mit positive Verstärkung.
    Ich möchte ja das mein Hund Menschen und andere Hunde mit was positiven verknüpft.
    Ich habe bis jetzt immer alles positiv aufgebaut.
    Ich habe mein Hund auch positiv beigebracht das sie nichts von Tisch klauen soll ;).

    1. Geht das gar nicht

    2. Könnte dir das Arbeiten mit negativer Verstärkung gerade bei den Stressproblemen, die der Hund sobald er draußen ist zeigt, helfen

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