Unsere Junghunde...der alltägliche Wahnsinn Teil IV

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  • Wie ist hier eigentlich die Verteilung mit den Büro- (oder Arbeits-) Hunden?

    Ich hab immer gedacht, es wäre voll supi wenn mein Hund mit auf die Arbeit käme. Aus verschiedenen Gründen ginge das nur in Ausnahmefällen, deswegen muss ich da gar nicht überdimensioniert drüber nachdenken - aber Erfahrungen interessieren mich schon.

    Ich habe ein eigenes Büro, weswegen Nero sich da durchaus hinlegen und schlafen könnte. Aber ich glaube das wäre ihm alles zu doof und er würde anfangen an mir rumzunerven und sich schlichtweg langweilen. Ich bin ja auch zum arbeiten da und kann den Hund nicht bespaßen.
    Die Alternative für ihn ist dann eben (alleine) zuhause zu bleiben. Alleinsein ist ja auch nicht das gelbe vom Ei, aber ich glaube hier kann er sich besser entspannen und beschäftigen :???:

    Mal ganz davon abgesehen, dass ich ein Schild an meine Bürotür hängen müsste "Achtung, schubsender Hund" |) Der wäre jedesmal auf 370, wenn jemand reinkäme und was von mir will. Das müsste ich dann mit ihm trainieren und üben und eine eigentliche Arbeit ist dann gerade wieder Nebensache...

    Also: wie klappt das bei euch, wie finden Chefs und Kollegen das, hat Hundi da wirklich Mehrwert von oder macht ihr das nur, damit er nicht zu lange alleine ist?

  • Ich würde das hier nicht als klassischen Büro Alltag sehen, daher sind meine Antworten wohl nicht ganz so tauglich =)
    Ich arbeite oft von Zuhause aus, wenn wir im Büro sind, dann oft alleine.
    Vom Telefon mal abgesehen ist es hier echt ruhig. Holly kommt mit seit sie ein Welpe ist und pennt.
    Zu Mittag gibt's ne schöne Runde im Park und auf der Hundewiese ums Eck, dann wird wieder gepennt.
    Bespaßt wird sie dazwischen nicht.

    Mal abgesehen von Jugendlichen Flausen mit 4-6 Monaten macht sie das mittlerweile richtig gut und fühlt sich hier wie Zuhause.
    Finde ich persönlich besser als Zuhause bleiben - zumindest für uns in unserer Situation.
    [*]Nur wenn hier viel los ist und sie nicht zur Ruhe kommen könnte, geht es in die HuTa. Das weiß ich aber immer vorher =)
    [/list]

  • meine zwei sind auch Bürohunde. anders geht es nicht und ohne das OK vom Chef wäre der Zweithund auch nicht eingezogen.
    ich bin täglich 10h im Büro, 30min noch der Weg - also würden die Hunde 10,5h alleine sein. einen Sitter könnte ich mir nicht leisten.

    Bespasst wird hier nur morgens ein bisschen von unseren Arbeitern - bissi knuddeln, bisschen zergeln. Nach dem gemeinsamen Kaffee gehen die Hunde schlafen. ab und an lasse ich sie in den Innenhof und da dürfen sie toben.
    Sonst schlafen sie/liegen in ihren Körbchen.

    Meine Mittagspause verbringe ich mit Gassi gehen.

    Bei Ziva hat es - dadurch dass wir am Anfang einiges versaut haben (Dauerbespassung durch Kollegen :muede: ) eine Weile gedauert bis sie kapiert hat dass Büro nicht Action heisst. Welpi war schon ab dem dritten Tag bei mir mit im Büro. Im Moment binde ich die Hunde noch an, da sie gerne miteinander toben würden.

  • Ich hab zwar keine Bürohunde aber es ist ja egt immer das gleiche wenn mam seinen Hund irgendwo mitnimmt - er muss runterfahren lernen, Reize ignorieren lernen und gut mit Langeweile zurecht kommen, damit Hund möglichst unauffällig ist. Hier hapert es bei Livi daran, dass sie jeden Menschen begrüßen muss (ist aber ganz nett dabei mittlerweile, gar nicht mehr stürmisch) und Nova langweilt sich schnell und fiept dann rum :roll: Wir arbeiten dran. Wird ja auch alles besser je älter sie werden.

  • Emma ist auch Bürohund bei meinem Mann. Ohne das OK der Firma/Kollegen, wäre bei uns kein Hund eingezogen, da wir beide Vollzeit arbeiten.

    Sie hat das von Anfang an kennengelernt, dass im Büro Ruhe ist und schläft die meiste Zeit oder beschäftigt sich ruhig allein mit nem Spielie.
    Anfangs war sie an ner 3m Leine, da sie alles und jeden noch recht stürmisch begrüßt. Mittlerweile lässt sie sich aber gut auf den Platz schicken und ist auch nicht mehr ganz so wuselig. Mein Mann ist aber auch meist nur mit einem Kollegen (aka bestem Kumpel) im Büro und so oft kommt da auch keiner rein. Direkt neben dem Büro is ne große Wiese, wo in der Mittagspause getobt werden kann, oder er geht mit ihr Gassi.

    Heute könnt ich Hundine wieder aussetzen! :mute: Erst hat sie sich in was echt ekligem gewälzt, kein Wasser in Sicht, also musste ich zu Hause den Gartenschlauch umfunktionieren!
    Dann kam hinter uns ein Mountainbiker angeschossen, mir ist fast das Herz stehengeblieben! Normalerweise lasse ich sie absitzen und mich ankucken, was auch gut klappt, aber das ging so schnell, dass ich voll erschrocken bin und Emma somit auch. Ich konnte sie gerade noch am Geschirr packen, weil sie sonst durchgestartet wäre. Sie hat sogar kurz geknurrt! Dabei wollte sie so doof seitlich an mir vorbeispringen, dass es mir voll in meine Hüfte gefahren is (ich kränkel diesbezüglich gerade etwas).

