• Vielen Dank schonmal für eure tollen Antworten.Jetzt weiß ich sicher das das so nicht weitergehen kann, Vorallem nicht mit dem berühmten "Das regeln die schon unter sich"
    Meine Eltern sind ja leider beratungsresistent, für die ist das "halt ein Boxer" :(
    Ich werde nochmal meine Hundetrainerin befragen.
    Ich glaub eigentlich ist Carlos auch ziemlich unsicher, in der Hundespielgruppe hatte er nämlich immer Schiss vor den gleichgroßen und größeren Hunden....

  • Lupos bester Freund ist ja Boxer. Rigo spielt auch sehr körperlich, kann sich aber
    zurücknehmen wenn´s dem Gegenüber zu wild wird. Er akzeptiert ne Ansage
    von Lupo-oder auch deutlich kleineren Hunden problemlos, ohne dann doof zu werden. Die beiden wechseln sich im Spiel immer ab, sehr harmonisch, trotz
    Pfotenklatschern und Panzermanier.

    Ich würde das Spiel einfach unterbrechen wenn du merkst, dass dein Hund genug hat. Ruf deinen ran, block den Boxi wenn er nachsetzt und nicht aufhören mag zu spielen und schck ihn weg. Völlig egal ob´s deiner ist- Du legst die Regeln für deinen Hund fest-und der braucht halt ne Pause! Mache ich bei meinen Eltern und ihrem Irrwisch genauso, Leila (Labbi-Bardino) kennt auch keine Grenze und akzeptiert Lupos "Nein" erst wenn´s wirklich deutlich wird. Daher greife ich ein
    wenn ich merke, es reicht.

  • Sam geht Knautschgesichtern ja eher aus dem Weg. Er kann sie nicht einschätzen, ist sensibel und geht einen riesen Bogen drumrum und hat den Blick drauf "Ohgottohgott, hoffentlich haben die mich nicht gesehen. Schnell weg"
    Aber die 2 Boxer die wir auf der Wiese regelmäßig treffen findet er toll. Sam rennt gerne weg und sammelt auch beide mit Spielaufforderungen wieder ein, wenn einer der Boxer keine Lust mehr hat.. Sobald der Boxerrüde ins raufen übergehen will, weil er konditionell mit Sam und dem leichten Boxermädchen nicht mehr mithalten kann, bricht Sam das Spiel ab und geht einfach weg.
    Ich kenne aber auch nur diese beiden Boxer näher.
    Beim ersten mal, als die beiden im unhöflichen Schweinsgallopp auf ihre Clownsart zu uns gerannt kamenbefürchtete ich schon das schlimmste. Kautschgesichter und dann noch die Distanzlosigkeit von nem Labbi (ja alle Vorurteile in einen Satz). Aber mit denen kommt er erstaunlicherweise gut klar.

  • Mein Hund spielt ja mit allen, je größer je lieber, gerne auch mal rau - aber die einzigen, mit denen es nicht geht - gar nicht - sind die beiden Boxer hier.

    Die sind derartig ungestüm und körperlich, das ist einfach zu viel. Nicht aggressiv, aber einfach too much. Kommt dazu, dass beide ("Hutch" und "Tyson") wenig Freilauf und wenig Sozialkontakte haben und entsprechend durchdrehen bei Hundekontakt. Erziehung bei beiden gleich Null... keine Leinenführigkeit, beide toben an der Leine rum bei Hundesichtung, aus purem Frust - und aus dem spiel abrufen geht nicht.

    Sogar der Labbi, der wirklich alles (zuviel) mitmacht, knurrt inzwischen, wenn er den einen Boxer von weitem sieht. Meine Nachbarin wusste bis dato gar nicht, dass ihr Hund überhaupt knurren kann... Aber nach 2-3 mal spielen "dürfen" mit Tyson hatte der Labbi genug. Meiner schon nach 30 sec.

    Es ist schade, ich mochte Boxer immer gerne. Früher waren das aber auch nicht derartige Kawenzmänner...

    Wenn deine Eltern ihren Hund nicht konsequent ausbremsen, würde ich es lieber lassen. Und zwar ganz.

  • Dem schließ ich mich ungebremst an - DU entscheidest für DEINEN Hund, und das haben die Eltern und ihr Hund hinzunehmen.

    Nach ner Weile wird ers kapieren - Hunde lernen ganz schnell, was sie bei wem dürfen und was nicht. Die können das genauso mit dem Ausspielen gegenseitig wie kleine Kinder *gggg

    Bossi hat übrigens mal 3 Boxerinnen in unserem kleinen Park entdeckt, und wollt mit denen spielen - *ahemmmmm...*räusper... nachdem er dann nach einem lautstarken Grummeln unbekannter Herkunft anschließend winselnd zu mir gekommen war (ich hatte ihn net ausgebremst, weil ich die Hunde und ihre Halter im Dunklen auf ihrer Bank gar nicht gesehen hatte, waren auch ortsfremd, sonst hätt ich vielleicht sogar mit denen gerechnet, man weiß hier meist, wer wann wo geht.... *gg), gingen wir dann gesittet weiter und an denen vorbei - Bossi mit 25-30 Meter Anstands-Abstand, echt mitten in der Wiese laufend..... Ich glaub, die drei haben ihm höflich und etwas körperlich und ein klein wenig nachdrücklich erklärt, daß sie -wenn auch Boxer- gerade mal nicht "spielen" wollten.... *gggg Die Halter haben mir im Vorbeigehen nur gesagt "Na DER is aber mutig!! nimmts gleich mit DREI größeren auf!" Hab zurückgescherzt: "Terrier halt - hat er sich wohl bissel Prügel eingefangen?" "Nene - aber den Damen war nicht nach Spielen..." Waren wohl 3 Generationen, also souveräne Althündin, Mama und deren Tochter....

    Da bietet sich endlich mal ein kleinerer Hund todesmutig zum Spielen an - und nix wars..... *tststs.... *lach.....

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