Aktion - Reaktion verknüpfen

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    Hallo!
    Ich hab vor einiger Zeit einen Artikel gelesen, darin schrieb ein Katzen-Kenner, daß Katzen nicht in der Lage wären, die negativen Reaktionen von Menschen auf ihr Verhalten zurück zu führen, was dazu führen würde, daß Katzen uns nicht Ernst nehmen und für völlig unberechenbar und hysterisch halten würden.....


    Ich fand das komisch. Sein Vorschlag war, die Katze also positiv zu bestärken, wenn sie etwas richtig macht oder ihr Alternativen anbieten - Kratzbaum statt Sofa oder so.


    Also, wenn meine Katze Aufmerksamkeit von mir möchte, kratzt sie am Sessel, weil sie weiß, daß ich darauf reagiere. Sonst tut sie das nicht... also hat doch die Katze mich erzogen?!
    Und wenn sie positive Bestärkung verstehen kann, wieso dann keine negative - das soll jetzt kein Alibi für Wasserwerfer oder fliegende Zeitungen sein!!!
    Aber meine Katze macht grundsätzlich das, was sie will. Und ich kann ja nicht ewig neben ihr sitzen. Sie weiß, daß sie nicht auf den Tisch darf, sie weiß aber auch, daß ich nichts tun kann, wenn ich nicht im Haus bin.....

    „Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde,
    mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“


    Franz von Assisi

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  • Katzen kratzen um an "strategischen" Stellen Duftmarken und auch "Fransen" als "Sicht-Marken" für andere Katzen (Menschen sehen sie wohl als eine Art "komische große Katzen" an)...


    DU hast die Katze konditioniert (unbeabsichtigt) und/oder der Sessel steht an einer strategisch wichtigen Stelle ;) "zur richtigen Zeit am richtigen Ort" - das ist das LebensMotto von Katzen, immer!


    Katzen braucht man nicht zu bestärken, die bemerken ihre ErfolgsErlebnisse schon selber - ich pfeife wenn ich das Futter hinstelle und wenn ich verlässlich bin (Leckerchen IMMER parat) kann ich sie "herbei zitieren" und nur im Notfall sollte man sie ohne Leckerchen rufen und dann aber so ganz "verwirrt" tun "och, da hab' ich doch was vergessen" und dann aber schleunigst was aus dem Kühlschrank holen!


    Katzen machen immer alles richtig und wenn ich ihre Bedürfnisse "weiß", z. B. Marken setzen an Durchgängen, Türen, also da wo auch alle anderen vorbei kommen, kann ich diese Stellen zum Kratzen präparieren... der schönste Kratzbaum nützt nix wenn er an der falschen Stelle steht!


    Wenn ich die Katze "belohne" wenn sie am Kratzbaum, der falsch steht, kratzt dann tut sie das um die Belohnung zu kriegen und nicht weil sie ES richtig macht (aus Katzensicht) - macht sie ES richtig (aus Katzensicht) und der Mensch will sie davon abhalten durch "Bestrafung" muss sie ja "denken", dass der Mensch ziemlich merkwürdig, unberechenbar und potentiell gefährlich ist?!


    Katzen zeigen durch Kratzen wo die "richtigen" Stellen sind und da macht man dann Kratzbretter an die Ecken/Durchgänge und alles paletti!


    *** sie weiß aber auch, daß ich nichts tun kann, wenn ich nicht im Haus bin*** - na klar, dann ist die richtige Zeit dafür :D sie ist doch nicht blöd?!


    Warum sollte die Katze "glauben", dass das nicht ihr Tisch ist... ist doch ihr Revier!

    KONNY und Denia

  • ich hab die beiden mit 8 Jahren von meiner Mutter geerbt. Und die haben da so einige Gewohnheiten, mit denen ich jetzt irgendwie leben muß. ja, weil sie Recht haben, in ihrem Revier...


    ich liebe meine Katzen und sie haben hier absolute "Narrenfreiheit", aber so hab ich das noch nie gesehen.


    Zur Zeit hab ich eine kleine Mieze, von der Straße. Alle, Katzen wie Hunde, gehen ihr aus dem Weg. Meine Schwester sagt, das ist so eine Art Welpenschutz - also Katzenbabyschutz..... und die Kleine benimmt sich, als gehöre die Welt ihr :-) die muß schon arg übertreiben um dann schlimmsten Falls von meinem älteren Hund zurecht gewiesen zu werden.

    „Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde,
    mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“


    Franz von Assisi

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  • Katzen ist Bestätigung oder Missbilligung vom Menschen nicht wirklich wichtig, das sind eben keine Hunde.
    Die kratzt nicht am Sessel, weil sie Aufmerksamkeit will, die kratzt am Sessel, weil ihr das Spaß macht oder sie zeigen will, dass sie da ist. Potenzielle andere Katzen sollen sehen, dass es sie gibt. Weiter nichts.
    Wenn du darauf negativ reagierst, hält sie dich nur für nicht vertrauenswürdig und/oder irgendwie komisch, sonst nichts. Auf gar keinen Fall gewinnst du Autorität in den Augen der Katze. Die wissen gar nicht, was das sein soll.
    Deswegen halte ich nichts von der Theorie, man könne Katzen erziehen. Wie soll das gehen bei einem emotional so selbstständigen Tier? Selbst wenn es ginge, es wäre nicht artgerecht, finde ich.
    Was geht ist nur, die Katze zu etwas zu verführen, was sie eigentlich selber will. Beispiel: Sich kämmen lassen, weil sie merkt, dass das angenehm ist.

