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Hilfe - zu viel Calcium gefüttert :(

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    Hallo ihr Lieben,


    wegen meiner Unwissenheit (ich könnte mich ohrfeigen) habe ich meinem Welpen (11 Wochen alt, 4,6kg schwer) ca. 2 Wochen lang deutlich zu viel Calcium gefüttert. Er hat für sein Gewicht zu regelmäßig und zu viel Knochen bekommen und sogar son blödes Pulver, wo auch nochmal Calcium drin war... Bitte keine Vorwürfe, die mach ich mir schon genug :fear: Ich hab keine Ahnung, wie ich so nachlässig sein konnte, denn sonst achte ich penibelst auf alle Zusätze, die er kriegt, ernähre ihn sehr vielfältig etc. Nun gut, ist jetzt, wie es ist. Das Calcium in den Knochen hab ich gewaltig unterschätzt... :verzweifelt:


    Für Welpen ist so ein Überschuss ja sehr schädlich, daher überlege ich mir, wie ich am besten Schadensbegrenzung betreibe. Soll ich ihm vorerst gar kein Calcium füttern? Damit sich das ganze ausgleicht? Oder benötigt er wirklich täglich seine Portion? Jetzt weiss ich natürlich die Menge, die er benötigt und habe das alles ausgerechnet, so dass er zukünftig nur noch über einen bestimmten Anteil von Knochen seine notwendige Portion Calcium bekommt. Keine Pulver mehr etc. Mir geht es jetzt nur um die vergangenen 2 wochen, wo das deutlich schief lief...


    Ich wäre sehr dankbar über ein paar Antworten.
    Lg, Alina

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  • Hallo,


    wegen 2 Wochen würde ich mir jetzt keine Vorwürfe machen! Ich musste Ausschlussdiät machen und durfte 8 Wochen überhaupt keine Zusätze geben (okay, meiner war da schon ein Jahr alt). Auf Nachfrage meinte der TA, dass kurze Zeiträume nichts ausmachen, der Körper kann das eine Weile ausgleichen. Erst über lange Zeit treten Schäden auf. Ich würde jetzt einfach ganz normal weitermachen - zudem kann man für das einzelne Tier sowieso nicht ganz exakt bestimmen, wieviel notwendig ist. Wie gut verwertet der einzelne Hund das aufgenommene überhaupt - da weiss man auch nichts Genaues.
    Also, mach dir keine Sorgen! Sei froh dass du es so früh bemerkt hast und spiel lieber mit deinem Knuffi!


    Liebe Grüße,

    Manu mit
    Chester *5.7.2013

  • Don't Panic! Zwei Wochen sind ein vergleichsweise kurzer Zeitraum - die Fragestellung ist zwar schon etwas her, aber eine mögliche Option ware wie im Eingangspost bereits erwähnt, die Kalziumzufuhr über die nächsten Tage etwas einzuschränken und darauf zu achten, dass die Bedarfswerte pro Monat erfüllt werden - schließlich schlagen die meisten Ernährungsfehler nicht nach Tagen oder Wochen, sondern erst nach Monaten oder gar Jahren zu Buche... Zudem spielen beim Kalzium viele Faktoren eine entscheidende Rolle - beispielsweise ob Getreide gefüttert wird (erhöhter Bedarf) und die Relation zur Phosphoraufnahme (CA:P-Verhältnis). Entscheidend ist also nicht nur die Menge des aufgenommenen Kalziums, sondern auch die Rahmenbedingungen nach oben genannten Gesichtspunkten. Zudem wurde die Fehlernährung eben sehr früh bemerkt, was eine Korrektur vereinfacht.

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