Rückschlag bei Angsthündin

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    Ich dachte wir wären schon so weit mit Anni und gestern Abend hatten wir einen Rückfall :/ Es kam aber auch alles zusammen Kleinhund der sich für einen riesen Hund hielt und an der Leine pöbelte, Hunde die in der Wohnung Terz machten und Männer die von hinten schneller liefen. Aber eigentlich dachte wir hätten vieles davon im Griff. Nun meine Frage ich laufe mit Anni eigentlich nur tagsüber weil sie momentan vom laufen am Tag plus Kopfarbeit noch genug ausgelastet ist und gestern sind wir in der Dämmerung gelaufen weil ich noch etwas erledigen wollte und sie unbedingt mit wollte (sie orientiert sich sehr an mehr und ist gerne in meiner Nähe aber ich kann sie auch alleine lassen) und ich dachte es wäre keine schlechte Idee nur leider, war es ein Reinfall. Ich war am WE mit ihr bei Verwandtschaft die auch Hunde haben und da war alles toll :cuinlove: sie ging nach überreden sogar in ein fremdes Haus und hat dort Würstchen gegessen und an den Hunden geschnuppert und lief dort sogar im eingezäunten Garten herum. Am Anfang hat sie nur zu Hause gegessen und bei Hunden ist immer noch vorsichtig obwohl sie im Rudel gelebt hat weil sie leider wohl gemobbt wurde. Kann es wirklich nur die Dämmerung gewesen sein? Was mir noch spontan einfällt ich hatte noch eine kürzere Leine verwendet keine Schleppleine sondern eine normale 2m Hunterleine weil ich für den Weg in den Ort keine "Fahrleine" verwenden wollte.


    Was ich noch erwähnen wollte, sie war auf den letzten Spaziergängen sehr entspannt nicht mal Schlitten mit Kindern als hier Schnee lag haben sie gestört im Gegenteil sie fand die sogar sehr interessant genauso Ski Langläufer. Ich hatte sogar Gefühl wir wären ein ganzes Stück weiter gekommen bis gestern.

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  • In der Dämmerung/Dunkelheit sind die meisten Hunde wachsamer als tagsüber.
    Deshalb kann es durchaus an der Dämmerung gelegen haben, dass Anni heute so stark reagiert hat.
    Andererseits kann es auch sein, dass sie in der Dämmerung eh schon angespannt war und es dann die Häufung der Vorfälle war, die irgendwann dafür gesorgt hat, dass das Maß voll ist. Stress kann sich auch ansammeln, und irgendwann ist es zu viel und der Hund löst aus.


    Ich würde evtl. ganz kurze Dämmerungsrunden in bekannter Umgebung einführen, um sie auch an diese Tageszeit zu gewöhnen. Natürlich nur, wenn sie damit klar kommt.


    Ansonsten kann ich dich beruhigen: Rückschläge sind bei Angsthunden total normal. Bei meiner Schwarzen hatte ich manchmal gerade am Anfang das Gefühl, dass wir einen Tanz aufführen: zwei Schritte vor, anderthalb zurück, einen vor, drei nach hinten, etc. Aber es wird trotz der Rückschläge stetig besser.

    "I've learned to trust my instincts and commit fully to my choices, that there are no "bad" decisions and that even wrong decisions aren't fatal." (Gillian Anderson)


    Der Spinner und sein Azubi

    Immer im Herzen dabei: Benny, Senta und Assunta und die vielen Tierheimseelen

  • Stimmt, dass habe ich wohl in meiner Euphorie vergessen es lief einfach zu toll und ich habe nicht dran gedacht das sie laufen in der Dämmerung nicht kennt und die Vorfälle haben sich heute einfach gehäuft.


    Ich denke ich werde das ab jetzt immer wieder mal einbauen nicht jeden Tag aber immer wieder.


    Danke für deine Erfahrung Sunti, dass beruhigt mich. Wie lange hast du deine Schwarze, denn jetzt? Wir haben Anni jetzt seit Juni letzten Jahres. Ja das Gefühl kenne ich, vor allem Anfang war es bei uns so.

