ANZEIGE
Avatar

Junghund und Welpe

  • ANZEIGE

    So, da bin ich dann auch schon. Also, wie gesagt, wir haben einen 7 Monate alten Labbirüden und möchten gerne einen Zweithund haben. Eigentlich war die Planung / Überlegung so, dass wir einen Welpen dazunehmen, wenn unser Rüde 1-3 Jahre alt ist.


    Nun ist es aber so: Ich wollte damals einen Hund haben, mein Mann ist nicht mit Hunden aufgewachsen und hat deswegen immer gesagt, dass wir einen Hund bekommen, aber dass das dann meine Arbeit ist. Das war / ist für mich völlig in Ordnung, weil ich sehr viel Spaß und Freunde an der Ausbildung von Hunden habe. Wir gehen natürlich auch in die Hundeschule :) Es ist kein Verein, sondern es sind zwei Trainer. Die haben Hundepsychologie /-verhalten /-erziehung etc. studiert und wir sind sehr zufrieden dort. Wir gehen zweimal pro Woche in die Hundeschule. Einen Tag zur Junghundegruppe und Samstags ist Nachmittags Dummytraining.


    Es hat sich nun aber anders entwickelt, als geplant bzw. von meinem Mann gesagt. Mein Mann geht jedes Mal mit zur Hundeschule und bekommt mittlerweile schon von Hundehaltern, die zwei Hunde haben, einen zum trainieren in die Hand :D Er hat sehr viel Spaß daran und ist auch mindestens einmal am Tag mit unserem Hund unterwegs. Anfangs war es nur ein Spaziergang, mittlerweile geht er mit ihm los und übt dabei alles Mögliche und hat richtig viel Spaß dabei. Allein das, was er sich an Wissen über Hunde, Körpersprache, Erziehung etc. in den paar Monaten angeeignet hat ist der Wahnsinn.


    Nun sind wir am überlegen doch schon einen Welpen dazu zu holen. Es gibt einige Nachteile und ich weiß, dass zwei junge Hunde massig Arbeit bedeuten, allerdings bin ich mir sicher, dass es funktionieren wird, denn ich stehe ja nicht mit zwei Hunden alleine da. Ich werde mich weiter um unseren Rüden kümmern und für meinen Mann werden wir eine ruhige Hünden nehmen. Wir haben jetzt einen recht charakterstarken Rüden, was aber sehr schön ist, da er sehr gelehrig ist. Er ist auch gut erzogen. Bleibt sitzen / liegen, wenn wir es ihm sagen, auch dann noch, wenn wir zb. außer Sicht gehen. Unter Ablenkung klappt es auch, allerdings noch nicht sicher. Aber wir sind gerade dabei das zu üben. Frei Laufen tut der Kleine seitdem er Welpe ist. Wir haben ihn von Anfang an ohne Leine laufen lassen (an Straßen etc. natürlich nicht) und haben auch von Anfang an sehr viel wert auf den Rückruf gelegt. Das klappt auch super. Er kommt immer zurück, wenn wir ihn rufen und er ist auch noch nie abgehauen.


    So nun habe ich genug geschrieben, wollte aber, dass ihr euch ein kleines Bild machen könnt, wie das bei uns so läuft bzw wie unser Hund erzogen ist :)


    Uns ist natürlich auch klar, dass die Pubertät bei unserem Rüden auch kommen wird und es dann mit einem Welpen dabei nicht gerade einfacher ist. Wir sind uns aber darüber im Klaren, dass wir getrennt üben und nicht nur zusammen. Das muss ja auch schon, da ein Junghund mehr braucht als ein Welpe.


    So, was gibt es noch zu sagen.....Also finanziell ist klar, dass zwei Hunde mehr Kosten verursachen...und sonst....fällt mir im Moment nicht so viel ein. Wenn ihr Fragen habt gerne Fragen :)


    Ich bin gespannt auf euere Meinungen. Danke im voraus!

  • ANZEIGE
  • Viel Spass...


    Hundesport mach Freude. Ich würde euch empfehlen in den Retriever"sport" zu schnuppern.


    Oder was für Sachen wollt ihr mit den Hunden tun?
    Sportliche Retriever Arbeit ist zum Beispiel faszinierend. Und da würde es passen, sich einen Hund aus Arbeitslinie zu kaufen. Und das bedeutet sich mit Linien auseinanderzusetzen, Infos zu sammeln ect.



    Der Wunsch nach einer "ruhigen" Hündin wundert mich. Vielleicht will Mann bald nicht mehr was "ruhiges", sondern hätte eher Freude an einer temperametvollen spritzigen Arbeitshündin....Und die sind ja im Wesen nicht "unruhig", sondern im Gegenteil ;)


    Ich hätte ja einen Lieblingslabradorzüchter... :smile:

  • Mir unserem Rüden machen wir Dummytraining. Das ist auch nur für Retriever. Es gibt auch die Möglichkeit bei uns in der Hundeschule Agility zu machen. Das würden wir mit der Hündin machen.


