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3 "Probleme", Hund an Baby gewöhnen schon während der Schwangerschaft, Rudelverhalten, Kastration?

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    Hallo Liebe Foris!


    Ich möchte hier folgende Probleme ansprechen und einfach mal schauen ob ihr mir weiter helfen könnt.


    Voerst, nächste Woche kommt ein Hundetrainerpärchen vorbei die sich auf Rudelverhalten und psychische Problemfälle spezialisiert haben. Wir sind mal gespannt ob man uns da weiterhelfen kann, vorallem seitdem der letzte Hundetrainer der reinste Reinfall war ( Auch wenn erst ab der 3. "Sitzung" bemerkt).


    Aber mich interessiert es ob es bei euch womöglich ähnliche Probleme gibt und ob ihr mir weiter helfen könnt.


    Seit letztem Jahr April, haben wir einen Zweithund, einen kastrierten Rüden Namens Justus bei uns. Meine Ersthündin Ronja, nichtkastriert, ist die Ersthündin. Wir wissen nicht wie alt Justus ist, aber Ronja wird jetzt bald 3 Jahre alt. Justus wird nicht viel älter sein.


    Justus ist allgemein sehr unkompliziert, total ausgeglichen, kommt mit allen Hunden klar und bringt alles ein lächeln ins Gesicht, liebt Menschen und Kinder und will einfach immer gestreichelt werden, ist dabei auch sehr vorsichtig und nicht so überdreht: EInfach perfekter Hund!


    Mein Hündin Ronja ist durch ihre Vorgeschichte eher ein unsicherer Hunde, aber bei Sachen wo andere Hunde total gechillt sind, dafür hat sie null Ängste, bei Sachen wo andere Hunde schiss haben. Sie hört super, man kann mit ihr überall hingehen, ob Restaurant, oder Strabahn fahren, egal, auch draußen hört sie einfach super.


    Nun haben wir das Problem, dass sie, seit dem Justus da ist, immer mal wochenlang kein Problem mit Justus hat, dann wieder geht sie wirklich ohne Grund auf ihn los, war es gestern noch OK das er vor der Couch sitzt, ist es am nächsten Tag in dem Moment nicht. Es ist wirklich willkürlich. Haben wir am ANfang noch gesagt, "OK sie hat das und das verteidigt, dass und das hat sie gestört usw." finden wir nun keine ausflüchte und reden mehr um ihr Verhalten zu entschudligen. Wir leben ständig mit diesem Druck, das Justus wir uns nicht frei in unseren 4 wänden bewegen können, wegen der angst justus könnte aufstehen und irgendwo hintippeln, wo es ronja stört und sie ihn los geht.


    Ihren angeblichen Futterneid haben wir super hinbekommen, sie geht ganz gechillt am Futternapf von Justus vorbei und aktzeptiert auch das er snack bei sich im Körbchen frisst und sie in ihrem. Bei uns haben die Hunde auch klare Regeln, bestimmte Räume sind tabu, gerade Ronja wurde sehr streng erzogen, auch Justus hat sich, obwohl nicht in Häußern und ohne Regeln ( in ungarn) aufgewachsen, super gefügt.


    Dann wieder spielen und schmußen sie super friedlich zusammen, aber das angehen Justus gegenüber ist auch keine normale maßregeln, wie anderen Hunden gegeüber, sie knurrt auch nicht, oder warnt wie sonst, sondern sie nimmt ihrem Kopf nach unten Ohren nach vorn schleicht sich so wie an und geht dann wie ein wilde bestie auf ihn los beißt in den nacken und reist ihm haarbüschel aus, als mein Freund beim letzten zusammenstoß trenne wollte ist er selbst ausversehen von meiner großen gebissen wurde. Sie beißt justus auch nicht richtig, ansonsten wäre der viel viel kleinere Hund schn längst schwer verwundet wurden, aber das hat sie noch nie. Auch mein Freund hatte nur einen Kratzer davon, ist hat mit dem arm in einen Warnschnapper rein.


    Habt ihr das auch mal gehabt? Wochenlang, monatelang alles super, dann von heute auf morgen, geht der stress wieder los?