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  • Die Schwarze lebt seit anderthalb Jahren nicht mehr
    :(
    Ich hatte sie anderthalb Jahre als Ehrenamtliche im Tierheim betreut und sie von einem Hund, der Panik vor allem hatte, zu einer echt genialen Begleiterin gemacht. Allerdings zu MEINER Begleiterin, ein potentieller Neuhalter hätte ihr natürlich erst mal beweisen müssen, dass er sie auch beschützen kann.


    Weil sie aber keiner wollte, habe ich sie später selbst adoptiert und sie hatte noch anderthalb tolle Jahre bei mir, bevor der Krebs gewann.


    Im Moment habe ich noch eine Angsthündin im Training, bei der erschwerend hinzukommt, dass sie eine Herdenschützerin ist und somit nur bedingt mit Menschen zusammenarbeitet. Aber auch sie ist eine ganz Tolle, die große Fortschritte macht - nur eben laaaangsam. ;)


    Durch die Tierheimarbeit habe ich einige Angsthunde betreut und weiß deshalb, wie vielfältig Ängste sein können und wie unendlich wichtig Geduld ist.
    Trotzdem tappt man doch auch nach all den Jahren manchmal in die Euphorie-Falle und mutet dadurch dem Hund zu viel zu. Ist aber kein Weltuntergang, wenn man in der Lage ist, das zu reflektieren und sich ggf zu korrigieren.

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  • Sunti :streichel: das ist wirklich klasse, durch dich hatte die Schwarze eine schöne Zeit und vor allem du hast sie ihrer Panik befreit. Gerade mit so einem Hund ist die Bindung, dann auch viel enger. Ich dachte immer mein erster Hund wäre mein Herzenshund aber mir geht es mit Anni ähnlich wie dir mit der Schwarzen sie vertraut mir immer und die Bindung wird enger als zu jedem anderem Hund den ich vorher hatte. Am WE hatte meine Verwandtschaft kurz mal Annis Leine in der Hand und sie rannte sofort zu mir :herzen1: an die Seite so nachdem Motto, "Guck mal die Fremde hat meine Leine" :D Je mehr diese Angsthunde auftauen um so mehr werden sie andere Hunde, Anni war beim Tierschutz rang niedrig und rannte immer aus Panik vor Menschen weg, bei mir zu Hause ist sie lustig und stellt inzwischen auch mal etwas an. Sie spielt gerne und ist schmusig.


    Ich habe meinen Podenco auch an Krebs verloren Knochenkrebs er hatte von heute auf Morgen ein "Ei" an der Schulter wir dachten noch er hätte sich wo angeschlagen, aber nein die Diagnose war eindeutig Knochenkrebs die Ärztin hat sofort zum einschläfern geraten und wir total überrumpelt. Ich weis bis heute nicht ob es richtig ihn gleich einzuschläfern aber wir haben dieser Ärztin vertraut und mein Podenco wurde eingeschläfert. Ich kann dir also gut nachfühlen wie es dir ging nachdem du die Schwarze hast einschläfern lassen müssen :(


    Das ist natürlich eine ganz dumme Kombination, die Trainerin die für Anni am Anfang hatte, betreute einen ähnlichen Fall da war es ein Schafspudel. Ganz ehrlich ich bewundere dich ich würde mir einen Angstbeißer nicht zu trauen, ich drück dir und vor allem der Hündin die Daumen. Ohne Leute wie dich würden solche Hund wohl eingeschläfert oder sie würden nur im Zwinger leben weil man sie nicht vermitteln kann. :bindafür:


    Ja Geduld ist wirklich wichtig, bei Anni gehört noch ruhe dazu und sie muss mich einschätzen können sobald ich mich anders verhalte wird sie unruhig und im dümmsten Fall panisch, das war vor allem am Anfang ein Problem.


    Danke für deine Worte die haben mich gestern wirklich wieder aufgebaut.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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