    Und zu allem Überfluss hat sie eben noch gemeint, es wäre lustig ne Fliegenklatsche zu schrotten, als ich einkaufen war! Das hat sie schon ewig nicht mehr gemacht! Und es waren nur 30 Minuten! Normalerweise bleibt sie locker 2-3 Stunden alleine. Versteh einer den Hund!

    Und während ich hier gerade tippe, liegt Hund unter mir und verpestet die Luft! :ugly: (Boah sind das Abgase!!!!)

  • ich arbeite zu Hause oder bin auf Diensteisen. Wir teilen uns das auf, entweder liegt Madame neben mir während ich arbeite oder sie fährt mit ins Büro mit meinem Partner. der ist selbstständig, also gar kein Problem.
    Allein bleiben kann sie so 6 Stunden tagsüber, jedenfalls ist das das Längste was wir bisher hatten. eigentlich limitiert das nur ihre Blase, sie ist sehr gern allein und schläft dann einfach :)

  • Wir sind ja beide Freiberufler und arbeiten zu Hause.
    Somit hat Zoey den Luxus, dass wire eigentlich immer da sind.

    (Aber wenn wir z.B. mal ins Kino wollen oder ne Ausstellung angucken etc. - da muss sie alleine bleiben - ich glaube wir waren mal bei 5 Std. - und ich glaube, sie pennt da auch nur...(endlich mal niemand, der dauernd rumläuft))

    Ich denke so 7 Std. würde sie evtl. hinbekommen, aber das wöllte ich eigentlich auch nicht...

  • Die Homeofficemenschen haben da wirklich Glück. Hundetechnisch :smile: Mein Beruf ist eigentlich auch prädestiniert für die Freiberufler-Szene, aber ich habe mich bisher nie getraut das in Vollzeit durchzuziehen. Festes Gehalt und Sozialversicherung über den Arbeitgeber sind schon Argumente :tropf:

    Vor ein paar Wochen gab es die Aktion "Kollege Hund", ich glaube vom deutschen Tierschutzbund? Die ansässige Medienanstalt und die Tageszeitung haben dafür Menschen gesucht, die sie an dem Tag begleiten können um zu zeigen, wie das mit Hund so auf der Arbeit funktioniert.

    Ich hab ja kurz überlegt, ob ich mich da melden soll :hust: Aber eigentlich wäre das geschummelt, er kommt ja nicht regelmäßig mit. Und er ist nicht das beste Beispiel für "Arbeitgeber schaut her, so unkompliziert geht das!"

    Aber ich finds toll, dass einige das so gut hinkriegen :dafuer:

    Und zu allem Überfluss hat sie eben noch gemeint, es wäre lustig ne Fliegenklatsche zu schrotten, als ich einkaufen war! Das hat sie schon ewig nicht mehr gemacht! Und es waren nur 30 Minuten! Normalerweise bleibt sie locker 2-3 Stunden alleine. Versteh einer den Hund!

    Ähm ja, das Thema hatte ich auch vor kurzem. Auch beim Einkaufen, auch die Fliegenklatsche. Und zwei Tage später noch mal, die andere Fliegenklatsche |)
    Nero hatte ein bisschen davon verschluckt und nachts hochgewürgt. Ich hoffe Emma bleibt davon verschont.

  • Also: wie klappt das bei euch, wie finden Chefs und Kollegen das, hat Hundi da wirklich Mehrwert von oder macht ihr das nur, damit er nicht zu lange alleine ist?


    Tetsu kommt seit er 12 Wochen alt ist mit ins Büro.
    Eine Fahrt dauert 45 Minuten und beinhaltet eine Bus- und eine Bahnfahrt. Öffentliche Verkehrsmittel findet er nicht prickelnd, aber er lässt es gut über sich ergehen. Wir wohnen in einer Großstadt und arbeiten in der Innenstadt, es ist also eine enorme Stressbelastung für ihn.

    Im Büro war er die ersten 3 Monate in einer Box und ich bin alle 2-3 Stunden raus gegangen. Die Box war er gewöhnt und schlief dort auch immer nachts (verschlossen) drin. Von Anfang an war der Büroalltag allerdings kein Problem, da er in seiner Box immer sofort umfiel und schlief. So gewöhnte er sich rasch an den Tagesablauf. Die Box steht nun immer noch dort und er benutzt sie häufig (ich verschließe sie nicht mehr) oder er liegt irgendwo so herum und schläft. Er hat halt von Anfang an gelernt, dass seine Zeit morgens vor der Arbeit ist und nachmittags nach der Arbeit ist.

    Im Büro schläft er die meiste Zeit oder ist total unauffällig bzw. bettelt mal kurz in der Mittagspause. Türklingeln, Boten, Mandanten die kommen und gehen etc. all das lässt ihn komplett kalt. Er kann im Flur direkt neben der Eingangstür liegen, er hebt nicht einmal den Kopf wenn jemand rein kommt..... Zu Hause ist das übrigens ganz anders, da rast er beim Klingeln zur Tür und begrüßt Besuch überschwänglich.

    Ich nehme ihn mit, da er ansonsten 8 Stunden alleine zu Hause wäre und das Alleinebleiben gestaltete sich von Anfang an etwas schwierig. Wir sind jetzt erst bei 4 Stunden sicherem Alleinebleiben. Vielleicht reduziere ich in der Zukunft die Tage, die er mit ins Büro kommt, da diese Fahrtwege halt immer Stress bedeuten, auch wenn er ruhig aussieht.

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