Einzeln perfekt und zusammen chaotisch

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    Hallo liebe Leute,


    es geht um meine beiden Rabauken (4 und 1 1/2 Jahre, der Kleine ist seit Juni da) wenn ich zusammen mit ihnen rausgehe. Wenn ich einzeln gehe, sind es beides die liebsten Hunde. Total aufmerksam und gehorsam. Sind sie aber zusammen unterwegs, machen die beiden nur Unfug und schalten teilweise total auf Durchzug.
    Beispiel: Fängt einer an der Leine an zu pöbeln, rempeln sie sich irgendwie an und dann kloppen die beiden sich, statt den "Feind" anzukläffen :headbash: (sollen sie ja aber eh auch nicht.)
    Im Freilauf war es eigentlich so, dass der Große gechillt ist und ich den Kleinen händeln musste, sodass er nicht zu anderen Hunden rennt und die anpöbelt. Das klappte jetzt eigentlich schon richtig toll, auch wenn der Große bereits beim anderen Hund war und geschnuppert hat. Der Kleine konnte jetzt eigentlich sogar schon immer von der Schleppleine, weil er auf jedes "Hier" sofort kam.
    Auf einmal drehen die aber seit ein paar Tagen total durch. Der Große hört gar nicht mehr und wenn er kommt, dann dreht er sofort wieder ab, sodass ich gar keine Chance habe ihn anzuleinen. Den Rückpfiff haben sie jetzt auch schon ignoriert. Es handelt sich um zwei kleine Chihuahuas, aber die benehmen sich zur Zeit wie eine Horde Affen.
    Hat jemand irgendeinen Rat oder Aufmunterung? Beide werden jetzt erst mal eine Weile nicht mehr abgeleint. Würdet ihr jetzt erst recht gemeinsam trainieren oder wieder auf Anfang und mit beiden einzeln üben?
    :hilfe:

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  • Wenn einzeln alles perfekt ist, hat das Training wenig Sinn und ich würde verstärkt gemeinsam trainieren!
    Ist nun mal so, das die Hunde ja nicht doof sind, und genau merken, das Du Einen alleine immer im Blick hast, bei Zweien aber Deine Aufmerksamkeit teilen musst und dabei eben nicht mehr so konzentriert bist!

    Gruß
    Hanne


    Erfolg ist die Fähigkeit,von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren. Winston Churchill

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  • Du weißt ja, dass ich weder von Mehrhundehaltung noch von Radiusbegrenzung Ahnung habe, aber das fiel mir gerade so ein, vielleicht macht es ja irgendwie zufällig Sinn: Die beiden haben doch ein unterschiedliches Tempo. Vielleicht kannst du sie entweder noch mal im Einzeltraining darauf vorbereiten, sich deinem Tempo anzupassen (evtl. einen kleineren Radius um dich rum einzuhalten) oder du trainierst nur mit dem Kleinen in Einzelsessions darauf hin, dass ihr später alle im gemütlicheren Tempo des Großen laufen könnt. Oder so... :ops:

  • Da entsteht ein Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen den Beiden und sie blenden Dich als Führer aus.


    Eigentlich ist das eine klare Ansage an Deine (fehlende, oder teilweise schleifende) Führungsposition. Hast Du die Erziehung der Beiden in letzter Zeit etwas schleifen gelassen, weil Du dachtest, dass die beiden gut erzogen sind?


    Gib jedem noch einmal Einzelunterricht und übe mit beiden an einem ruhigen Ort gemeinsam ein: ein Hund in Platz und Ablage, der andere macht kurze Fußübungen, mit Sitz, Kehrtwende und kehrt zu dem anderen Hund in die Ablage zurück. Beide müssen liegen!


    Mit dem 1. Hund machst Du das gleiche, während der 2. Hund liegen bleiben muss. Wieder zurück, bringst Du beide in die Sitzposition und läufst jetzt mit beiden ein Schema.


    Wie gesagt erst einmal an einem ruhigen Ort, dann kann die Ablenkung gesteigert werden. Auf der Hundewiese würde ich sie erst einmal nicht mehr laufen lassen.

    Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
    Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
    Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
    Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben!

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo,
    schleifen lassen habe ich eigentlich nichts. Ich war nur letzte Woche krank und ich bin zurzeit etwas betrübt bzw. nicht auf der Höhe. Das nutzen die wahrscheinlich einfach direkt mal aus und das nervt mich gewaltig.


    Unser Problem ist auch, dass uns ständig Hunde in die Leine rennen auf dem Gehweg. Seit ein paar Tagen wieder öfter, vielleicht wirft uns das zurück. Dafür kann ich aber nichts und die Hunde auch nicht. Das liegt an den doofen Hundehaltern hier die 0 einsichtig sind.
    Wenn ich einen Hund dabei habe, kann ich den ganz gut abschirmen und den Eindringling wegscheuchen. Auch läuft das dann entspannter ab. Der Große sagt dann auch nett "Hallo" oder weicht zumindest aus. Der Kleine kann einzeln auch absitzen oder sich zumindest auf mich konzentrieren.
    Mit zweien bekomme ich es aber nicht so gut gebacken, weil die dann rechts und links rum an mir vorbei schlängeln und kläffen, obwohl ich die Leine dann kurz habe. Sieht auch total chaotisch aus bestimmt. Selbst wenn ich die absetze, fängt der eine an zu pöbeln und der andere zieht direkt mit. Das fängt mit mal kurz Wuff oder knurren an und der andere steigt voll drauf ein. Dann hab ich direkt verloren.


    Heute waren beide an der Schleppleine, das hat gut geklappt. Morgen werde ich mal wieder einzeln mit beiden gehen. Hoffentlich haben wir das schnell überwunden.

  • Zitat von "muecke"

    Wenn ich ehrlich bin kann ich mir diesen krassen Unterschied nur schwer vorstellen.


    Ich weiß genau, was sie meint! ;)
    Bei uns hat es etwas mit der Beziehung der beiden Damen zueinander zu tun, weniger direkt mit ihrer Beziehung zu mir... Ist halt auch etwas anderes für die Hunde: ein ganz anderes Sozialgefüge zu dritt, da müssen sich die einzelnen Rollen erst stabilisieren.

  • Huhu,
    ich war die Tage jetzt immer sehr ausgiebig allein mit den beiden draußen an der Schleppleine. War gar kein Problem, weder andere Hunde noch Aufmerksamkeit.
    Bei den Runden abends und morgens sind sie zu zweit. Da kommt es doch ab und zu vor, dass sie hochfahren wenn sie andere Hunde sehen. Heute Morgen gab es wieder die Tendenz sich gegenseitig an der Leine zu bekriegen, weil der Kleine den Großen angerempelt hat.
    Wie macht ihr das oder wie sollte ich vorgehen, wenn ich jetzt wieder große Runden (Freilauf) mit beiden gemeinsam drehen will?
    Meint ihr, ich sollte einen immer an der Schleppleine (in der Hand) und den anderen mit Schleppleine laufen lassen. Oder beide (oder gar keinen) festhalten sondern nur zur Not auf die Leine springen?
    Und an der Leine auf dem Heimweg, besser absitzen oder schnell vorbei wenn ein Hund entgegen kommt?

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