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Leinenführigkeit und Freilauf

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    Hallo, erst einmal vorweg ich bin nur die Hundeoma, aber da auch ich ab und zu mal den Hund Gassi führe (bzw. nächste Woche ist er gleich mal 4 Tage bei mir) bräuchte ich mal ein paar Tipps:


    Es handelt sich um einen kleinen Hund (6 kg) wahrscheinlich Dackel-Pinscher-Beagle etc. Mix mit Jagdtrieb. Wie stark dieser vorhanden ist kann man noch nicht sagen, da sie bisher noch nicht frei laufen durfte (meine Tochter hat sie erst seit 6 Wochen, sie ist 1,5 Jahre und kommt aus dem Tierschutz/Ausland). Im Park ist sie total fixiert auf Vögel, ganz arg und Mäuselöcher sind natürlich auch furchtbar interessant!


    In der Wohnung macht sie inwzischen schon sehr schön Sitz, gibt Pfote und das Platz wird gerade gelernt. Allerdings geht sie nur kurz in die Platz-Stellung, wenn sie das Leckerli im Mund hat ist sie schon wieder oben. Auch klappt das "hier" in der Wohnung schon sehr gut, so lange es auch was dafür gibt :-/


    Beim Gassigehen ist es eher schwierig, da sind alle Gerüche viel wichtiger und soooo toll! (ihr ganzes Leben bisher lebte sie ja nur auf ein paar Quatratmetern!!) An der Schleppleine funktioniert das "hier-her" deshalb nur ab und zu! Wenn die Dame Lust hat, dann kommt sie angeflitzt und macht gleich sitz, da sie dann ein Leckerli bekommt. Aber es kommt auch schon vor, dass sie mitten im Lauf das Kommando wieder abbricht, weil die Nase schon wieder etwas viel interessanteres wahrgenommen hat.


    Daher die 1. Frage: Was macht man wenn der Hund aufs erste Mal nicht kommt (oder mittendrin abbricht). Es sein lassen oder nochmal rufen? Kurze Leine ran?


    Nun habe ich die Kleine wie gesagt nächste Woche einige Tage und da ich eher ländlich wohne gibt es viele Feldwege wo Resi eigentlich freilaufen könnte, allerdings traue ich mich nicht wirklich und auch die Hundemutti hat eher Angst, dass sie davon läuft. Andererseits ist sie schon auf uns Menschen fixiert!?!
    Nun habe ich ein zusätzliches, dickes Seil zu einer Verlängerung der Schleppleine gebastelt, damit sie auf dem Feld auch mal so richtig flitzen kann, denn das liebt sie über alles (konnte sie halt in ihrem bisherigen Hundeleben nie). Sie hat somit 25 m Freiraum, so dass ich schon mal austesten kann, wie sie bei so einem Abstand reagiert, wenn man sie ruft und sich dazu noch klein macht.


    2. Frage: An der kurzen Leine zieht die kleine Maus meistens zu Anfang des Spaziergangs wie blöd! Entweder weil sie dringend muss oder weil sie einfach ihre Energie loswerden muss. Oft kann ihr aber die Schleppleine erst nach einigen Minuten angelegt werden und ich wollte mal eure Meinung wissen: Ist es egal wie schwer der Hund ist, ziehen darf er auf keinen Fall oder ist es bei so einem kleinen Hund nicht ganz wo wichtig wenn sie nicht Beifuß geht? Allerdings sollte sie auch das in nächster Zeit lernen, da sie vielleicht dann neben einem Kinderwagen herlaufen muss. ;) also wohl besser gleich beibringen!


    Meine Tochter geht zwar schon in eine Hundeschule, aber leider lernen sie dort eher durch Bauhütchen zu laufen als Leinenführigkeit und dgl.


    Auf den Clicker ist sie schon etwas konditioniert, könnte man den auch hierbei einsetzen wenn ja wie? Oder was haltet ihr von Pfeifen zum Rückrufen des Hundes?


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  • Zitat von "Sternchen2010"

    Daher die 1. Frage: Was macht man wenn der Hund aufs erste Mal nicht kommt (oder mittendrin abbricht). Es sein lassen oder nochmal rufen? Kurze Leine ran?


    Mein Weg: ich versuche Kommandos wirklich nur dann zu geben, wenn ich sehr sicher bin, dass der Hund sie auch ausführt. So lernt er gar nicht erst, dass er eine Wahl hat :D . Wenn die Schlepp dran ist, musst du ja nicht rufen. Mein Weg ist: erst aufmerksam machen, Spiel anbieten, losrennen, irgendwas tolles "finden", ein Spiel vorschlagen... wenn der Hund dann eh auf dem Weg ist, dann das Kommando. So verknüpft er: Kommando = ich will jetzt grad zum Menschen, jetzt passiert da was tolles. Bei einem sehr selbständigen Hund einfach mal so rufen und vielleicht kommt er und sonst gibt es Sanktionen... kann mir kaum vorstellen, dass es das wirklich auf Dauer besser macht. Wenn sie Nasenarbeit toll findet, versteck z.B. Leckerlie oder zeig ihr tolle Mäuselöcher =) .


    Und bring dem Hund bei, dass Warten sich lohnt. Dass muss man in miniwinzig-Schritten beginnen, wenn Hundsi sonst entweder sofort Leckerlie will oder wieder weg ist. Gaaanz langsam die Zeitspannen steigern.


    Ob dich Ziehen stört, wenn der Hund klein ist... kannst du wohl nur selbst beantworten. Wenn du kein Ziehen willst, darf der Hund auch nie Erfolg damit haben. Aber hier kannst du auch gut mit Clícker arbeiten oder z.B.: am Geschirr darf gezogen werden, am Halsband nicht...

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