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Ist mein Hund ein Balljunkie?

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    Huhu
    Vllt kann mir jemand helfen und zwar frage ich mich ob ein Hund wirklich schon ein Balljunkie ist;(.
    Sobald ich Spielzeug in die Hand habe, will sie an mir rumspringen, wenn ich sie absitzen lassen bellt sie manchmal.
    Wenn sie schwimmen geht, wartet sie richtig, auf ihr Spielzeug ohne bleibt sie nur ganz kurz in Wasser.
    Sie läuft auch oft mit ihren Spielzeug durch die Wohnung.
    Ich kann aber das Spielzeug normal wegnehmen, und irgendwo hinlegen sie guckt kurz und dann ist es ihr egal.
    Wenn wir sie schwimmen lassen, und kein Spielzeug dabei haben, frisst sie oft nach dem schwimmen Gras könnte es was damit zutun haben?



    Stimmt es das Ballspiele wirklich den Jagdtrieb fördern?



    Vllt kann mir jemand helfen falls ihr Fragen habt könnt ihr mich gerne fragen.

    "Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren."

    (Bertolt Brecht)

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  • Hm, schwer zu beurteilen über die Ferne. Aber wenn du das Gefühl hast, warum versuchst du dann nicht einfach mal das zu reduzieren?
    Also ein Spielzeug im Haus zum Beispiel hatten meine Hunde nie, würde ich auch nicht machen. Da können Kauartikel zur Beschäftigung her (weil die beruhigen statt zu pushen). Und ansonsten vielleicht das Spielen an bestimmte Tätigkeiten koppeln? Beispielsweise ins Training einbauen?


    Liebe Grüße!

  • Wenn du kein Problem mit dem "Ballverhalten" deines Hundes hast und der Hund auch kein Problem hat - also keine starken Stressanzeichen, kein übermäßiges Rumgehibbel, kein "Kopf ausschalten" ... wieso machst du dir dann Sorgen? ;) Ob das nun irgendjemand schon als bedenklich einstufen würde, ist doch wurscht, so lange IHR kein Problem habt.


    Beutespiele "fördern" und trainieren natürlich in gewisser Weise das Beuteverhalten. Aber auch das ist nicht grundsätzlich schlimm, sondern sollte zusammenhängend betrachtet werden und/oder genutzt werden.

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  • Hallo,


    ein Balljunkie ist nur auf das Objekt der Begierde fixiert. Er schaut nur das Objekt an, und es interessiert ihn auch nichts anderes mehr (kein Hund, kein Mensch, nichts). Dann hat man einen Balljunkie. Kann aber auch mit Frisbee usw passieren.


    Ich würde ehrlich gesagt nie einem Hund einfach nur Bälle werfen. Ein fliegender Ball ist ein Bewegungsreiz. Für mich ist das Werkzeug um Beherrschung zu üben. Das heißt, ich werfe den Ball, der Hund muss warten bis ich ihn schicke. Oder ich werfe den Ball, Hund muss mit mir im Fuß vom Ball weg, oder/und zum Ball hingehen, bis ich ihn schicke. Dann werf ich denn Ball und der Hund darf einfach hinterher rennen muss ihn aber anständig apportieren. Außerdem finde ich sollte man nicht immer nur mit Bällen oder ähnlichen Objekten spielen, sondern Abwechslung reinbringen. Und bei einem Hund der eine Tendenz hat, sehr auf den Ball fixiert zu sein, würde ich eher weniger mit dem Ball spielen, da würde ich auf andere Spiele zurückgreifen.


    Ob ein Ball jetzt den Jagdtrieb fördert, kann ich dir so nicht beantworten, jedoch kannst du mit dem Ball Impulskontrolle (Beherrschung) üben bei sich bewegenden Objekten. Das ist eine gute Übung, um einen Hund auch bei sich bewegenden Wild, ruhig bei sich halten zu können. Siehe training oben wie beschrieben. Wenn ich nur werfe, der Hund immer unkontrolliert hinterherhetzen darf, kann ich mir vorstellen, das es ihm schwer fallen dürfte, sich zu beherrschen bei Wild.


    Wenn ein Hund gar keinen Jagdtrieb hat, denke ich findet er sich bewegende Objekte (Ball) auch nicht soooo spannend. Also gehe ich jetzt einfach mal davon aus, das ein gewisser Jagdtrieb schon vorhanden ist und das hinterherhetzen einfach unter Kontrolle gebracht werden sollte, dann gibt es auch kein Problem mit dem Jagdtrieb, meiner Meinung nach ist es ein Schritt den Jagdtrieb kontrollierbar zu machen und man bietet mit solchen Spielen auch eine Alternative an.

  • Danke für eure Antworten.
    Wir spielen ja immer mit verschiedenen Sachen.
    Dann werde ich mal üben das sie wartet, und nicht sofort hinterher darf.

    "Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren."

    (Bertolt Brecht)

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Eine gute Übung finde ich auch, das sie dich anschauen muss, und nicht nur den Ball. Also du hast den Ball, aber er fliegt erst wenn sie sich anschaut. Schaut sie, fliegt er, schaut sie dich wieder an, darf sie erst loslaufen.

  • Ballsucht ist auf jeden Fall ein Problem. Der Hund hat mehr Stress und du musst stets aufpassen, dass er keinen Ball erwischt. Zerkaute Bälle ersetzen ist noch das kleinste Problem. Es fördert auch Streit unter Hunden und wenn er an einen mit Ressourcenaggression gerät, ist die Beißerei vorprogrammiert.
    Also ich würde den Ball sein lassen und ein nicht-rollendes Spielzeug nehmen. Mit dem kannst du dann Übungen zur Selbstbeherrschung und Ressourcenverteilung machen.

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