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polyendokrines Autoimmunsyndrom (Schmidt-Syndrom)

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    Hallo Leute,
    ich habe einen fast 10-Jahre alten Großpudel mit einem Schmidt-Syndrom, er hat SDU, Morbus Addison und Diabetes Insipidus. Ich wollte einfach hier mal in die Runde fragen, ob es hier noch andere HH gibt, die so einen Hund haben oder hatten. Welche Erfahrungen habt ihr gemacht, wie haben sich Eure Hunde entwickelt bzw sind mit den Erkrankungen zurechtgekommen? Hatten sie eine verkürzte Lebenserwartung? Zusätzlich hat meiner noch einen Herzklappenfehler Klasse 1, aber das Geräusch wird langsam lauter :( : . Ich fühle mich mit diesem Schmidt-Syndrom ziemlich allein und hoffe, dass es noch andere da draussen gibt, die dazu was sagen können.


    Liebe Grüße Tanja

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  • Ich wusste, das unser Schnuffel eine recht seltene Erkrankung hat, deswegen hatte ich gehofft, in diesem großen Forum Leidensgenossen zu finden oder auch Leute, die mit so etwas zu tun haben oder hatten. Vielleicht findet sich ja noch jemand.

  • Ich kenne mich mit der Erkrankung nicht aus und höre gerade zum ersten Mal davon. Habe deswegen gerade mal nachgelesen. Ich kenne jede dieser Erkrankungen nur einzeln oder ggf. in zweier-Kombi, daher bin ich neugierig :-)
    Hat dein Hund tatsächlich einen Diabetes insipidus? Laut www gehört zu diesem Syndrom ja ein Diabetes mellitus dazu. Und wenn tatsächlich Diabetes insipidus, wie wurde der diagnostiziert? Ich frage weil ein schlecht eingestellter Addison ja auch Diabetes insipidus-ähnliche Symptome auslöst…
    Ist dein Hund denn gut eingestellt? Seit wann lebt er damit?
    Eine Bekannte von mir hatte einen Tibet Terrier mit Addison + SDU. Ersteres wurde mit ca. 1 Jahr diagnostiziert. Er hatte immer schütteres Haarkleid, neigte zu Hautproblemen und war schwierig einzustellen und musste daher recht engmaschig überwacht werden, aber er wurde immerhin fast 14 Jahre alt, was keiner jemals erwartet hat.

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  • Also, mit dem Morbus Addison ist das tatsächlich nicht ganz eindeutig, da er eigentlich mit " zu wenig" auskommt und der ACTH Test damals vor 8,5 Jahren normal war...Ich hatte damals mit meinem Hund eine Addison-Krise mit Muskelzittern, Blut wie Sirup, Kalium extrem erhöht und NaCl viel zu niedrig. Er wurde dann mit den Medis eingestellt und man sagte mir, das muss er ein Leben lang haben. Im letzten Jahr fing dann die SDU an, während der Einstellundgsphase fing er an zu trinken wie ein Loch und dementsprechend zu pieseln...Nachdem dann meine TA des Vertrauens gemeint haben, jetzt ist es ihnen auch zu heikel, der Hund hat ein bisschen viel gleichzeitig, sind wir in Oberhaching beim Endokrinologen gelandet. Der meinte, einen typischen Addison hat er nicht. Da er aber schon so lange die Medis kriegt, kann man nicht zurückfahren. Den Diabetes Insipidus hat er eindeutig durch das spez Gewicht des Urins erkannt, dann wurde ausprobiert, ob er er auf das ADH reagiert. Das war der Fall, SDU ist jetzt auch gut eingestellt. Fell ist ok, wie man auf dem Bild sieht, er ist ansonsten ganz normal, kein Mensch kommt auf die Idee, dass er so krank ist. Nur unserem Geldbeutel sieht man es an. Auf die Frage, woher das kommt, meinte er, es kann das Schmidt-Syndrom sein, kann auch ein Hypophysenadenom :ka: , die Therapie ist immer die Gleiche: Substitution und immer schön am Ball bleiben.

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