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Kitten zu Hund - Schnapsidee?

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    Hallo,
    brauche mal den Rat aller Hund- und Katzenhalter.


    Unser Rüde wird im Sommer 2 Jahre alt und ich bin mom am überlegen, ob wir uns nicht noch eine Katze ins Haus holen. Ein Kitten, um genauer zu sein.


    Ich habe nun weniger Sorge um das Kätzchen, da ich denke, wir bekommen die Zusammenführung mit unserem Hund gut hin. Er ist gut verträglich und an Katzen zwar interessiert aber in keinster Weise aggressiv. Er musste im Alter von 4 Monaten operiert werden, in den zwei Tagen beim TA sind die praxiseigenen Katzen um ihn herumspaziert- da hat er wohl gelernt, mit Katzen "umzugehen".


    Sorgen mache ich mir eher um den Hund. Wenn die Katze die Herrschaft übernimmt, wird er da womöglich auch mal ganz schön vermöbelt?
    Habe da so wunderschöne Hund-Katze-Kuschelbilder im Kopf, frage mich aber, ob die Erfüllung meines Wunsches nicht auf Kosten des Hundes geht.
    Genau sagen wird's mir wohl keiner können, aber eure Erfahrungen würden mich sehr interessieren!


    Würdet ihr meine Idee grundsätzlich befürworten oder ratet ihr eher ab? Möchte nichts falsch machen und vor allem allen Tieren gerecht werden...


    Viele Grüße
    Granita

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  • Ich habe vier Katzen und einen Hund und da wird niemand vermöbelt.
    Die fressen sogar aus einem Pott.


    Informiert Dich aber vorher, wie Du die beiden am besten zusammenführst, so dass keine Eifersucht entsteht.

  • Ein Kitten wird deinen Hund vermutlich als Kuschelpartner "missbrauchen", aber auch als Sparringspartner. Nicht böse bekämpfen, aber auch ein Kitten muss kämpfen lernen und seine Kräfte austesten. Und dabei hauen Katzen mit den Krallen zu. Kann mir schon vorstellen, dass dein Hund mal eine Kralle auf die Nase bekommt, oder die Katze den Hundeschwanz als Spielobjekt missbraucht. :ugly:
    Könnt ihr vielleicht zwei Kitten aufnehmen, am besten Wurfgeschwister? Dann können die Katzen miteinander kämpfen und vermutlich werden dann zwei Katzen mit eurem Hund kuscheln :herzen1:

    Fotos und Geschichten von meiner WG mit zwei Katern:

    Nico und der kleine Quatschkopf Poldi


    Ruht in Frieden, meine lieben Wurfbrüder-Kater, Hektor (*3.8.2010 + 5.10.2015) und Iason (*3.8.2010 + 13.12.2019)

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  • Und was ich auch noch gerne fragen würde:
    Hast du Erfahrung mit Katzen, also weißt du was auf dich zukommt? Einer Katze kannst du z.B. nichts verbieten, die macht das trotzdem. Bitte nicht nur eine Katze holen, weil sie so schön mit Hund kuscheln könnte.
    Auch eine Katze will versorgt werden, wenn ihr in Urlaub fahrt. Die kann man nicht wie einen Hund mitnehmen.
    Etc.

    Fotos und Geschichten von meiner WG mit zwei Katern:

    Nico und der kleine Quatschkopf Poldi


    Ruht in Frieden, meine lieben Wurfbrüder-Kater, Hektor (*3.8.2010 + 5.10.2015) und Iason (*3.8.2010 + 13.12.2019)

  • Sorry, ein Kitten allein geht gar nicht.
    Ein Hund ist KEIN adäquator Sozialpartner für eine Katze.
    LG von Julie

    Größe bedeutet nichts! Sieh mich an, nach meiner Größe beurteilst Du mich? Tust Du das?
    Aber das solltest Du nicht.
    Meister Yoda "Das Imperium schlägt zurück"

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Das wollte ich auch gerade sagen.
    Wenn dann doch bitte zwei Kitten.
    Und wenns aus irgendeinem Grund wirklich nur eine Katze/Kater alleine sein soll, dann bitte eine die nicht (mehr) mit anderen Katzen verträglich ist aus dem Tierheim/TS =)

