Verschiedene Fragen / Wie soll ich mich Verhalten
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Naja, dafür nehme ich "Bleib".
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Hallo,
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Patin, kannst ja Deinem Hund sagen was Du willst - wenn Du damit klar kommst, ist doch alles gut.
"Sitz" und dann "bleib" ist beim Begleithund nicht erlaubt. Da muss Sitz genügen.Da die Begleithundeprüfung Basis für viele Sportarten mit dem Hund ist, ist es doch sinnvoll, gleich die geforderten Begriffe zu nutzen und keine eigenen zu verwenden. Was an sonstigen Kommandos zusätzlich (friss, schlaf, brings her usw.) verwendet wird, interessiert da ja niemanden, solange die Grundkommandos funktionieren, die für die Übungen in der Prüfung vollkommen ausreichen. Und für den Alltag auch. Ist doch prima ... ;-)
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Naja...solange man nicht für eine Begleithundeprüfung trainiert kann man sagen was man will und Kommandos nutzen wie man will. Sollte es aber wirklich so sein, dass man (irgendwann) für eine BH trainiert, ist das "Hier" als Abruf im Alltag auch nicht nutzbar, denn das klassische "Hier" wird in der BH nur aus dem Platz und mit Vorsitz/Rumruf und auch nur in diesem Kontext verwendet.
Aber nicht jeder ist auf eine BH aus und deshalb können die Begriffe eigentlich verwendet werden, wie man will. -
Aber nicht jeder ist auf eine BH aus und deshalb können die Begriffe eigentlich verwendet werden, wie man will.
Logo, sind ja nur Worte - wir sind auch nicht (mehr) auf die BH aus - aber das Training war Gold wert.
ist das "Hier" als Abruf im Alltag auch nicht nutzbar, denn "Hier" wird in der BH nur aus dem Platz und mit Vorsitz/Rumruf und auch nur in diesem Kontext verwendet.
Ich nutze es im Alltag und natürlich hat Charly dann vor mir Sitz zu machen - das ist recht praktisch, wenn auch natürlich nicht immer erforderlich. Ob er dann in den Fuß gehen soll, entscheide ich anschließend. Muss er nicht immer und sollte er auch nicht automatisch machen ... ;-)
Egal - die Frage der TS war ja, ob das HIER sich "abnutzt" und sie weitere Kommandos für unterschiedliche Situationen einführen soll. Ich würde es nicht tun - warum auch. So ist alles übersichtlich, klar und einfach - für beide Seiten.
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Ein Superwort ist für den ein oder anderen Hund nicht verkehrt. ich habe einen Sichtjäger. Da bietet sich ein Super-Rückruf an, um den Hund am Nachgehen zu hindern. Das ist aber ein individuelles Ding und muss jeder für sich entscheiden. Ist ja auch sehr trainingsintensiv ;). Habe ich solche "Ausnahmesituationen" nicht, reicht ein stinknormaler Rückruf (bei der TS das Hier). Um zu vermeiden, dass sich der Rückruf abnutzt, kann man auch von Mal zu Mal unterschiedlich belohnen (Mal Spielzeug, mal Rennspiel, mal Futter, mal wasauchimmer). Das kann verhindern, dass der Hund abwägt zwischen "Hmmm geh ich zum altbekannten trockenen Leckerli, dass immer folgt, wenn ich komme?" oder "renn ich lieber den anderen Hunden nach?". Aber auch das ist eine individuelle Geschichte. Meine Hündin kommt immer, mein Rüde wägt ab, wenn ich die Belohnung nicht spannend mache.
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Aber doch gerade die Ausnahmesituationen erfordern ein unmissverständliches Kommando. HIER heißt "komm sofort her" und basta. Obs nun daheim ohne Ablenkung ist oder wenn in der Ferne ein Hundekumpel oder ein Reh lockt ...
Ich bin echt nicht die Expertin. Aber ich habe festgestellt, dass kurze, immer gleiche und oft angewendete und wenige immer wieder belohnte Kommandos bei unserem Hund viel besser ankommen, als wenn ich variiere. Es gibt keine Missverständnisse über das, was ich grad von ihm erwarte.
Und die Leckerli-Qualität muss man eben anpassen, wenn nötig, um die Motivation zu halten. Wobei ganz nebenbei ein Freuen und Loben der Gehorsamkeit ebenso wichtig, wenn nicht viel wichtiger ist.
Und natürlich spreche ich von einem Hund, der im Alltag funktionieren soll und nicht von einem Spezialisten, der viele verschiedene Aktionen durchführen muss, von denen natürlich jede ein eigenes Kommando hat.
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Ich bin echt nicht die Expertin. Aber ich habe festgestellt, dass kurze, immer gleiche und oft angewendete und wenige immer wieder belohnte Kommandos bei unserem Hund viel besser ankommen, als wenn ich variiere.