    Unser Rüde ist aus der Showlinie. Wir würden auch wieder einen aus der Linie nehmen. Ich meinte das mit der ruhigen Hündin nicht so, dass sie mega ruhig sein soll. Bei unserem Rüden wussten wir aber, dass er charakterstark ist. War für uns aber okay. Nur ich möchte nicht zwei solche sturköpfe haben :D

  • ANZEIGE
  • Wenn man sich die Arbeit wirklich aufteilt und jeder "seinen" Hund hat und mit dem was macht, kann es klappen.


    Trotzdem gebe ich zubedenken, dass gerade bei einem Labrador die Entwicklung sehr langsam geht und die Pubertät noch mal richtig was in Gang bringt. Auch wenn jetzt alles toll klappt, das kann ganz schnell auch wieder vorbei sein und dann gibt es richtig Arbeit.


    Drüber nachdenken würde ich auch, wie man es handhaben will, wenn man ein intaktes Pärchen halten will. Welchen Plan gibt es für die Zeit der Läufigkeit der Hündin? Wenn Kastration die Lösung wäre, sollte man beim jeweiligen Hund immer erst die Entwicklung der Hormone abwarten, sprich, eine Hündin erst nach der zweiten oder dritten Läufigkeit kastrieren, einen Rüden entsprechend also auch erst mit 2 bis 4 Jahren.


    Ebenso so wenig zu unterschätzen sind die Synergieeffekte zwischen Hunden und das Auftreten eines Pärchens gegenüber anderen Hunden.


    Wenn man das alles bedenkt und beachtet, kann es sicherlich klappen.


    Ich persönlich bin aber der Meinung, dass es sicherlich besser ist, den ersten Hund erst mal "fertig" und erwachsen zu haben, bevor der nächste Welpe einzieht.


    Wenn aber doch zeitnah ein zweiter Hund einziehen soll, könnte man ja auch überlegen, keinen Welpen zu nehmen, sondern vielleicht ein junges oder bereits erwachsenes Tier. Labradore gibt es ja auch "gebraucht" bei einigen Vereinen oder auch Züchtern. Das wäre vielleicht eine gute Alternative.


    Ebenso wäre ein weiterer Rüde denkbar, für mich persönlich die beste Kombination in der Mehrhundehaltung.

  • Labbis kommen recht spät in die Pubertät. Ihr seid in der Ruhe vor dem Sturm. Gerade funktioniert alles prima. Das wird sich ändern die nächsten Wochen.


    Ich würde in dem Alter noch gar kein Beschäftigungstraining machen. Das kann der Hund bald nicht mehr kompensieren, wenn der Alltag in zunehmend stressen wird.


    Wenn es ein zweiter Hund sein soll jetzt sofort, dann würde ich an Eurer Stelle einen erwachsenen Hund dazunehmen.


    Viele Grüße
    Corinna

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



    Anzeige
  • Die Gehirnentwicklung wird noch einmal richtig auf Hochtouren laufen. Es kommt in der Entwicklung zum erwachsenen Hund zu massiven Umstrukturierungen im Gehirn.


    Es wird der Jagdinstinkt anspringen, das Sexualverhalten, Territorialverhalten (ja, auch bei einem Retriever - auch, wenn der nicht weiß wie man das über Aggressionsverhalten löst, es stresst ihn trotzdem).


    Kurzum: Die Wahrnehmung gegenüber seiner Umwelt(reize) wird sich noch grundlegend ändern. Und dafür braucht der junge Hund Energie. Daher beginnt man Arbeitshunde meist erst mit ca. einem Jahr in ihrem Arbeitsfeld langsam anzutrainieren.

  • Achso okay. Das verstehe ich natürlich. Meinst du denn, dass einmal die Woche Dummytraining zu viel ist. Ansonsten üben wir nur Grundgehorsamkeit und das nun auch nicht jeden Tag stundenlang. Ich lege einfach viel mehr Wert darauf, dass der gemeinsame Tagesablauf und die Spaziergänge klappen.


    Mir wurde immer gesagt, dass man mit dem Dummytraining ruhig als Welpe schon anfangen kann. Natürlich nur kleinere Übungen. Und das machen auch sehr viele. Ist das grundsätzlich besser, auch damit zu warten?


    Die Aussage, dass man mit der Arbeit anfängt, wenn der Hund ein Jahr alt ist, finde ich sehr veraltet. Das war füher so meine ich, mittlerweile weiß man aber, dass das Gehirn der Hunde sich in den ersten Monaten besonders gut entwickelt und was die Hunde bis dahin geboten bekommen ist auch entscheidend für die spätere Entwicklung des Hundes.

  • Wenn ich von Arbeit spreche, dann meine ich damit die Arbeit des Hundes, nicht die Alltagserziehung und Gewöhnung an die Umwelt und Sozialpartner ;)


    Das Lernen und mit neuen Situationen klarkommen, lernen meine Welpen ab der fünften Woche ;)


    Mit Arbeit meine ich die Ausbildung zur Jagd oder als Hütehund oder... ;)

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

ANZEIGE