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Kastrierter Hund pinkelt in die Wohnung wenn Hunde zu Besuch kommen

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    Huhu liebe Leute,


    ich habe ein seeeeeeeeeehr großes Problem.
    Mein Hund (Mittel-Spitz) ist seit Feburar kastriert, da er immer in die Wohnung der Eltern meines Freundes markiert hatte (die haben ebenfalls einen Hund).
    Seitdem hat sich das einigermaßen gelegt, aber nun fängt er an extrem bei uns in die Wohnung zu pinkeln, sobald ein Hund da ist bzw da war. Es ist dabei total egal ob er kurz vorher Gassi war. Er läuft während des Pinkelns meist durch die halbe Wohnung und zieht eine riesige Spur. Sofern das passiert gehen wir natürlich immer direkt mit ihm noch einmal raus. Es bringt jedoch nicht viel.
    Sonst pinkelt er eigentlich nicht so in die Wohnung. Eine Zeit lang machte er das auch mit mehreren kleinen Pfützen, wenn wir ihn für ne Stunde oder so alleine gelassen haben. Nun ist es höchstens nur noch eine kleine.


    Ich bin verzweifelt. Woran kann das liegen? & was kann ich dagegen am besten machen?
    :(

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  • Hallo,


    zunächst mal: Ein Rüde kann eigentlich immer pinkeln. ;) Auch wenn er vorher draußen war. Newton ist zumindest nur nach seiner großen Runde komplett "leer".


    Gesundheitlich ist alles ok? Es kann ja durchaus sein, dass er durch die Kastration inkontinent geworden ist.


    Wurde denn jemals Ursachenforschung betrieben, warum er bei den Schwiegereltern in der Wohnung markiert, bevor er deswegen kastriert wurde? Wer hat euch denn in diesem Fall zur Kastration geraten? Das Problem gelöst hat sie ja nicht.


    Ich glaube, bevor man beurteilen kann, woran das liegt, bräuchte man schon noch mehr Infos.


    Grüße,
    Rafaela

  • Also gesundheitlich ist alles in Ordnung. Er hält sonst ja auch ma bis zu über 15 Stunden durch. Was selten passiert, nur wenn wir mal etwas länger schlafen.


    Wir haben ihn letztes Jahr zu uns geholt, weil die Vorbesitzerin keine Zeit mehr für ihn hatte. Seitdem hat er sich vom Wesen her etwas verändert. Er wurde dominanter und territorialer. & musste halt alles markieren, was ging. Deshalb haben wir uns für eine Kastration entschieden. An sich hat sichs ja geändert, außer ein Hund kommt zu uns in die Wohnung.

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  • Dein Rüde pinkelt nicht weil er muß, sondern er markiert!
    Du schreibst, er macht es wenn andere Hunde in seinem "Revier" sind oder waren und wenn er alleine bleiben muß. Bei letzterem wird er wohl Stress haben.


    Ich würde ihm mal eine klare Ansage machen, wenn er wieder markieren will, sobald Hundebesuch da ist.


    Das Problem scheint ja schon länger zu bestehen, du schreibst, er hat das schon vor der Kastration bei den Eltern deines Freundes gemacht.

  • Spitze haben ein sehr ausgeprägtes Gefühl für ihr eigenes und fremdes Territorium.


    Sie sind darauf selektiert ihr eigenes nicht zu verlassen, fremde nicht zu betreten und in das eigene keinen anderen hereinzulassen.
    Somit ist es für Deinen Spitz ein sehr großer Stressfaktor im Territorium eines fremden Hundes sein zu müssen, genauso wie einen Fremden im eigenen zu ertragen.
    Und bei Stress pinkeln Hunde...
    Ich würde ihm den Stress ersparen. Dafür ist es die falsche Rasse.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Also besser keine Hunde nach Hause holen um ihn den Stress zu ersparen?


    ich vermute auch, dass es stress für den hund ist, allein wie er sich auch so verhält.


    da ich mit meinem freund und seinem bruder zusammen wohne & die freundin von seinem bruder sich nun nen welpen geholt hat, wirds schwierig, denn der ist halt nun oft mit da. aber wenn dann der hund der schwester noch dazu kommt wirds wahrscheinlich zu viel oder?
    wenn nur der welpe da ist gehts mit dem pinkeln bei unserem, aber sobald dann noch eine 2 da ist, ists echt kritisch..

