Warum pinkelt er bei meinem Hundesitter und bei mir nicht?!

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    Hallo ihr Lieben,


    ich habe seit circa zwei Wochen einen 3 jährigen, katrierten Rüden aus Rumänien bei mir.
    Er ist sehr schüchtern und zurückhaltend.
    Ich denke das er schon einmal in einem Haushalt gelebt hat, da er gleich Stubenrein war, als wir zuhause ankamen.
    Nun ist er seit einer Woche bei meinem Hundesitter, wenn ich arbeiten bin und leider pinkelt er bei ihm in die Wohnung.
    Es ist mehr ein makieren als richtiges "sich lösen".
    Manchmal wartet er sogar ab, bis mein Hundesitter schläft oder in einem anderen Raum ist, um zu makieren.
    Könnt ihr sagen, warum er das macht?
    Ich dachte schon daran ob er ein Männerproblem hat, aber das kann ich eigentlich ausschließen.

    Liebe Grüße von Tanja und Luna

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  • Hallo,


    es ist schwierig von hier aus zu mutmaßen, warum er ins Haus des Hundesitters pinkelt, es können mehrere Gründe eine Rolle spielen.
    Es ist nur eine Vermutung, dass der Hund einen Haushalt kennt, es kann möglich sein, dass es nicht so ist.
    Die erste vermeintliche Stubenreinheit kann ein Zufall aus Unsicherheit gewesen sein.
    Möglich ist, dass es ihm dort zu stressig ist.
    Ein Hund, der aus dem Auslandstierschutz stammt, wird eine Geschichte haben, welche auch immer.
    Du hast ihn erst zwei Wochen und gleich soll er sich an zwei verschiedene Haushalte und Personen gewöhnen, das könnte etwas viel für ihn sein.
    Warum ist das Problem gegenüber Männern "eigentlich" auszuschließen?
    Was weißt du über den Hund genau?
    Dass er nicht vor den Augen des Hundesitters uriniert, kann auch versch. Ursachen haben, entweder hat er gelernt, dass er in Anwesenheit eines Menschen besser nicht ins Haus pinkelt, weil es dafür mal Ärger gab oder er entspannt sich erst in Abwesenheit des Menschen.
    Vielleicht hat er auch eine Blasenentzündung oder ist einfach doch noch nicht stubenrein.
    Dass er tatsächlich markiert, glaube ich eigentlich weniger, ein schüchterner, zurückhaltener Hund aus dem Ausland, der gerade zwei Wochen in zwei Haushalten lebt, lässt andere Ursachen vermuten.


    LG Themis

  • Hallo,


    hat der Hundesitter selbst einen Hund? Ist er stubenrein?


    Die Hündin meiner Eltern ist mit knapp drei Jahren leider immer noch nicht stubenrein und wenn sie rein pinkelt und es wird nicht sofort ordentlich weg gemacht, geht Newton auch hin und markiert drüber. Natürlich unterbinde ich das sofort. Newton ist aber zuverlässig stubenrein, d.h. bei mir hat er sein sicher einem guten halben Jahr nicht mehr reingemacht. Er ist jetzt 10 Monate alt.


    Liebe Grüße,
    Rafaela

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  • ich denke nicht das seine Stubenreinheit Zufall ist.
    ich hatte schon mehrere Hunde aus dem Tierschutz und keiner war Stubenrein.
    Außerdem sieht er für einen Straßenhund viel zu gepflegt aus.
    Unser Tierheimleiter aus Rumänien hat ihn auf der Strasse gefunden als er fast überfahren wurde.
    Ich denke das er ausgesetzt wurde und das ihn das sehr traumatisiert hat (ist leider keine Seltenheit in Rumänien).
    Warum er aber bei unserem Hundesitter in die Whg pinkelt kann ich mir nicht erklären. Vielleicht ist es ihm mit den anderen Hunden zu viel... ich weiß es nicht.
    Er sagt aber selbst das es mehr ein makieren als richtiges pinkeln ist.
    Tagsüber ist er sehr viel mit den Hunden draußen, also hat er genug Möglichkeiten sich draußen zu lösen.

    Liebe Grüße von Tanja und Luna

    • Neu

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    Wie wird er bei dem Hunde Sitter behandelt ? Hat der Sitter eigene Hunde ? Hundeerfahrung ?
    Nicht das er dort angeschrien, ignoriert oder bestraft wird =)
    Bist Du Dir sicher, das von der Seite aus wirklich alles gut läuft ? :???:
    Bestimmt geht es nicht anders für Dich, aber nach so kurzer Zeit schon zu einem Sitter finde ich für den Hund stressig.
    In der Zeit ist er ja noch nicht mal bei Dir richtig angekommen und hat sich noch nicht richtig eingelebt.
    Er muss erst vertrauen und Sicherheit bekommen....dann kann man langsam anfangen, den Tagesablauf zu ändern.


    Ich drücke Dir die Daumen !

  • Finde es auch heftig, dass der Hund nicht mal in einem Zuhause in Ruhe ankommen darf - selbst bei Hunden, die nie was schlechtes erlebt haben, dauert es Wochen, bis ein Hund wirklich angekommen ist.


    Ich habe selber immer adulte Hunde, meist ältere aufgenommen - alles Hunde von privat, die nichts schlechtes erlebt haben, Haushalt, Stadt eben alles auch kannten und immer vergingen bis zu drei Monate, bis ich feststellen konnten - ja, jetzt gehören sie wirklich mit allem zu uns - natürlich gliedern sie sich sehr schnell ein - aber richtig da zu sein und vollwertig in der Gemeinschaft zu sein, dass dauert immer.


    Bei einem Tierschutzhund wird es - ich habe da keine eigene Erfahrung - oftmals noch viel länger dauern.


    So einem Hund zu zumuten - gleich nach einer Woche schon zum Hundesitter zu müssen ist in meinen Augen nicht richtig und ich mir tut der Hund leid, dass ihm nicht mal die Zeit gelassen wird, sich in einem Zuhause gut einzuleben :( :

    Lieben Gruß Susanna


    Das Licht am Ende des Tunnels kann auch ein Idiot mit ´ner Kerze sein

  • Kito ist ebenfalls bei mir zu 100 % stubenrein und war dies auch auf der Pflegestelle mit, wo er vorher sehr lange war. Dort leben ständig 4 Hunde und immer wieder auch mal neue Pflegehunde - ein Kommen und Gehen also, was Kito nie groß zu stören schien: Er hat nur draußen gemacht!


    Seit er bei mir ist, ist er immer wieder als Gast auf der Pflegestelle Zu Beginn mehrmals in der Woche, jetzt nur noch seltener. Seit einigen Monaten markiert er in der Pflegestelle. Laut der "Gastmutter" vor allem, wenn ich gerade gegangen bin, er hat es aber auch schonmal gemacht, wenn ich noch im da war.
    Inzwischen glaube ich, dass es mit dem Rüden der Tochter zusammenhängt, der dort vor einiger Zeit eingezogen ist und immer mal Imponierverhalten zeigt (ohne das es je gekracht hätte).


    Langer Rede kurzer Sinn: Wo genau der Grund liegt ist oft nicht schnell zu erkennen, aber in einer Pflegestelle mit vielen Hunden gibt es viele mögliche Gründe! Begonnen bei der Unruhe, über die Klärung von Stellungen unter den Hunden bis hin zu den vielen vielen Gerüchen, die einfach in jeder Ecke hängen.

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