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Junghund + Autos = Krawall

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    Guten Abend an alle, ich bins mal wieder. :winken:


    Mein kleiner (nochmal kurz zur Erinnerung: 8 Monate alter Schäferhundrüde Hero) hat seitdem er ca. 5 Monate alt ist ein riesen Problem, ungestresst an vorbeifahrenden Autos vorbeizugehen (an der Leine natürlich).
    Sobald eins in 500 Metern Entfernung zu sehen oder nur zu hören ist, fängt er an Ausschau zu halten, versucht zu fixieren und läuft überall hin, nur nicht da wo ich es will.
    Nun habe ich schon versucht, einfach einen Schritt schneller zu gehen, in der Hoffnung, dass er dann zusieht mit mir mithalten zu können. Dann habe ich versucht mich immer wegzudrehen und somit von den Autos wegzulaufen. Beides scheitert ziemlich schnell, da er wie gesagt sofort den Kopf abstellt und nur noch das Auto sieht/hört/wie auch immer.
    Er zieht dann also wie ein wilder an der Leine, in Richtung Auto, und ich hänge dran und sehe zu, nicht auf die Nase zu fallen. :(
    Ich habe auch schon öfter probiert, ihn durch ein Hindernis den Weg abzuschneiden, z.B. an einem Zaun oder einer Mauer, aber er findet immer einen Weg zu entkommen.


    Nun meine Frage: Haltet ihr es fr sinnvoll, wenn ich mit ihm mal an eine stark befahrene Straße fahre und ihn dort mit den vielen Autos konfrontiere? Ich wohne eher ländlich und da kann man die Autos wirklich an einer Hand abzählen...


    Ich vermute dass er tatsächlich "nur" Angst hat und deshalb so krass reagiert...aber wie zeige ich ihm dass nichts passiert? Bei langsameren Autos reagiert er nicht so heftig...



    Ich hoffe auf viele Tipps, danke schonmal fürs durchkämpfen durch den langen Text. :hilfe:

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  • Also für mich hört sich das nach deiner Beschreibung eher danach an, dass er die Autos gerne jagen würde, als dass er Angst davor hätte. Auch das er auf langsamere Autos weniger stark reagiert würde dafür sprechen.

  • Finde den Abstand heraus, in dem er die Autos "ertragen" kann. Er soll sie wahrnehmen, aber nicht in die Leine rennen. Verhält er sich normal, wird er gelobt/bestätigt. Wenn es gut läuft, kann der Abstand langsam verringert werden.


    Dein Hund ist noch ein sehr jung und weiß sich vermutlich nicht anders zu verhalten. Bisher hat er gelernt, (vermute ich) dass er, wenn er sich so verhält, auch aus dieser Situation herauskommt.


    Ich habe öfters mal Pflegehunde, die auf verschiedene Dinge "reagieren". Ich arbeite mit einem Bestätigungsgeräusch, dass ich natürlich vor gut einübe.


    Es ist schwer, ohne die Situation live zu sehen, gute Tipps zu geben...

    Liebe Grüße Ursula

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  • Guten morgen.


    Ich habe jetzt angefangen, dieses Problem aktiv anzugreifen.


    Bin also an eine gut befahrene Straße gegangen, habe mich dort in sicherer Entfernung positioniert und auf Autos gewartet. Immer wenn ein Auto lommt und Hundi es ansieht, mache ich ein Schnalzgeräusch und Hundi sieht mich an und kriegt sofort in diesem Moment ein Leckerli.
    Meint ihr diese Methode ist ok so wie ich sie mache? hat doch ein wenig Ähnlichkeit zum zeigen und benennen, oder?


    so in dieser Art möchte ich dann demnächst auch hundebegegnungen aufbauen...darum möchte ich nur kurz eine Einschätzung, ob das gut so ist und Erfolge bringen kann.


    Danke schonmal für eure Hilfe. :)

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