  • Andererseits kann man nicht sein ganzes Leben nach dem Hund ausrichten. Ich finde, da muß er mal durch.
    Besuch muß ab und zu eben sein, auch evtl. mit Hund. Ich würd ihn dabei im Auge behalten und wenn er anfängt zu markieren, schimpfen.
    Der Hund hat ganz einfach nicht die Bude vollzupieseln, wenn ihm was nicht paßt!

  • Mein Spitz muss da nicht durch. Warum sollte ich mir eine Rasse zulegen, um dann die Eigenschaften mit Füßen zu treten...

  • Mein Spitz muss da nicht durch. Warum sollte ich mir eine Rasse zulegen, um dann die Eigenschaften mit Füßen zu treten...

    Dann dürfen deine Freunde also niemals ihre Hunde mitbringen?
    Wenn das bei uns so wäre, dann hätt ich bald keine Freunde mehr.
    Im Gegenzug geh ich auch nirgendwohin wo mein Hund nicht willkommen ist.

  • Dann dürfen deine Freunde also niemals ihre Hunde mitbringen?

    Wir haben viele Freunde mit Hunden, die sich auch gut verstehen - allerdings kommt irgendwie niemand auf die Idee, dass man sich gegenseitig zu Hause besucht mit Hund im Schlepp. Wir treffen uns zum Gassi, in der Kneipe, in Biergärten, auf Festen usw. - aber nicht zu Hause. Selbst ein Garten ist für viele Hunde "Eigentum" - da werden keine anderen Artgenossen akzeptiert.


    Ich habs hier schon mal geschrieben:


    Muss man einem Hund zumuten, ab und an einen Artgenossen zu Gast zu haben - im eigenen Revier? Ich weiß nicht ... muss das wirklich sein? Wenn ich merke, es geht ihm dabei nicht gut, dann das lass ich das doch. Und das Markieren spricht doch eine eindeutige Sprache - "MEINS", NICHT DEINS, KLAR?!


    Wird ein zusätzlicher Hund angeschafft oder zieht ins gleiche Haus, ist das was anderes - da können die Tiere mit der Zeit lernen, sich gegenseitig zu akzeptieren und miteinander auszukommen. Ist ja eine Rudelerweiterung und ein ganz anderes Thema.


    Jedes Wesen hat seinen Ruhepunkt, sein Gewohntes ... und das ist das Daheim. Ich will ja auch nicht, dass mein Mann irgendwelche Freunde mitbringt - einfach mal so - und mir deren Gesellschaft aufs Auge drückt. Wenn, dann planen wir das gemeinsam, die meisten seiner Kumpels wollte ich auch gar nicht zu Besuch haben - die können sich gerne sonstwo treffen ... Aber ein Hund kann schlecht sprechen und sagen: auf den hab ich keinen Bock, den will ich nicht in meinen vier Wänden


    Wenn ein Tier ansonsten gelassen ist und gehorsam und außerhalb des eigenen Daheims souverän gegenüber Artgenossen ist - muss ich dann als Mensch hingehen und ihm fremde Gesellschaft in seinem Daheim aufzwingen? Und dann erwarten, dass alles Friede-Freude-Eierkuchen ist?


    Wir haben außerdem noch zwei Kater - es hat lang genug gedauert bis die mit unserem Hund zweifelsfrei klar kamen. Alleine schon deshalb, käme ich nie auf die Idee, mal eben noch einen anderen Hund ins Haus zu lassen.


    Zu uns kommen nur Menschen zu Besuch - keine Tiere.

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    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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