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Neuerdings Probleme mit einigen Menschen?

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    Hallo ihr Lieben,


    da ihr mir ja schon des öfteres geholfen habt und ich eure Ratschläge und Hilfe sehr schätze muss ich euch schon wieder um Rat fragen.


    Diesmal geht es um Diego, meinen ca 7 Jahre alten IrgendwasMix aus Mallorca.
    Seit ein paar Wochen verhält er sich draußen bei Spaziergängen gegenüber Fremden merkwürdig.
    Er fängt an sie anzubellen, anzuknurren und fixiert sie dann starkt. Das ist eine "spontane" Handlung, kommt nicht immer vor, aber immer öfter :/


    Eine Situation, die ich mir zumindest ansatzweise erklären kann (aber leider nicht weiß wieso er plötzlich so heftig reagiert): Ich komm mit den Hunden angeleint um eine Ecke und von der anderen Eckenseite kommt ein Mann flott an uns vorbei. Elmo reagiert gar nicht, braver Hund, Diego aber stellt den Kamm auf, spannt seinen Körper enorm an und gibt richtig heftiges Bellen und Knurren von sich. Als wir dann auf der anderen Seite der Ecke waren hat er freundlich die Bauarbeiter begrüßt ohne irgendeinen Ansatz von Misstrauen oder Unsicherheit.
    In dem Fall tippe ich mal, dass er sich erschrocken hat, aber die Reaktion gefällt mir überhaupt nicht und das war auch sonst nie so.
    Die andere Situation war vor unserer Haustüre, da kam ein Mann auf unserer Seite auf uns zu und wirkte ängstlich den Hunden gegenüber, Diego hatte den Mann schon gesehen hat sich aber dann wieder dem Blätterhaufen gewidmet, ich habe dem Mann gesagt ist ok gehen sie einfach außen rum und in dem Moment rastet Diego wieder aus. :ops: :verzweifelt:


    Heute gab es aber wieder so ein Verhalten gegenüber einer Dame, die an uns auf dem Friedhof vorbeilaufen wollte, aber dann von Diego so angegangen wurde.
    Das merkwürdige ist, er fixiert nicht, er knurrt nicht er zieht nicht an der Leine oder scheint auch nur das geringste Interesse an den Personen zu haben, sonst könnte ich es frühmöglich umlenken. Aber es passiert (für mich) aus heiterem Himmel und ist ja auch nicht bei jeder Person der Fall.


    Heute kam ein Klemper zu uns nach Hause und wie immer schicke ich die Hunde dann auf ihre Körbe. Elmo fand es dann gruselig als der Herr an der Heizung herumkloppte (verständlich, kennt er auch nicht). Diego kennt das liegt ganz ruhig auf seinem Platz. Ich hab ihn dann von diesem weggeholt als der Klempner an die Heizung dahinter musste und Diego kam auch freudig, weil gab ja Lecker, zu mir und schnüffelt am Klempner rum, der dann aus Jux sagte Hey na du, und zack, wieder ist er ausgerastet.


    Ich kann mir nicht erklären woran es liegt. Ich handhabe das nun so, dass ich ihm ein scharfes Schluss sage und aus der Situation rausgehe, da es ja nunmal auch andere Menschen belästigt. Heute habe ich ihn dann ins Schlafzimmer verfrachtet, damit der Klemper seine Ruhe hatte. Ich bin mit dem Ansatz aber nicht zufrieden, weil ich eben nicht weiß wieso er das macht und am Ende das nur Unterstütze. Soll, kann, muss ich jetzt jede Person auf Distanz schön füttern? Soll ich wenn er nicht ausrastet sofort loben? Versteht er dann überhaupt weshalb ich ihn lobe? Weil klar, eine negative Konsequenz folgt akut in der Situation dann, aber um das Verhalten rauszubekommen mus sich ihm ja ein lobenswertes Verhalten wieder ins Gedächtnis rufen...