    Dann das zweite, wir haben Angst, das wenn ich bald schwanger bin ( ja wir planen unser erstes Kind :)) , Ronja vllt auch so dem Baby gegenüber sein könnte? Wie kann ich es richtig "machen" sie perfekt daran zu gewöhnen? Ich will sie nicht weggeben, ich kann mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen, aber wenn ch an die Zukunft denke, ist mir meine Familie natürlich wichtiger, als Ronja :( Auch wenn das hart klingt, Mütter werden das vllt verstehen? Dennoch geben wir nicht auf, wir scheuen keine Kosten noch Zeit daran zu arbeiten, daher auch die 2,5h Sitzung für 100€ nächste Woche! Ich möchte alles versuchen dass es bald klappt. Dennoch geht es so nicht weiter, an manchen Tagen nimmt mich das psychisch so sehr mit das ich mir für sekunden wünschte, Ronja nicht mehr zuhaben und dann fühle ich mich für den Gedanken schuldig un werde ganz traurig, wenn ich mir vorstelle wie schön es nur mit Justus sein könnte :( :


    Das Schwangerschaftstraining, wollen wir in Begleitung des Trainers machen, ich möchte bloß mal eure Erfahrungen hören.


    Dann das dritte: Kastration, habe 2 Seiten gehört, entweder das Aggro und Gefühlschwankungsverhalten, wird schlimmer ohne die "intakten" Hormone, oder es wird besser. Habe jetzt hier vorhin im Forum gelesen, dass eine Hündin die kastriert wurde, ruhige und nervenfester wurde und auch die Stimmung konstanter war und nicht mehr diese miesgelaunten Tage waren. Was meint ihr dazu?


    Vielen Dank für eure Hilfe. Sonst sind es 2 perfekte Hunde und ich liebe beide gleich dolle. Ich will keinen von beiden abgeben. ABer wenn es hart auf hart kommt sehe ich mich natürlich dazu gewzungen... allerdings nur in priavter gute Hände, niemals würde ich meinen hund in ein Tierheim geben.

    She had blue skin,
    And so did he.
    He kept it hid,
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    They searched for blue
    Their whole life through,
    Then passed right by-
    And never knew.


    [Shel Silverstein]


    Mein schwarzer Teufel Ronja Räubertochter
    (geb April 2012)
    http://www.dogforum.de/ronja-t153300.html

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  • Wir haben hier eine ähnliche Konstellation, nur dass die kleinere und verträglichere Hündin zuerst da war!


    Die Dicke ist auch phasenweise auf die Kleine los, einmal wurde die Kleine dabei auch schwer verletzt! Danach ging es wieder monatelang gut!


    Tja, was soll ich sagen, nachdem hier das Baby "eingezogen" war, wurde es immer schlimmer! Meine kleinere Hündin wird von der Dicken seither kaum mehr akzeptiert, und ich dachte auch schon mehrmals an Abgeben!


    Geholfen hat hier nur ein ganz klares Management! Jedem Hund wird ein fester Platz zugewiesen, wenn ich beschäftigt bin und die beiden nicht im Auge behalten kann!
    Da ich meiner Dicken in Bezug auf das (inzwischen) Kleinkind auch nicht zu 100% traue, bleibt der Hund hinter einem Babygitter, wenn das Kind durch den Wohnraum krabbelt (bzw inzwischen läuft)!
    Das werden wir so beibehalten, bis das Kind mindestens 3 oder 4 ist, und schon versteht, wie man sich Hunden gegenüber verhalten muss!
    Wenn ich in die obere Etage oder in den Keller muss, oder länger weg bin, werden die Hunde getrennt, so dass nichts passieren kann!


    Meine Dicke bekommt schon einen Rüffel, wenn sie nur in Richtung der Kleinen schaut und zu fixieren beginnt! Sprich, jegliche Aggression gegenüber der Kleinen wird im Keim erstickt!
    Bei uns war und ist aber auch noch einiges an Erziehungsarbeit nachzuholen, als das Kind noch nicht da war, hatte ich das doch etwas schleifen lassen!


    Ich dachte auch anfangs, dass es um Ressourcen geht, ist wohl auch so! Aber irgendwann haben sich die urplötzlichen Angriffe auf die Kleine so verselbständigt, dass die Dicke jeglichen Frust an ihr ausgelassen (bzw es versucht) hat!


    Also es kann gehen, aber die Hunde bewegen sich hier nicht (immer) frei, bzw nur wenn das Kind Mittagsschlaf macht und abends dann im Bett ist!

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  • Ja, so ist es bei uns auch, zum Glück nicht so krass wie bei dir, aber genau das ist das Problem. So ein krasses Management und immer diese Kontrolle, möchte ich nicht, ich möchte das beide Hunde glücklich sind, ohne Stress. Ich will eben nicht immer aufpassen und diese Angst haben. Mich belastet das ganze psychisch so sehr, das ich Nachts nicht schlafen kann, ich tagsüber weine. So wie du es beschreibst, ist genau das, was ich nicht will. Sollte es keine andere Möglichkeit geben, kommt einer der beiden aufjedenfall in liebevolle hände. Denn so ist es ja purer Stress für beide UND für den Menschen.

