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Hündin trinkt und pullert sehr viel....

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    Hi zusammen,


    vorweg die Info, dass ich mit Charlotte - aufgrund der Beobachtungen - selbstverständlich bereits beim Tierarzt war.
    Weil ich bereits davon ausging, dass irgendwas nicht stimmen kann, habe ich ihr heute morgen beim Gassi gehen direkt Urin abgezapft. War scheinbar ganz gut, denn die Tierärztin hat direkt ein Stäbchen hinein gehalten und ging die Ergebnisse mit mir gemeinsam durch.


    Anhand des Teststäbchens hat Lotte erhöhte Zuckerwerte, was auf Diabetes hindeuten kann, sowie einen sehr niedrigen pH Wert. Um sicher zu gehen, hat die Tierärztin noch eine Blutabnahme durchgeführt und mich vorerst raus gebeten. Nach einigem Gewarte durfte ich wieder ins Sprechzimmer. Die Tierärztin schaute mich ganz entgeistert an und sagte "Frau Schmidt, hier ist etwas ganz mysteriöses passiert". Beruhigend.... ;o) Spaß beiseite, sie zeigte mir die Ergebnisse und erklärte mir, dass die Zuckertwerte im Blut völlig im Normbereich sind.
    Auch die Nierenwerte sind ok.


    Nun meine Frage - kann mir irgendwer erklären wie es dazu kommen kann? Ich meine, sie pullert echt extrem viel. Teilweise sogar wenn sie auf meinem Schoss eingeschlafen ist. Ich merke es dann nur, dass es auf meinem Bauch nass wird. Sie bekommt es teilweise gar nicht mit. Auch beim Tierarzt heute pinkelte sie in einer Tour auf den Unterschuchungstisch. Angst ist klar - aber so viel hat sie bisher nicht gepieselt. Hinzu kommt auch, dass die Pipi dann teilweise auch etwas klebrig wirkt. (Das merke ich vorrangig wenn ihr die Tröpfchen auf dem Laminat entwischen, dann ist da ein kleiner klebriger Fleck. )


    Und dann kommt halt noch hinzu, dass sie echt sehr viel trinkt. Den Napf fülle ich früh auf und dann ist er Nachmittag schon komplett leer... :(


    Lotte wurde 2009 kastriert und ist eine Chihuahua Hündin. Bzgl. Inkontinez hatte die TÄ gesagt, dass dies häufiger bei großen Hunden auftritt - und dann würde sie ja auch nicht so viel süffeln, oder? :/


    Die TÄ hat die Blut und Urinwerte noch einmal ins Labor geschickt um die Langzeitwerte überprüfen zu lassen. Da erhalte ich morgen Nachmittag die Ergebnisse.


    Hat irgendwer einen Rat? Ich bin schon ganz krank vor Sorge.


    Ganz lieben Dank und viele Grüße
    Jule + Charlotte

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  • Verdacht auf Diabetis wurde schon untersucht.



    Was noch sein könnte: Blasensteine.
    Da laufen die Hunde auch aus, ohne es zu merken.
    Die Blase ist wegen den Steinen viel zu voll, und kann die Flüssigkeit nicht mehr "halten".
    Weiß jetzt nicht, ob man dies auch über das Blut bestimmen kann.
    Ich meine, die Blase wird dabei geschallt, oder geröngt, dann sollte man es als Ergebnis sehen können.




    Andere Möglichkeit wäre tatsächlich Inkontinenz.
    Auch wenn Deine Hündin eher zu den kleineren Vertretern unter den Hunderassen gehört, können sie auch inkontinent werden, nach einer Kastration. Mal eben einfach so ausschließen würde ich es nicht.




    Was sonst noch sein könnte:
    Nimmt Deine Hündin Medikamente?
    Manche Präperate "sorgen" dafür, daß Hunde vermehrt trinken müssen / wollen.
    Wenn dabei noch die Muskeln entspannt werden, ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß der Hund "ausläuft", ohne es zu merken.



    Nur mit dem klebrigen Urin kann ich nichts zu sagen.



    Alles Gute Deiner Hündin.




    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • Hast du an der Fütterung etwas geändert?
    Mein letzter Hund trank bei bestimmten Futtersorten wesentlich mehr als bei anderen.

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  • Hallo SheltiePower und Dackelbenny,


    lieben Dank für die flotte Meldung.
    Medikamente nimmt sie keine, also daran könnte es nicht liegen.


    An den Futtersorten habe ich nichts geändert. Da frisst sie immer noch dasselbe und mit dem Tierarzt abgestimmte Trockenfutter. Bei Trockenfutter ist mir auch klar, dass sie mehr trinkt als bei Nassfutter aber halt nicht von jetzt auf gleich. Es hat sich ja nix geändert... :fear:


    An Blasensteine habe ich auch schon gedacht... Ach da bin ich ja mal gespannt, was morgen rauskommt.


    Mich hatte halt so irritiert, dass der Urin für die Diabetes spricht und das Blut nicht. Ich hätte gedacht, dass es wenn dann über beide Werte bestimmt wird.


    Bzgl. der Inkontinez möchte die TÄ weiter untersuchen, wenn das Labor morgen keine neuen Weisheiten bringt.


    Aber noch mal lieben Dank. Ich schreibe morgen mal, was das Labor sagt.


    Viele Grüße
    LottiLottinka ;)


    P.S.: Bzgl. des klebrigen Urins sagte die TÄ auch, dass das ein Zeichen für Diabetes sein kann... (Zuckerwasser...)

  • Die Zuckerwerte können beim Diabetiker minütlich schwanken! Das sollte Deine TÄ eigentlich auch wissen. Am besten wäre es, den Urin regelmäßig zu testen, noch besser mal einen Tag alle 2 Stunden mit einem Blutzuckermessgerät den BZ bestimmen. Anleitungen zum BZ-Messen beim Hund gibt es bei youtube, Zuckerhunde oder zuckerwuff.


    Vermehrtes Trinken kommt auch bei Cushing vor oder bei Problemen mit Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse, Blasenentzündung etc, sogar bei Entzündungen der oberen Atemwege. Ist Deine Hündin kastriert? Ansonsten fällt mit Gebärmutterentzündung ein, die auch mit vermehrtem Trinken einhergeht. Die wird nichts anderes übrigbleiben als weiterzusuchen oder abzuwarten, wie es sich entwickelt. Vielleicht wurde auch die Rezeptur des Trofus verändert oder Dein Hund reagiert unverträglich (kann jederzeit passieren, auch wenn sie das Futter sonst vertragen hat). Mal ein anderes Futter probieren (Nassfutter, Hühnchen mit Reis...) wäre mein erster Schritt, wenn sich dadurch nichts ändert würde ich den Hund komplett auf den Kopf stellen (komplettes Blutbild mit Organprofil, Urin ins Labor, Kot wegen Parasiten ins Labor, Blutzucker-Tagesprofil, Ultraschall Abdomen). Kann man ja nacheinander machen, muss nicht alles gleichzeitig sein.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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