  • ;) Vielleicht halten sie das "kleine Viech" für ein alien?!


    Natürlich sind Katzen Gewohnheitstiere... mein kleiner Kater frisst seit ein paar Tagen auf der Fensterbank und mein ExBaby muss sich jetzt umgewöhnen - er soll immer im Regal fressen :gut: DoFu klappt gut aber TroFu (3 x täglich ein Kaffeelot immer wenn ich mit den Hunden rausgehe) kann und will er einfach noch nicht einsehen!


    Jedes mal springt er wieder auf die Fensterbank und ich trage ihn dann 'rüber :roll: aber in ein paar Tagen/Wochen hat er's!


    Der Kleine kann leider noch nicht in's Regal springen aber die Fensterbank schafft er locker und der hat immer sooo Hunger, dass er sich nicht hochheben lässt... vorher ist er immer mit Krawumm in die Badewanne gesprungen und hat sich auf den Teller gestürzt.


    Der wäre bestimmt abgerutscht und dann wäre das Regal "verbrannt" und er ganz verzweifelt - das wollte ich nicht riskieren!


    Wie lange sind die "Erbstücke" denn schon bei Dir - man kann Katzen auch umgewöhnen aber das muss dann eine Verbesserung (aus Katzensicht!!!) sein?!


    (ich habe in der ersten Antwort ein Wort vergessen... kann man gar nicht mehr editieren... oder gibt's noch einen "Trick")

    KONNY und Denia

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Die Katzen sind von klein auf bei meiner Mutter gewesen, sie sind jetzt 8. Meinen Hund haben sie als Welpen kennen gelernt und ziemlich schnell raus gehabt, daß er Angst vor ihnen hat....
    Ich bin vor 5 Jahren zu meiner Mutter gezogen, mit meinem Hund, dann ist meine Mutter letztes Jahr verstorben und ich bin einfach geblieben, mit den Tieren, in ihrem Haus.


    Wir leben auf dem Land, alles ist offen und die Katzen sind absolute Freigänger, die lassen sich nicht mal hoch heben.
    Inzwischen schaffe ich es regelmäßig, ihnen das Flohpulver zu verpassen.


    Ich will sie gar nicht umerziehen, das passt schon alles gut so.
    Ich bin mit Katzen groß geworden, wir hatten immer welche. Aber es waren nie "meine", immer die meiner Mutter oder Schwester.
    Ich hab dann mit den Hunden angefangen und jetzt merke ich, daß ich manchmal vor der Katze stehe und sage: komm her oder lass das oder so. Und dann krieg ich diesen typischen Katzenblick ;-) und merke, daß ist halt kein Hund, da muß ich umdenken :-)

    „Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde,
    mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“


    Franz von Assisi

  • Tja,


    dann bist Du ja in ihr Revier eingezogen ;) und die machen einfach so weiter wie immer!


    Was "hilfreich" sein kann ist zwei oder drei Rituale einzuführen - Futterpfiff wenn Du ihnen den Teller hinstellst, nach einiger Zeit bevor Du den Teller hinstellst, später kannst Du sie zum Fressen rufen und sie kommen dann angelaufen.


    Immer mal wieder hochheben und sofort wieder 'runter setzen - also nicht festhalten bis gezappelt wird und später verlängert man die Zeit... wenn man schon "viele" Sekunden erreicht hat ein, zwei Schritte gehen und dann absetzen.


    So kann man sie in den TransportKorb setzen falls mal TA angesagt ist, mit 8 Jahren sind sie im besten Alter aber man weiß ja nie (toitoitoi) :roll: ?!


    "Miez Miez na komm'?!" ist ein sehr informatives Buch über Katzenverhalten und mir ist tatsächlich noch ein Groschen gefallen :D ich dachte immer Katzen machen sich das Fell wieder ordentlich wenn sie sich nach dem Streicheln genau da lecken aber NEIN sie nehmen den Geruch auf und alle zusammen - Menschen, Hunde, Katzen - haben einen gemeinsamen Familiengeruch, der durch hin und her markieren (Köpfchen geben, Duftdrüsen an den Pfoten) verteilt wird... meine Katzen kapern immer mal wieder die Hundekissen und duften sich ein.


    Und die Hunde haben dann später auch den Katzengeruch an sich!

    KONNY und Denia

  • Cool, Danke für die Info / den Tip.
    Ich bin ja froh wenn die ihr eigenes Ding machen... :-)

    „Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde,
    mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“


    Franz von Assisi

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