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    Mein schwarzer Teufel Ronja Räubertochter
    (geb April 2012)
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  • Nein, es ist kein Stress, ganz im Gegenteil!
    Meiner Dicken (Engl Bulldogge) tut es sogar gut, dass sie nicht mehr überall mitmischen und sich einmischen darf, und dass ich ihr einen Platz zuweise! Sie ist so der Typ "Hilfssheriff", und konnte vorher tagsüber nicht entspannen! Seitdem ich sie auf ihren Platz hinter dem Laufgitter schicke, lässt sie die Kontrolle los und pennt tagsüber zum ersten Mal, seitdem das Kind da ist!
    Es schadet den Hunden nicht, wenn sie ein paar Stunden am Tag auf ihrem Platz oder in einem bestimmten Bereich des Hauses bleiben müssen!


    Tatsächlich sind die Tage so ausgefüllt, dass die Hunde insgesamt maximal 2 Stunden am Tag tatsächlich auf ihrem Platz bleiben müssen! Und das ist dann sowieso nach den Gassizeiten, und sie sind dann müde!


    Klar, ich habe es mir auch anders vorgestellt, aber im Moment ist das der einzige Weg, damit hier alle zusammen leben können!
    Ich liebe meine Bulldogge einfach sehr, und sie tut mir gut! Also sie tut mir besser, als mir ein Leben ohne sie täte, zumindest im Moment noch! Und da nimmt man eben einige Einschränkungen in Kauf!


    Aber natürlich klappt das so nur, wenn du als Hundehalterin entspannt bleiben kannst in einer solchen Wohnsituation mit Hunden und Baby!

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ja bei zwei kleinen Hunden wäre das auch möglich, owbohl es mich stören würde, meine Wohnung mit Babygittern vollzustopfen und ständig aufzupassen. ABer meine eine ist halt sehr groß ein Babygitter würde sie eh nie aufhhalten.


    ich will einfach ein harmonisches miteinander, wo sich beide Hunde mögen. Ansonsten ist es ja quatsch. Ich liebe auch beide Hunde abgöttisch, aber wenn der eine Hund mit dem Baby überfordert ist und nicht damit klar kommt und auch nicht mit dem Justus klar kommt, mit Training oder ohne sei hingestellt. ABer so möchte ist es ja nicht, so ist es ja schon :( Wer so leben kann, Respekt, aber ich möchte mich nicht so einschränken.

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  • Kein Trainingsratschlag kann hier Sinn machen, weil die Motivation für das Verhalten nach dieser Beschreibung total im Dunkeln liegt.


    Kastration halte ich angesichts der nicht bekannten Ursache für sehr gewagt.


    Ich drücke Dir die Daumen, dass die Ursache herausgefunden wird.


    Viele Grüße
    Corinna

  • Du schreibst ja selbst dass eine Kastra das Hormon auf und ab stabilisieren kann. Aber kommen diese "Anfälle" daher? Hast du mal ungefähr verfolgt wann diese "Anfälle" auftreten? Immer zu einem bestimmten Zeitpunkt im Zyklus oder davon losgelöst. Nur wenn es da einen Zusammenhang gäbe würde ich über eine Kastra nachdenken aber das heißt eben auch eine lange Beobachtungszeit bedeuten.

  • Ja, bis jetzt war sie während und dann danach gereizter und zickiger, aber da es ja jetzt nach wochenlanger/monatelanger, super zusammenleben ( zwar immer mit beobachtung und hoffen das es immer gut geht und bald so wird, wie bei anderen hundebesitzern) plötzlich wieder schlechter ist, und sie nicht läufig und auch nicht scheinträchtig war, hatte ich das wieder verworfen... Aber sie benimmt sich momentan so, als wäre sie scheinträchtig owohl das nicht sein kann. Gehen morgen in die Tierklinik um sie abchecken zu lassen. nicht das sie ne Gebärmutterentzündung hat. Auch wenn sie bis häufiges lecken und gereizhet nichts hat.


    Möchte dazu sagen das das nur in der wohnung ist, draußen ist sie zu allen Hunden nett unf freundlich. Auch zu ihren Freundinnen/ Freunden in der wohnung. Es ist nur Justus. Wäre sie generell nicht verträglich hätte ich nie nen zweithund dazu geholt :(

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    [Shel Silverstein]


    Mein schwarzer Teufel Ronja Räubertochter
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  • Danke :( Ja ich bin mal auf nächste Woche gespannt und erhoffe mir viel.

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