lebende Staubsauger
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hi @lls
wir haben zwei Hunde, einen Chi Rüden 4,5j und eine Hündin Prager Rattler 2,5j
Beim Gassi gehen jedoch immer das selbe Problem, beide wie lebende Staubsauger am Boden suchend nach was fressbaren und wenn es eine Kotze ist die jemand zuvor aus dem Gesicht gefallen ist. wird diese ebenfalls gefressen. Dazu kommt ja noch das auch Giftköder ein riesen Problem darstellen.Was kann man dagegen tun? Einen Beisskorb haben wir für beide, aber irgendwie schrenkt dieser ja doch ziemlich in ihrer Freiheit ein!
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Hi,
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Da kann ich dir nur raten ein AbbruchKommando zu trainieren viel zu schauen und eventuell nicht normal fad zu spazieren wenn möglich.
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Abbruchkommande ist eine gute Idee, habe gerade hier im Forum dazu eine tolle Anleitung gefunden, das ist machbar!
Wenn wir Gassi gehen haben wir nicht mal das Telefon mit um nicht abgelenkt zu sein, da gilt alle aufmerksamkeit unseren beiden Staubsaugern!
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Handy mit Notfallgiftnummer mitnehmen. ......
A zum Fotos machen (vom Gift) und zum melden TA, sicher is sicher. -
Ich mache mit meinem "Staubsauger" gerade ein Anti-Giftköder-Training, wo er ein Abbruchsignal lernt, außerdem nichts vom Boden aufzunehmen und stattdessen ein Alternativverhalten (Handtarget) zu zeigen.
Da er ALLES lecker findet (schleimige Taschentücher, Kot von Pferden und Menschen, alte Kaugummis usw), ist es echt ein laaaaanger Weg, bis er irgendwann mal generalisiert, dass er nix fressen soll was er findet.
Ich übe derzeit mit ausgelegten Geflügelwienern, was schon gut geht solange er weiß, dass ich sie gesehen habe. Sobald er glaubt dass ich es nicht bemerke, wird die Beute umgehend verschlungen bevor Frauchen es merkt...

Wir haben das Abbruchsignal so aufgebaut, dass ich immer mal wieder Leckerchen fallen lasse und das Abbruchwort dazu sage, er muss nix dafür tun und darf sie einfach fressen. So lernt er, dass bei dem Wort immer was tolles passiert.
Das Alternativverhalten haben wir so aufgebaut, dass der angeleinte Hund an spannende Dinge (erst Spielzeug, dann Essbares) rangeführt wurde, aber nicht dran durfte. Sobald er mich ansieht, gibt's ganz hochwertige Leckerchen (bzw Click und Leckerchen -- Click für Blick). Nach und nach wird die Leine verlängert, damit er lernt "freiwillig" nicht hinzugehen. Wenn das klappt, wird das Handtarget dazugenommen, damit der Hund theoretisch am Ende bei Sichtung von Fressbarem zu mir kommt und meine Hand anstubst und dafür belohnt wird. -
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Ich übe derzeit mit ausgelegten Geflügelwienern, was schon gut geht solange er weiß, dass ich sie gesehen habe. Sobald er glaubt dass ich es nicht bemerke, wird die Beute umgehend verschlungen bevor Frauchen es merkt...
genau so war und ist es bei uns auch. wenn ich gucke wird nix angerührt.
meine trägt jetzt in manchen Gebieten einen Maulkorb. findet sie doof, ist mir aber lieber so als anders. -
Da meine Hündin dieses "Fressverhalten" auch angefangen hätte und zwar schon am allerersten Tag (mit 10 Wochen) in unserem Garten mit gefühlten 1000 Nacktschnecken, konnte sie schon nach 2 Tagen "pfui", da ich mit lauter "pfui" rufen vor lauter Schnecken-Fressen-Wollen nicht mehr fertig wurde. Das lief dann so ab: "pfui", Hund schaut mich an, sofort kommt ein "fein" + Leckerlie. Wenn mich mein Hund nicht angeschaut habe, gab es ein kurzes Zupfsignal mit der Leine.
Das hab ich dann bei den Spaziergängen genauso gemacht und lange Zeit mit Leckerlies belohnt. Irgendwann war meine Hündin so weit, dass sie die allermeisten Sachen nur noch angeschnüffelt hat, mich dann angesehen hat und dann gab es nur noch ein "fein" ohne Leckerlie.
Mittlerweile schnüffelt sie alles (Hunde- und Menschenkot, Kotze, Rehkacke, angeschnäuzteTaschentücher, halbe Wurstsemmeln usw.) nur noch an und sie braucht auch keine Belohnung mehr. -
Mein Dackel-Tier möchte auch alles Fressen was er findet. Er kennt natürlich ein Abbruchsignal, ich habe ihn nie Leckerchen suchen lassen damit er nicht lernt nach Fressen zu suchen und ich habe schon an einem Anti-Giftköder-Kurs teilgenommen. Dort war er übrigens der einzige Hund der an dem ganzen WE keine Fortschritte gemacht hat.
Es war mal ganz interessant, dass nicht nur ich an dem Hund verzweifelt bin sondern der Trainer auch.
Ich trainiere seit mehreren Monaten, dass er mich ansehen soll wenn ich Fressen auf den Boden lege. Das macht er auch wenn ich daneben hocke, sobald ich aber aufstehe saugt er das auf dem Boden liegende Fressen ein. Sichern mit Hand oder Fuß? So schnell war nicht mal der Trainer in dem Anti Giftköder Kurs...
Am Sonntag habe ich nochmal einen Termin mit einer Trainerin aber ich glaube dieser Hund ist „Beratungsresistent“.
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Ich glaube fast, Rüden sind da nochmal eine Spur "anders" als Hündinnen, denn mein letzter Dackel war auch lange Zeit "beratungsresistent" und hat noch schnell alles runtergeschlungen, bevor ich auch nur irgendwas sagen/schreien konnte - und der Blick dabei, den er mir beim Runterschlingen zugeworfen hat.......
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Mein zweiter Rüde ist ganz anders. Der würde sogar sein Trofu ausspucken wenn ich das möchte.
- Vor einem Moment
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