    Ich bin wirklich verzweifelt, weil es eben kein genaues Muster, "Feindbild" oder sowas gibt und ich keine Anzeichen erkennen konnte, wie sich dieses Verhalten eingeschlichen haben könnte. Im Gegenteil, er hat super Fortschritte mit anderen Hunden gemacht, hört klasse ohne Leine, lässt sich optimal an den erklärten bösen dunklen Hunden vorbeiführen...


    Ich hoffe ihr könnt mir helfen :smile:


    Liebe Grüße

    Lea mit den Spaniern Diego und Elmo und Jack im Herzen

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  • Zitat von "PerroDeCalle"

    Diesmal geht es um Diego, meinen ca 7 Jahre alten IrgendwasMix aus Mallorca.
    Seit ein paar Wochen verhält er sich draußen bei Spaziergängen gegenüber Fremden merkwürdig.
    Er fängt an sie anzubellen, anzuknurren und fixiert sie dann starkt.


    Zitat von "PerroDeCalle"

    Ich komm mit den Hunden angeleint um eine Ecke und von der anderen Eckenseite kommt ein Mann flott an uns vorbei.


    Zitat von "PerroDeCalle"

    Als wir dann auf der anderen Seite der Ecke waren hat er freundlich die Bauarbeiter begrüßt ohne irgendeinen Ansatz von Misstrauen oder Unsicherheit.


    Zitat von "PerroDeCalle"

    Heute gab es aber wieder so ein Verhalten gegenüber einer Dame, die an uns auf dem Friedhof vorbeilaufen wollte, aber dann von Diego so angegangen wurde.


    Meinen Charly habe ich nun seit etwa einem Jahr. Er hatte damals schon Probleme mit anderen Hunden und Pferden. Irgendwann fing das auch noch bei den Leuten an. Keine Ahnung, wie ich das geschafft habe, jedoch habe ich ihm das wohl unbewusst beigebracht. Die Hundetrainerin empfahl mir damals, auf sein Verhalten nicht mehr einzugehen (er hat nämlich meist zu mir geschaut um zu sehen, was ich davon halte). Patricia McConnell schrieb mal: "Fearful dogs are ALWAYS more afraid of something coming at them than they are at approaching something themselves." Das habe ich mir auch hinter die Ohren geschrieben und bin immer kleine Bögen gelaufen ohne grosses Tamtam (anders als bei Hundebegegnungen). Irgendwann ist sein "Getöse" gegenüber Spaziergängern wieder verschwunden. Trotzdem weiche ich immernoch leicht aus. Besonders wenn er etwas intensiver schaut. Vielleicht kannst du mit deinen Hunden auch kleine Ausweichmanöver einbauen. Dann kannst du mal beobachten, ob das Diego hilft.


    Zitat von "PerroDeCalle"

    Ich hab ihn dann von diesem weggeholt als der Klempner an die Heizung dahinter musste und Diego kam auch freudig, weil gab ja Lecker, zu mir und schnüffelt am Klempner rum, der dann aus Jux sagte Hey na du, und zack, wieder ist er ausgerastet.


    Meiner findet Aufmerksamkeit von Fremden auch total schlimm. Dabei ist er so neugierig und möchte gerne am Bein schnuppern, jedoch nur am Bein, auf keinen Fall an der Hand... Besucher bekommen deshalb immer ein Ignorier-Gebot, das leider auch nicht immer eingehalten wird. Eine Hundehalterin aus der Hundeschule brachte ihrem Hund bei auf ein Signal hin weg zu gehen (falls er mal von den kleinen Kindern bedrängt werden sollte). Vielleicht könntest du mit Diego sowas auch trainieren.

    Jedes Töpfchen find' sein "Teckelchen"

  • Find ich ein alterstypisches Unsicherheitsproblem. Mehr Sicherheit geben, mehr abschirmen, mehr Führung geben.

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  • Das mit den Ausweichmanövern habe ich auch überlegt. Ist natürlich nicht immer einfach auf normalen Gehsteigen :verzweifelt: anderen Hunden weiche ich auch in dem Sinne aus, dass ich Bögen gehe und zwischen Diego und dem anderen Hund bin. In der Regel achte ich auch darauf, dass ich immer zwischen ihm und anderen Leuten oder Hunden bin, ist natürlich nicht immer möglich, weil Diego unheimlich gern an Hauswänden läuft und auf der Seite zur Straße nicht wirklich klarkommt, da wirkt er immer sehr orientierungslos.
    Ich werde das Bögen laufen mal auf Leute ausweiten sofern es denn geht. Aber es muss ja noch einen Plan B geben. Gehe ich das dann einfach so an, alsob die Menschen Hunde wären?