Deswegen sage ich ja, dass das eine total individuelle Geschichte ist. Wenn das bei eurem Hund gut funktioniert, habt ihr den optimalen Weg scheinbar gefunden. Einen jagenden Hund wirst du aber nicht oder nur in den allerseltensten Glücksfällen vom Jagen abhalten, wenn du mit der immer gleichen Belohnung in der Hand das Alltagskommando fürs Rankommen verwendest. Jagen ist selbstbelohnend und für den Hund einfach...naja..sagen wir es mal so platt...geiler in dem Moment als das handelsübliche "Hier" und der Brocken TroFu oder der Ball. Und ich rede hier tatsächlich nur von eben diesen Situationen, die für den Hund wirklich brenzlig sind. Dafür ist ein zweiter, ein Superrückruf, sinnvoll. Hundekumpel und Rehe kann man da überhaupt nicht miteinander vergleichen. Der Reiz ist ein ganz anderer und muss anders behandelt werden.
Und da die TS einen Superrückruf aufbauen möchte, gehe ich jetzt einfach mal davon aus, dass da ihrerseits Bedarf besteht.

Auch was die Belohnungsart angeht: Freuen und Loben wird von manchen Hunden nicht so toll eingestuft wie ein Leckerchen. Anderen Hunden geht Lob über alles, manche fühlen sich von zu viel Action auch eingeschüchtert, wieder andere finden nichts toller, als mit dem Spielzeug belohnt zu werden. Auch das ist eine individuelle Geschichte. Mein Rüde braucht als Belohnung Action (Rennspiele, Zerrspiele, dem Leckerchen hinterherflitzen und ganz viel Lob), der Hündin reicht ein schlichtes, nettes "Gut", meinem BC-Mix tatsächlich nur ein gesäuseltes "Brav" ohne Aktion und die erste Aussiehündin fand Leckerchen und Lob toll, aber bitte nicht anfassen.
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charly2802: Mich interessiert es halt nur, ob Sitz und Platz eine tiefere Bedeutung haben, da ich das so überflüssig finde.

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Meine Hündin kann zwar Sitz, ich brauche sitz allerdings nie. Platz kann sie daher gar nicht. Dafür kann sie hier, bleib, warte, pfui, aus, komm. Das sind die Kommandos, die ich tagtäglich im Alltag brauche und die sitzen dafür perfekt.
Ich habe ihr "hier" ohne Vorsitz gelernt, da ich keine Prüfung mit ihr machen werde. Bei "hier" gibt`s ein Leckerlie, bei allen anderen Kommandos habe ich die Leckerlies wieder abgebaut. -
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Hallöle,
Labrador, 8 Monate1. Ich rufe unseren Hund immer mit "Hier" aus dem Spiel mit anderen Hunden. Als Belohnung spiele ich dann auch mit ihm. Wenn er gerade nichts so spannendes macht, hab ich überlegt, ihn mit "Komm her" zu rufen (Belohnung meist leckerlie). Da reagiert er einfach überhaupt nicht drauf. Auf "Hier" schon. Also ist "Hier" bei uns so etwas wie das superwort.
Soll ich das nun auch bei kleineren Dingen benutzen? Ich hab Angst, dass sich das dann abnutzt und er früher oder später gar nicht mehr kommt. Wie macht ihr das?Das "Hier" würde ich weiterhin nur selten benutzen und das Komm her dafür besser durchsetzen. D.h. wenn er beim zweiten Mal nicht reagiert, gehst du hin und holst ihn ab.
2. Wenn er zu Hause mit seinem Spielzeug spielt, wirft er es manchmal hin und her, sodass es in für ihn unerreichbare Ecken fliegt. Dann bellt er es wie verrückt an. Wie soll ich mich verhalten? Ignorieren?
Beim "Bellen wie verrückt" würde ich ihn ignorieren oder wenn du nicht ignorieren kannst (Nachbarn), würde ich das Spieli wegpacken. Bellt er einmal und schaut dich kurz an, würde ich es ihm geben. Oder wenn er zu dir kommt, dich anstupst und wieder hinläuft auch.
Aber so ein Bellen halte ich für recht unhöflich und würde es deshalb nicht unterstützen.3. Wenn er sich draussen wo festschnuppert, versteck ich mich hin und wieder. Wenn er mich dann sucht und ich mein Versteck preisgebe, soll ich mich dann über ihn freuen oder lässig und normal einfach weitergehen?
Freuen ;-)
4. Sehr selten, aber hin und wieder, bellt er durchs Fenster von drinnen plötzlich Gegenstände an. Es Macht den Eindruck, als seien sie ihm nich ganz geheuer. Wie soll ich mich verhalten? So einen Vogel auf der Baumkrone kann ich ihm ja schlecht zeigen.
Geh zu ihm hin, setze oder stelle dich neben ihn. Zeig, dass du ihn ernst nimmst und schau ob du was gruseliges sehen kannst. Wenn nicht, dann kann man in ruhigem Tonfall sagen "da is doch gar nix, alles ok", wenn schon, dann sowas wie "oh hast du ein ... entdeckt! Supi" und wieder weg vom Fenster.
Das Lob unterbricht in dem Fall dieses Verhalten und zeigt ihm, dass du dich kümmerst und dann übernimmst. Das funktioniert am besten bevor der Hund eine Bellarie startet. Dann würde ich ihn eher strenger vom Fenster weg scheuchen. Einmal Wuffen/Melden ist ok, aber nicht hysterisch werden. - Vor einem Moment
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