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BGH: Steuer für Listenhunde darf nicht beliebig hoch sein

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    Zumindst setzt der BHG damit eine gewisse Bremse auf der bisher nach oben offenen Skala.
    Eventuell kann der ein oder andere hier was mit der Info anfangen, dem von der eigenen Gemeinde zu tief in die Tasche gegriffen wird.

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  • Zitat

    faz.net:Die Schmerzgrenze sei überschritten, wenn die Steuer die jährlichen durchschnittlichen Haltungskosten für den Hund übersteigt.


    Ist aber auch keine wirkliche Grenze. Bei einem großen Hund mit vernünftigen Futter, vielleicht noch mit OP-/Krankenversicherung kommen ganz schnell 100,00 € monatliche Haltungskosten zusammen. Das wären dann immer noch 1.200,00 €.


    Ich würde mir wünschen, dass - wenn schon keine einheitliche Regelung möglich ist - eine Deckelung vorgegeben wird. Z.B. nicht mehr als das Doppelte was für einen "normalen" Hund zu leisten wäre, in dem Fall 150,00 €.


    Sinn der ganzen Sache war ja ein gewisses Klientel von der Haltung eines SoKa abzuhalten. Wenn man sich in deutschen Städten umschaut, scheint das nicht geklappt zu haben. Die Hunde werden von "Privatzüchtern" geholt und einfach nicht angemeldet. Und verantwortungsvolle Hundehalter, die vom sanften Wesen der Rassen fasziniert sind, überlegen sich fünfmal ob sie sich einen SoKa holen, weil die Kosten jenseits von gut und böse sind. Schade.

  • Zitat von "Janosch2011"


    Ist aber auch keine wirkliche Grenze. Bei einem großen Hund mit vernünftigen Futter, vielleicht noch mit OP-/Krankenversicherung kommen ganz schnell 100,00 € monatliche Haltungskosten zusammen. Das wären dann immer noch 1.200,00 €.


    Ich würde mir wünschen, dass - wenn schon keine einheitliche Regelung möglich ist - eine Deckelung vorgegeben wird. Z.B. nicht mehr als das Doppelte was für einen "normalen" Hund zu leisten wäre, in dem Fall 150,00 €.


    Sinn der ganzen Sache war ja ein gewisses Klientel von der Haltung eines SoKa abzuhalten. Wenn man sich in deutschen Städten umschaut, scheint das nicht geklappt zu haben. Die Hunde werden von "Privatzüchtern" geholt und einfach nicht angemeldet. Und verantwortungsvolle Hundehalter, die vom sanften Wesen der Rassen fasziniert sind, überlegen sich fünfmal ob sie sich einen SoKa holen, weil die Kosten jenseits von gut und böse sind. Schade.


    Ich bin hier bei uns im Stadtrat und habe erfolgreich gegen die Pläne gekämpft, die Hundesteuer von 60,00 EUR für den ersten Hund anzuheben und eine gesonderte Steuer für Listenhunde zu erheben.
    Alternativ wurde auf meinen Antrag dann eine Firma damit beauftragt, die vorhandenen Hunde neu zu erfassen. Das Honorar war ein rel. überschaubarer Sockelbetrag und darüber hinaus erfolgsabhängig - sprich, für jeden bisher nicht angemeldeten Hund gab es von der ersten Hundesteuer, die dann eingezogen werden konnte, einen gewissen Anteil.
    Die Hundesteuereinnahme ist daraufhin ernorm gestiegen - und zwar nicht, weil die "Doofen", die bisher auch schon zahlten, dann noch mehr zahlen durften und die "vernünftigen" Halter der Listenhunde ein Vermögen, sondern weil alle Hunde erfasst wurden.
    Die Idee, mit der Steuer die "Bildungsfernen" mit Bedarf nach einer Schwanzverlängerung in Form eines Listenhundes abzuschrecken, ist eher witzlos und straft alle.


    Ich bin der Meinung, die Haltung eines normalen Hundes muss auch für Leute mit schmalem Geldbeutel möglich sein und das geht nur, wenn die Hundesteuer nicht maßlos ist. Die Haltung von SoKa´s muss anders als übers Portemonnai geregelt werden.

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