    Das mit den alterstypischen Unsicherheiten find ich interesant. Ich hab bisher damit keine Erfahrungen gemacht. Meine Hunde waren sonst im Alter sehr gefestigt und haben solche Veränderungen dann höchstens mit abnehmender Sehschwäche und beginnender Taubheit bekommen. Da waren die meisten aber auch schon 10+ und grantige Greise :hust:

    Lea mit den Spaniern Diego und Elmo und Jack im Herzen

  • Mein erster Gedanke war tatsächlich: Ohren und/oder Augen lassen nach und der Kleine muss sich erst daran gewöhnen.


    Ist das mal überprüft worden?


    Sonst, wie oben schon gesagt wurde, dem Hund mehr Sicherheit vermitteln.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ausweichen mache ich nicht. Ich finde immer, das kann noch mehr Unsicherheit verursachen. Er soll sich die Sachen auch anscheun dürfen, nur halt geschützt von dir.

  • Also, das Ausweichen bei Menschen hat bei uns mehr einen symbolischen Charakter, für's Protokoll sozusagen. Wir machen vielleicht so einen kleinen Bogen von 30cm. Du kannst ja mal ausprobieren, wieviel Diego braucht um ruhig bleiben zu können.
    Was auch helfen könnte, wäre kurz umkehren, auch wenn es wieder nur ein paar cm sind. Der Hund läuft praktisch einmal im Kreis, dann geht es weiter. Somit geht der Hund erstmal raus aus der Situation und bleibt dabei in Bewegung. Ich kenne das natürlich nur, wenn man mit einem Hund alleine läuft ;-)

    Jedes Töpfchen find' sein "Teckelchen"

  • Zitat von "byllemitblacky"

    Er soll sich die Sachen auch anscheun dürfen, nur halt geschützt von dir.


    Das habe ich auch schonmal ausprobiert. Mein Kleiner hat den anderen Hund dann jedoch von zwischen meinen Beinen durch angeföhnt. :D

    Jedes Töpfchen find' sein "Teckelchen"

  • Ja :D Wenn der Herr ganz fuchtig wird dann nutzt auch dazwischen stehen nix, dann bin ich auch Luft :roll: aber kommt ja eigentlich nicht sooft vor. Also ich weiche den Menschen/Hunden ja auch nicht ganz apprupt aus, sondern gehe vorrausschauend dann schonmal mehr zu einer Seite, ich selbst lauf ja auch nicht ganz nah an fremden Personen vorbei.


    Wenn es denn Unsicherheit als Ursache ist (Augen und Ohren sind Ok das wurde beim letzten Kontrollbesuch mitgecheckt) wieso is das denn dann nur so sporadisch, spontan und sonst nicht bemerkbar? Klar, ist besser wenn er nur zwischendurch mal so unsicher ist, dass er dann so reagiert (frühes Stadium da besteht also noch Hoffnung). Also gebe ich dann in den Situationen speziell nicht genug Sicherheit und Fürhung oder genrell? Ich mache nichts anders als sonst :???: und es kam ja von heute auf morgen.
    Oder ist er nicht zufrieden mit der Umstellung, dass er jetzt wieder häufiger ohne mich (aber nicht alleine) ist, weil ich wieder Uni habe und nicht den ganzen Tag zur Verfügung stehe? Trotzdem kommt er nicht zu "kurz" kriegt seine großen ausgedehnten Runden, wenn auch jetzt im Dunkeln, seine Tricks und seine alltäglichen Übungen. Macht natürlich die Zeit wo ich weg bin nicht wett, aber unausgelastet und unterfordert sollte er eigentlich nicht sein.

    Lea mit den Spaniern Diego und Elmo und Jack im Herzen

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