  • Hektorine: Nein, leider habe ich keine Katzenerfahrung, weiß also nicht genau, was auf mich zukommt. War aber nebenbei erwähnt beim Hund genau so.
    Hat aber trotzdem gut geklappt!
    Beim Thema Katze stehe ich wirklich ganz am Anfang, besitze noch nicht mal ein Katzenbuch und habe auch noch nicht wirklich gegoogelt.
    Erstmal möchte ich prinzipiell klären, ob eine Katze für uns in Frage kommt. Wenn mir wegen des Hundes alle abraten würden, würde ich das Thema nicht mehr weiter verfolgen...
    Vielleicht könnt ihr mir aber hier weiterhelfen: Hunde kommen doch in der Regel als Welpe auch alleine in den neuen Haushalt. Warum soll das bei Kitten anders sein, vorausgesetzt, dass es Freigänger werden? Draußen sehe ich nie Katzen gemeinsam, warum sollten sie also für ihren Aufenthalt drinnen unbedingt zu Zweit sein?
    Die Katzenbesitzer, die Freigänger haben und die ich kennne, haben alle nurEinzelkatzen. Die waren ja auch alle mal klein....
    Ist wirklich eine ernstgemeinte Frage...


    Danke für eure Antworten!


    Granita

  • Ich versuche mal eine Antwort:


    Also Katzen sind sehr soziale Wesen, und sie unterscheiden zwischen dem draußen-Revier und dem drinnen-Revier. Draußen sind sie schon Einzelgänger, also sie jagen alleine und führen auch Revierkämpfe aus. Aber in der Wohnung lieben sie es zu kuscheln und auch mal spielerisch mit einem Katzenkumpel zu kämpfen.
    Vorausgesetzt: Sie haben eine entsprechende Sozialisierungsphase erleben dürfen. Das heißt mindestens 12 Wochen gemeinsam mit der Katzenmama (und den Geschwistern). Und wenn sie nach diesen 12 Wochen ein neues Zuhause bekommen, sind sie ja immer noch winzig und Kitten, und die Sozialisierungsphase ist nicht abgeschlossen.


    Wächst nun so ein Kitten alleine auf, dann hat es keinen Katzengefährten, mit dem es die immer neu auftauchenden körperlichen und geistigen Fähigkeiten spielerisch austesten kann. Es braucht aber diese spielerischen Kämpfe, um zu lernen, auch später mit anderen Katzen in der Draußenwelt zurecht zu kommen, und sucht sich andere Testmöglichkeiten. Evtl. Möbel, Tapeten oder auch deinen Hund.
    Und so ein Kitten darf man übrigens auch nicht sofort nach draußen lassen, das muss geimpft werden, und es muss reifer werden, um draußen zurecht zu kommen. In dieser Zeit hätte es bei dir als Einzelkatze überhaupt keine Chance auf Katzenkontakt, also schlimme Versäumnisse in der Sozialisierung. Kastrieren sollte man Katzen (egal ob Kater oder Katzendame) übrigens auch unbedingt, mit ca. 6 Monaten. Das ist aber das nächste Thema, ich will dich nicht überfrachten :smile:


    Die Einzelgänger, die du kennst, wurden Einzelgänger, weil sie in ihrer Kittenzeit nicht die Möglichkeit hatten, gemeinsam mit einem Katzenkumpel aufzuwachsen. Und solche Katzen sind dann wirklich meistens zu einem Einzelgängerdasein verurteilt (auch in der Wohnung), weil sie den liebevollen-spielerischen Umgang in Kitten- und Jungkatzenzeit nicht lernen durften und daher oft wirklich unverträglich sind mit anderen Katzen.


    Ich freue mich sehr, dass du dich erstmal informierst. Es gibt meiner Meinung noch sehr viele Sachen über Katzen (vor allem Kitten), die du wissen solltest, damit du später nicht überrascht bis entsetzt bist.
    Vielleicht wäre dieser Thread auch besser in der Katzenabteilung aufgehoben :smile:

    Fotos und Geschichten von meiner WG mit zwei Katern:

    Nico und der kleine Quatschkopf Poldi


    Ruht in Frieden, meine lieben Wurfbrüder-Kater, Hektor (*3.8.2010 + 5.10.2015) und Iason (*3.8.2010 + 13.12.2019)

  • Schau mal, das sind meine Kater (Wurfgeschwister):


    Sie kuscheln aber auch sehr oft mit mir (einzeln) und das würden sie sicher auch mit deinem Hund machen. Also keine Angst, dass zwei Katzen automatisch nur zusammenkleben würden.

    Fotos und Geschichten von meiner WG mit zwei Katern:

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  • @ Hektorine: Deine zwei sind ja herzallerliebst!
    Aber kannst du mir mal ein Beispiel nennen, was genau du mit entsetzt und überrascht meinst? Was hat dich bei deinen Katzen entsetzt?
    Sorry, wenn ich so plump frage, aber die positiven Seiten brauchen wir hier glaube ich nicht zu diskutieren... Besser vorbereitet ist man, wenn man die negativen Seiten kennt...


    Bin gespannt!


    Granita

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